Fragen & Antworten

Antworten auf häufige Fragen.

Kuratiert aus unseren Beiträgen zu Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung — alphabetisch, nach Zielgruppe oder Thema gefiltert.

172 Fragen · Seite 3 / 4

  • Was ändert sich beim Sammelposten für bewegliche Wirtschaftsgüter?

    Der Höchstbetrag für Wirtschaftsgüter, die in den Sammelposten eingestellt werden können, soll von 1.000 € auf 5.000 € angehoben werden. Gleichzeitig wird die Auflösungsdauer von fünf auf drei Jahre verkürzt.

    Stand: Dezember 2023

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  • Was ändert sich beim Verlustverrechnungskreis für Termingeschäfte?

    Der gesonderte Verlustverrechnungskreis für Termingeschäfte sowie die betragsmäßige Beschränkung der Verrechenbarkeit von Verlusten aus Forderungsausfällen werden gestrichen. Damit können entsprechende Verluste wieder uneingeschränkt mit anderen Kapitalerträgen verrechnet werden. Hintergrund sind auch verfassungsrechtliche Bedenken gegen die bisherige Beschränkung.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Abgabefristen gelten für die Steuererklärung?

    Für die Steuererklärungen gelten wieder regulär kürzere Abgabefristen — die genauen Termine (mit und ohne Berater) finden Sie mit Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Welche Anteile unter 1 % fallen ab 2025 unter § 17 Abs. 6 EStG?

    Ab dem 1.1.2025 unterfallen grundsätzlich alle Beteiligungen unter 1 %, die im Rahmen eines steuerbegünstigten Anteilstauschs oder einer steuerbegünstigten Sacheinlage nach den Vorschriften des UmwStG entstanden sind, dem Anwendungsbereich des § 17 Abs. 6 EStG. Dies gilt unabhängig vom Zeitpunkt der Einbringung und schließt damit auch alt-einbringungsgeborene Anteile ein, die vor dem 13.12.2006 entstanden sind.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Arbeitgeberleistungen bleiben 2025/2026 steuerfrei?

    Es gibt eine Übersicht steuerfreier bzw. begünstigter Arbeitgeberleistungen für 2025/2026 — die Liste mit Fundstelle finden Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Welche Besonderheiten gelten bei der Stundung der Erbschaftsteuer für Immobilien in Drittstaaten?

    Für Grundbesitz in Drittstaaten wird die Stundung nur gewährt, wenn ein steuerlicher Informationsaustausch und die Beitreibung von Forderungen mit diesem Staat sichergestellt sind. Entfällt eine dieser Voraussetzungen, endet die Stundung unmittelbar. Das BMF soll hierzu eine regelmäßig aktualisierte Länderliste veröffentlichen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Bildungsleistungen sind ab 2025 umsatzsteuerfrei?

    Steuerfrei sind ab 1.1.2025 Leistungen, die unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienen, erbracht von öffentlichen Einrichtungen, privaten Schulen und anderen Bildungseinrichtungen mit Bescheinigung der Landesbehörde. Erfasst sind nun Schul- und Hochschulunterricht, Aus- und Fortbildung sowie Umschulungen und damit verbundene Leistungen – nicht mehr nur berufsvorbereitende Leistungen. Auch Unterricht durch Privatlehrer (nur natürliche Personen) bleibt steuerfrei.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Bonusleistungen der Krankenkasse fallen unter den Freibetrag?

    Erfasst werden Bonusleistungen, die Krankenkassen für gesundheitsbewusstes Verhalten der Versicherten gewähren. Hierzu zählen typischerweise Boni für Vorsorgeuntersuchungen, sportliche Aktivitäten oder andere präventive Maßnahmen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Einkommensgrenze gilt ab 2025 für die Geringverdiener-Förderung in der bAV?

    Ab 2025 wird die monatliche Bruttoeinkommensgrenze für die zusätzliche staatliche Förderung arbeitgeberfinanzierter Betriebsrenten von 2.575 EUR auf 2.718 EUR angehoben. Die Grenze gilt unabhängig davon, ob der Arbeitnehmer in Voll- oder Teilzeit beschäftigt ist. Zudem wird sie an die Beitragsbemessungsgrenze gekoppelt und damit dynamisiert.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Einkommensgrenzen gelten für Mieter bei der wohngemeinnützigen Vermietung?

    Die Bezüge der Mieter dürfen nicht höher sein als das 5-Fache des Regelsatzes der Sozialhilfe. Bei Alleinstehenden oder Alleinerziehenden gilt das 6-Fache des Regelsatzes als Obergrenze. Die Hilfsbedürftigkeit muss zu Beginn des jeweiligen Mietverhältnisses vorliegen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Einkünfte werden durch die Erweiterung der beschränkten Steuerpflicht erfasst?

    Künftig gelten auch Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit als inländische Einkünfte, wenn sie für Zeiten einer Arbeitsfreistellung im Zusammenhang mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses gewährt werden und ohne die Freistellung die Tätigkeit in Deutschland ausgeübt worden wäre. Dadurch werden Zahlungen an Arbeitnehmer steuerpflichtig, die weder in Deutschland wohnen noch sich dort gewöhnlich aufhalten. Die Regelung gilt ab dem Tag nach Verkündung.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Erleichterungen bringt das BEG IV für Steuerberater bei Gebührenabtretungen?

    Bei der Abtretung oder Übertragung von Gebührenforderungen von Steuerberatern, die der Zustimmung des Mandanten bedürfen, reicht künftig eine ausdrückliche Einwilligung in Textform aus. Die bisher notwendige Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift entfällt damit. Die Regelung gilt ab dem ersten Tag des auf die Gesetzesverkündung folgenden Quartals.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Erweiterung gilt bei der Steuervergünstigung für Mitarbeiterbeteiligungen nach § 19a EStG?

    Die aufgeschobene Besteuerung des geldwerten Vorteils aus Vermögensbeteiligungen gilt nicht mehr nur für Anteile am Unternehmen des Arbeitgebers, sondern auch für Anteile an verbundenen Konzernunternehmen. Damit können Arbeitnehmer auch dann steuerbegünstigt beteiligt werden, wenn ihnen Anteile einer anderen Konzerngesellschaft übertragen werden.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Erwerbsvorgänge unterbrechen die Zuordnung eines Grundstücks zur Gesellschaft?

    Die Zuordnung endet, wenn der zugrundeliegende Erwerbsvorgang rückgängig gemacht wird. Allerdings bleibt die ursprüngliche Zuordnung bestehen, soweit die Rückgängigmachung oder ein Rückerwerb dazu führen würde, dass ein grunderwerbsteuerpflichtiger Vorgang umgangen wird. Damit wird sichergestellt, dass missbräuchliche Rückabwicklungen keine steuerliche Wirkung entfalten.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Folge hat eine fehlende Eintragung im Zuwendungsempfängerregister?

    Ohne Eintragung darf ein ausländischer Empfänger keine wirksamen Zuwendungsnachweise auf amtlichen Vordrucken oder als elektronische Spendenquittung ausstellen. Spender können dann keinen steuerlichen Spendenabzug in Deutschland geltend machen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Folgen hat ein nicht anerkanntes Fahrtenbuch für den Steuerpflichtigen?

    Wird das Fahrtenbuch vom Finanzamt nicht anerkannt, bleibt nur die pauschale Ermittlung nach der 1-%-Regelung. Diese kann gerade bei geringer privater Nutzung deutlich ungünstiger ausfallen als die tatsächliche Kostenermittlung über ein Fahrtenbuch.

    Stand: Dezember 2023

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  • Welche Form der Spendenquittung ist erfasst?

    Erfasst sind sowohl die amtlich vorgeschriebenen Papier-Vordrucke als auch die elektronische Spendenquittung. Beide Formen dürfen ausländische Empfänger ab 2025 nur noch nach erfolgter Registrierung im Zuwendungsempfängerregister verwenden.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Freibeträge steigen 2026?

    Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag und weitere Beträge werden 2026 angehoben — die Werte und die Fundstelle finden Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Welche Gestaltungen sollen durch die neue Zuordnungsregelung verhindert werden?

    Verhindert werden soll insbesondere, dass eine Gesellschaft grundbesitzlos gemacht wird, anschließend ihre Anteile ohne Auslösung eines Ergänzungstatbestands veräußert und danach das ursprüngliche Grundstücksgeschäft rückabgewickelt wird. Daher findet die Zuordnungsregelung keine Anwendung auf rückgängig gemachte Rechtsvorgänge oder zurückerworbene Grundstücke, soweit dadurch ein Erwerbsvorgang vermieden würde.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Kommunikationswege mit dem Finanzamt bleiben für Steuerberater und Anwälte zulässig?

    Steuerberater und Anwälte dürfen mit der Finanzverwaltung nur noch über das System ELSTER oder die Schnittstelle ERiC kommunizieren. Andere elektronische Übermittlungswege sind grundsätzlich ausgeschlossen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Konsequenz hat eine Barzahlung der Unterhaltsleistung ab 2025?

    Wird die Unterhaltsleistung ab 2025 bar gezahlt, ist sie steuerlich nicht mehr als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig. Der Steuerpflichtige verliert damit den Steuervorteil, selbst wenn die Zahlung nachweislich erfolgt ist.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Methoden gibt es zur Versteuerung der privaten Firmenwagennutzung?

    Die private Nutzung eines Firmenwagens kann entweder pauschal über die 1-%-Regelung oder über die Fahrtenbuchmethode versteuert werden. Die Fahrtenbuchmethode kann insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn das Fahrzeug nur in geringem Umfang privat genutzt wird oder eine genaue Aufteilung der Nutzungsanteile gewünscht ist.

    Stand: Dezember 2023

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  • Welche Pflichten gelten bei der E-Rechnung?

    Zur verpflichtenden E-Rechnung im B2B-Bereich gibt es einen aktuellen Umsetzungsstand mit Übergangsfristen — Details und Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Welche Schriftformerfordernisse werden durch das BEG IV abgesenkt?

    Das BEG IV streicht zahlreiche Schriftformerfordernisse oder stuft sie auf die Textform herab, um Medienbrüche in digitalen Prozessen zu vermeiden. Betroffen sind unter anderem Gewerberaum-Mietverträge, das Vereinsrecht, das Schuldrecht sowie wirtschafts- und berufsrechtliche Bestimmungen. Die Änderungen gelten ab dem ersten Tag des auf die Gesetzesverkündung folgenden Quartals.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Umsatzgrenzen gelten ab 2025 für die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG?

    Ab 1.1.2025 darf der Umsatz im Vorjahr 25.000 EUR und im laufenden Jahr 100.000 EUR nicht überschreiten. Wird die Vorjahresgrenze von 25.000 EUR überschritten, ist die Regelung im Folgejahr ausgeschlossen. Wird die Grenze von 100.000 EUR im laufenden Jahr überschritten, gilt ab diesem Zeitpunkt die Regelbesteuerung.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Voraussetzung gilt für die degressive AfA nach Ablauf der Sonderabschreibung?

    Die degressive Abschreibung auf den Restwert nach Ablauf der Sonderabschreibung ist nur möglich, wenn das Wirtschaftsgut bereits zuvor degressiv abgeschrieben wurde. War das nicht der Fall, bleibt diese flexible Anschlussabschreibung verwehrt.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Voraussetzungen gelten für die steuerbegünstigte Übertragung von Konzernanteilen nach § 19a EStG?

    Die Schwellenwerte des § 19a Abs. 3 EStG dürfen bezogen auf die Gesamtheit aller Konzernunternehmen nicht überschritten werden. Zusätzlich darf die Gründung keines der Konzernunternehmen mehr als 20 Jahre zurückliegen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Voraussetzungen muss ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch erfüllen?

    Damit ein Fahrtenbuch steuerlich anerkannt wird, müssen alle Kosten des Fahrzeugs einzeln und belegmäßig nachgewiesen werden. Bloße Schätzungen einzelner Aufwandsposten – etwa für den Kraftstoffverbrauch – sind nicht zulässig und führen zur Verwerfung der Fahrtenbuchmethode.

    Stand: Dezember 2023

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  • Welche Voraussetzungen müssen geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) erfüllen?

    Es muss sich um bewegliche, selbständig nutzbare und abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens handeln. Nur dann ist ein Sofortabzug der Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zur GWG-Grenze möglich.

    Stand: Dezember 2023

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  • Welche Zielgruppe soll mit dem Zweiten Betriebsrentenstärkungsgesetz vor allem erreicht werden?

    Das Gesetz richtet sich insbesondere an Geringverdiener sowie an Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Unternehmen. Durch höhere Förderbeträge und angehobene Einkommensgrenzen soll die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in diesen Gruppen gestärkt werden. Auch flexiblere Auszahlungsregeln sollen die Attraktivität der bAV erhöhen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche degressive Abschreibung gilt für Investitionen ab 2025?

    Für neu angeschaffte bewegliche Wirtschaftsgüter ist befristet wieder eine degressive Abschreibung möglich; Sätze, Zeitraum und Fundstelle stehen im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Welche formalen Voraussetzungen gelten für die Steuerermäßigung bei haushaltsnahen Dienstleistungen?

    Für die Steuerermäßigung müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Es muss eine ordnungsgemäße Rechnung des Leistungserbringers vorliegen und die Zahlung muss unbar auf dessen Konto erfolgen, etwa per Überweisung. Diese Anforderungen gelten gleichermaßen für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Übergangsregelungen gelten für die eRechnungspflicht bis 2028?

    Vom 01.01.2025 bis 31.12.2026 dürfen mit Zustimmung des Empfängers weiterhin Papierrechnungen sowie elektronische Rechnungen in nicht EU-konformen Formaten für B2B-Umsätze ausgestellt werden. Im Jahr 2027 ist dies nur noch möglich, wenn der Rechnungsaussteller im Jahr 2026 einen Jahresumsatz von maximal 800.000 EUR hatte. Ab dem 01.01.2028 sind die neuen Anforderungen zwingend einzuhalten.

    Stand: November 2023

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  • Welche Übermittlungspflichten gelten neu für die E-Bilanz?

    Die elektronische Übermittlungspflicht wird auf Kontennachweise, Anlagenverzeichnis und den Anlagenspiegel erweitert und gilt auch für jede für steuerliche Zwecke erstellte Bilanz einschließlich Anhang, Lagebericht, Prüfungsbericht und Verzeichnisse. Die Pflicht zur Übermittlung der Kontennachweise greift für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2024 beginnen. Die übrigen erweiterten Pflichten gelten erst für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2027 beginnen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welcher Fallstrick droht bei einer Schenkung an die Erben?

    Bei vorweggenommener Erbfolge per Schenkung gibt es einen wichtigen Fallstrick — worauf zu achten ist, lesen Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Wer führt das Zuwendungsempfängerregister?

    Das Zuwendungsempfängerregister wird vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) geführt. Es dient als zentrale Datenbasis für inländische und ausländische gemeinnützige Organisationen, die spendenabzugsfähige Zuwendungen entgegennehmen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wer ist zur Ausstellung einer elektronischen Rechnung verpflichtet?

    Verpflichtend ist die eRechnung nur bei Leistungen zwischen zwei Unternehmern (B2B), wenn sowohl der leistende Unternehmer als auch der Leistungsempfänger im Inland bzw. im Gebiet nach § 1 Abs. 3 UStG ansässig sind. Ansässigkeit setzt Sitz, Geschäftsleitung oder eine am Umsatz beteiligte Betriebsstätte im Inland voraus; ersatzweise reichen Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt. Auch Vermieter, die nach § 9 UStG zur Umsatzsteuerpflicht optiert haben, sind betroffen.

    Stand: November 2023

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  • Wie hoch ist der BAV-Förderbetrag ab 2025?

    Der BAV-Förderbetrag wird ab 2025 von bisher maximal 288 EUR auf maximal 360 EUR pro Jahr angehoben. Damit können Arbeitgeber zusätzliche Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung von bis zu 1.200 EUR jährlich (statt bisher 960 EUR) staatlich gefördert leisten. Der Förderbetrag wird dem Arbeitgeber im Wege der Verrechnung mit der Lohnsteuer erstattet.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wie hoch ist der Erbfallkostenpauschbetrag nach der Erhöhung?

    Der Erbfallkostenpauschbetrag wurde von 10.300 EUR auf 15.000 EUR angehoben. Bis zu diesem Betrag werden Kosten des Erbfalls, etwa Bestattungskosten, pauschal und ohne Einzelnachweis anerkannt.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wie hoch ist der Höchstbetrag für Kinderbetreuungskosten ab 2025?

    Der abziehbare Höchstbetrag für Kinderbetreuungskosten wird ab dem Veranlagungszeitraum 2025 von 4.000 EUR auf 4.800 EUR je Kind angehoben. Dieser Betrag gilt als Obergrenze für den Sonderausgabenabzug pro Kind und Jahr.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wie hoch ist die Minijob-Verdienstgrenze ab 2025?

    Aufgrund der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12,82 EUR pro Stunde steigt die monatliche Verdienstgrenze für Minijobber ab dem 1.1.2025 von 538 EUR auf 556 EUR. Damit ist eine Arbeitszeit von rund 43 Stunden pro Monat möglich; bei höherem Stundenlohn verringert sich die zulässige Arbeitszeit entsprechend.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wie hoch sind die Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung 2025?

    Ab dem 1.1.2025 gelten bundeseinheitliche Werte. Die BBG in der Renten- und Arbeitslosenversicherung beträgt 8.050 EUR monatlich (96.600 EUR jährlich), in der knappschaftlichen Rentenversicherung 9.900 EUR monatlich. In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung liegt die BBG bei 5.512,50 EUR monatlich (66.150 EUR jährlich), die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze bei 73.800 EUR.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wie hoch soll die neue GWG-Grenze für den Sofortabzug künftig sein?

    Die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) soll von derzeit 800 € auf 1.000 € (netto, ohne Umsatzsteuer) pro Wirtschaftsgut angehoben werden. Bis zu diesem Betrag können die Anschaffungs- oder Herstellungskosten sofort vollständig als Betriebsausgabe abgezogen werden.

    Stand: Dezember 2023

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  • Wie hoch wird der gesetzliche Mindestlohn?

    Der gesetzliche Mindestlohn steigt in den nächsten Stufen — die Beträge und Termine finden Sie mit Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Wie können nachteilige Folgen des Buchwertansatzes bei Altübertragungen vermieden werden?

    Wirkt sich der zwingende Buchwertansatz zuungunsten der Mitunternehmer aus, können die an beiden Mitunternehmerschaften beteiligten Mitunternehmer für Übertragungen vor dem 12.1.2024 gemeinsam beantragen, dass § 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 4 EStG nicht angewendet wird.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wie lange muss eine erste Berufsausbildung für das Kindergeld dauern?

    Für den Kindergeldanspruch kommt es auf Dauer und Ausgestaltung der Erstausbildung an — die Kriterien finden Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Wie muss die Miete bei der wohngemeinnützigen Vermietung kalkuliert werden?

    Die Miete muss dauerhaft unter der marktüblichen Miete liegen. Die Prüfung erfolgt nur zu Beginn des Mietverhältnisses und bei Mieterhöhungen. Alternativ reicht es aus, wenn die Miete lediglich die tatsächlichen Aufwendungen einschließlich der regulären AfA deckt und keinen Gewinnaufschlag enthält.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wie müssen Unterhaltsaufwendungen ab 2025 gezahlt werden, um steuerlich abzugsfähig zu sein?

    Ab dem Veranlagungszeitraum 2025 werden Geldzuwendungen als Unterhaltsleistungen steuerlich nur noch anerkannt, wenn sie per Banküberweisung auf das Konto des Empfängers gezahlt werden. Andere Zahlungswege wie Bargeldübergaben führen zum Verlust des Abzugs.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wie ordnet die Finanzverwaltung Kryptowährungen steuerlich ein?

    Die Finanzverwaltung hat sich zur Besteuerung von Kryptowährungen geäußert — die Kernaussagen und Fundstelle finden Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Wie viel Prozent der Kinderbetreuungskosten sind ab 2025 steuerlich abziehbar?

    Ab dem Veranlagungszeitraum 2025 können Eltern 80 % ihrer Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben geltend machen. Bisher waren es lediglich zwei Drittel der Aufwendungen. Damit wird ein höherer Anteil der tatsächlichen Kosten steuerlich anerkannt.

    Stand: Dezember 2024

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