Fragen & Antworten

Antworten auf häufige Fragen.

Kuratiert aus unseren Beiträgen zu Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung — alphabetisch, nach Zielgruppe oder Thema gefiltert.

172 Fragen · Seite 2 / 4

  • Müssen Rechnungsempfänger ab 2025 eRechnungen empfangen können?

    Ja. Da der Empfang elektronischer Rechnungen keiner Zustimmung des Empfängers bedarf, müssen alle inländischen Unternehmer im B2B-Bereich ab dem 01.01.2025 technisch in der Lage sein, normkonforme eRechnungen zu empfangen und zu verarbeiten. Dies betrifft auch Ärzte oder optierende Vermieter. Eine Zustimmung des Empfängers ist nur noch erforderlich, wenn die Rechnung nicht der EU-Norm entspricht.

    Stand: November 2023

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  • Müssen ausländische Spendenempfänger sich in Deutschland registrieren?

    Ja. Nicht im Inland ansässige Zuwendungsempfänger müssen in das Zuwendungsempfängerregister beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) aufgenommen sein, um in Deutschland steuerlich anerkannte Spendenbescheinigungen ausstellen zu dürfen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Müssen elektronische Kassensysteme gemeldet werden?

    Für elektronische Kassensysteme besteht eine Meldepflicht beim Finanzamt; Fristen und Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Müssen steuerliche Wahlrechte bei Restschuldbefreiung gewinnmindernd ausgeübt werden?

    Ja, analog zu Sanierungserträgen sind steuerliche Wahlrechte auch bei der Restschuldbefreiung gewinnmindernd auszuüben. Damit wird sichergestellt, dass mögliche Minderungen ausgeschöpft werden, bevor die Steuerbefreiung greift.

    Stand: Dezember 2024

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  • Sind Aufwendungen für die eigene Bestattung steuerlich abziehbar?

    Zur Abziehbarkeit vorweggenommener Bestattungskosten gibt es eine aktuelle Einordnung — Details und Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Sind Barzahlungen als Unterhaltsleistung noch steuerlich absetzbar?

    Nein, ab dem Veranlagungszeitraum 2025 sind Barzahlungen – auch wenn das Geld bei Familienheimfahrten persönlich übergeben wird – nicht mehr als Unterhaltsaufwendungen abzugsfähig. Erforderlich ist zwingend eine Banküberweisung an den Empfänger.

    Stand: Dezember 2024

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  • Sind Höhe von Säumniszuschlägen und Aussetzungszinsen rechtmäßig?

    Die gesetzliche Höhe von Säumniszuschlägen und Aussetzungszinsen ist umstritten — den Verfahrensstand und die Fundstelle finden Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Sind Nachlassverbindlichkeiten bei beschränkter Erbschaftsteuerpflicht abzugsfähig?

    Ja, Nachlassverbindlichkeiten sind in Fällen der beschränkten Steuerpflicht künftig anteilig abzugsfähig. Der Abzug erfolgt entsprechend dem Anteil, mit dem der Vermögensanfall der deutschen Erbschaftsteuer unterliegt.

    Stand: Dezember 2024

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  • Sind Zahlungen in die Instandhaltungsrücklage sofort abziehbar?

    Zur steuerlichen Behandlung von Einzahlungen in die Erhaltungsrücklage bei Eigentumswohnungen gibt es eine aktuelle Linie — Details und Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Sind haushaltsnahe Pflegeleistungen bei Barzahlung ab 2025 noch steuerlich absetzbar?

    Nein. Ab dem Veranlagungszeitraum 2025 wird die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Pflege- und Betreuungsleistungen nur noch gewährt, wenn die Zahlung unbar auf das Konto des Leistungserbringers erfolgt. Barzahlungen sind damit ausdrücklich ausgeschlossen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Sind negative Anschaffungskosten bei der Einbringung in eine Kapitalgesellschaft zulässig?

    Der BFH hatte negative Anschaffungskosten bei Entnahmen im steuerlichen Rückwirkungszeitraum zugelassen. Der Gesetzgeber stellt nun jedoch klar, dass entsprechend der Verwaltungsauffassung Entnahmen und Einlagen im Rückwirkungszeitraum bei der Ermittlung des eingebrachten Betriebsvermögens zu berücksichtigen sind und negative Anschaffungskosten vermieden werden sollen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Sinkt die Künstlersozialabgabe?

    Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung ändert sich — den aktuellen Satz und die Fundstelle finden Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Steigt die Entfernungspauschale (Pendlerpauschale)?

    Für den Arbeitsweg ist eine höhere Entfernungspauschale vorgesehen — ab wann und in welcher Höhe, steht mit Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Wann erkennt das Finanzamt Verluste aus einer Ferienwohnung an?

    Bei der Vermietung von Ferienwohnungen kommt es auf die Einkünfteerzielungsabsicht an — worauf zu achten ist, lesen Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Wann gehört ein Grundstück grunderwerbsteuerlich zum Vermögen einer Gesellschaft?

    Ein Grundstück gehört zum Vermögen derjenigen Gesellschaft, die zuletzt einen Grundtatbestand nach § 1 Abs. 1 GrEStG (z.B. Kaufvertrag) über das Grundstück verwirklicht hat. Diese Zuordnung gilt, solange der Erwerb nicht rückgängig gemacht wurde. Die gesetzliche Definition schafft Klarheit darüber, welcher Gesellschaft ein Grundstück für Zwecke der Grunderwerbsteuer zuzurechnen ist.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wann gilt ein zum Abruf bereitgestellter Steuerbescheid als bekannt gegeben?

    Ein elektronisch zum Abruf bereitgestellter Verwaltungsakt gilt am vierten Tag nach seiner Bereitstellung als bekannt gegeben. Dies entspricht der durch das Postrechtsmodernisierungsgesetz verlängerten Zugangsvermutung. Die abrufberechtigte Person wird am Tag der Bereitstellung elektronisch über die Abrufmöglichkeit und deren Rechtswirkungen informiert.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wann ist ein Buchwertansatz des eingebrachten Betriebsvermögens nicht möglich?

    Ein Buchwertansatz ist nicht möglich, wenn sich unter Berücksichtigung von Entnahmen und Einlagen im Rückwirkungszeitraum negative Anschaffungskosten ergeben würden. In diesem Fall sind die Buchwerte des eingebrachten Vermögens insoweit aufzustocken, dass keine negativen Anschaffungskosten entstehen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wann ist ein Lohnsteuer-Jahresausgleich durch den Arbeitgeber ab 2024 ausgeschlossen?

    Rückwirkend ab 1.1.2024 ist der Lohnsteuer-Jahresausgleich beim Bezug ausländischer Einkünfte, von denen keine inländische Lohnsteuer einbehalten wurde, ausgeschlossen. Zusätzlich ist der Ausgleich ausgeschlossen, wenn für den Arbeitnehmer im Ausgleichsjahr im Rahmen der Vorsorgepauschale unterschiedliche Abschläge zur Pflegeversicherung berücksichtigt wurden, um eine unzutreffende Jahreslohnsteuer zu vermeiden.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wann ist eine Buchwertübertragung zwischen Schwester-Personengesellschaften möglich?

    Eine Übertragung von Wirtschaftsgütern zwischen Personengesellschaften zum Buchwert ist möglich, wenn an beiden Gesellschaften dieselben Personen beteiligt sind (Beteiligungsidentität). Die Neuregelung setzt eine Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts um und vermeidet die Aufdeckung stiller Reserven bei solchen Übertragungen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wann kann die Erbschaftsteuer bei geerbten Wohnimmobilien gestundet werden?

    Auf Antrag wird eine Stundung von bis zu 10 Jahren gewährt, wenn der Erwerber die Erbschaftsteuer nur durch Verkauf der geerbten Wohnimmobilie aufbringen könnte. Die Stundungsregelung wurde auf sämtliche Fälle ausgeweitet, in denen Grundbesitz zu Wohnzwecken genutzt wird, einschließlich der Vermietung nach dem Erbfall und der Nutzung zu eigenen Wohnzwecken unabhängig von der Grundstücksart.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wann rutscht eine Immobilien-GmbH in die Gewerblichkeit?

    Bei vermögensverwaltenden Immobilien-GmbHs droht unter Umständen die gewerbliche Infektion mit Gewerbesteuerfolgen — worauf zu achten ist, lesen Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Wann sind Vorsorgeaufwendungen trotz steuerfreier Auslandseinkünfte als Sonderausgaben abziehbar?

    Vorsorgeaufwendungen können ausnahmsweise abgezogen werden, wenn die zugehörigen Einnahmen in der EU, im EWR oder in der Schweiz erzielt werden, nach einem Doppelbesteuerungsabkommen im Inland steuerfrei sind und der Beschäftigungsstaat keinerlei steuerliche Berücksichtigung dieser Aufwendungen zulässt. Neu ist, dass diese Ausnahmeregelung nicht mehr nur für Arbeitnehmereinkünfte gilt, sondern auch auf Renteneinkünfte oder Einnahmen aus freiberuflicher Tätigkeit Anwendung findet. Die Regelung gilt in allen offenen Fällen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Warum ist ein Antrag auf Besteuerung trotz Freigrenze sinnvoll?

    Liegt ein Werbungskostenüberschuss vor, würde die Freigrenze einen steuerlich nutzbaren Verlust verhindern. Durch den Antrag auf Steuerpflicht können die Verluste geltend gemacht und mit anderen Einkünften verrechnet werden, was zu einer geringeren Steuerlast führen kann.

    Stand: Dezember 2023

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  • Warum werden alt-einbringungsgeborene Anteile in § 17 Abs. 6 EStG einbezogen?

    Da die alte Fassung des § 21 UmwStG künftig nicht mehr anwendbar ist, müssen auch die durch eine Sacheinlage entstandenen alt-einbringungsgeborenen Anteile in die Verstrickungsregelung des § 17 Abs. 6 EStG aufgenommen werden. Damit wird sichergestellt, dass solche Anteile bei einer späteren Veräußerung weiterhin steuerlich erfasst werden.

    Stand: Dezember 2024

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  • Warum wurde der Freibetrag für Bonusleistungen gesetzlich festgeschrieben?

    Die einkommensteuerrechtliche Behandlung der Bonusleistungen war mehrfach Gegenstand höchstrichterlicher Entscheidungen. Da sich die zuvor geltende Verwaltungsregelung in der Praxis bewährt hat und eine komplexe Aufteilung bei geringer steuerlicher Auswirkung vermieden werden soll, wurde sie nun gesetzlich verankert.

    Stand: Dezember 2024

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  • Warum wurde die Abzugsfähigkeit von Nachlassverbindlichkeiten bei beschränkter Steuerpflicht geändert?

    Der EuGH hatte entschieden, dass die bisherige Nichtabzugsfähigkeit von Pflichtteilsverbindlichkeiten bei beschränkter Steuerpflicht gegen die Kapitalverkehrsfreiheit verstößt. Daraufhin wurde eine anteilige Abzugsfähigkeit gesetzlich geregelt, um europarechtskonform zu sein.

    Stand: Dezember 2024

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  • Warum wurde die Besteuerung ausländischer betrieblicher Altersversorgung angepasst?

    Nach bisherigem Recht konnte es zu einer Besserstellung gegenüber inländischen Sachverhalten kommen, wenn die Beiträge im Ausland steuerfrei gestellt waren und in Deutschland nur der Ertragsanteil besteuert wurde. Mit der gesetzlichen Klarstellung wird sichergestellt, dass auch eine vergleichbare ausländische Steuerbefreiung oder Begünstigung von Beiträgen zur vollen Besteuerung der späteren Rentenleistung in Deutschland führt.

    Stand: Dezember 2024

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  • Warum wurde die Regelung zu Glattstellungsgeschäften gesetzlich neu gefasst?

    Der BFH hatte entschieden, dass die bisherige Verwaltungspraxis nicht mit dem Gesetzeswortlaut im Einklang stand. Mit der Gesetzesänderung wird die bisherige Verwaltungspraxis nun gesetzlich verankert, um ein einfach handhabbares Verfahren sicherzustellen.

    Stand: Dezember 2024

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  • Warum wurde die Regelung zur Barzahlung bei Pflegeleistungen klargestellt?

    Der BFH hatte entschieden, dass der bisherige Gesetzeswortlaut bei Pflege- und Betreuungsleistungen nicht eindeutig ein Barzahlungsverbot vorsah. Der Gesetzgeber hat daraufhin reagiert und stellt nun klar, dass auch bei diesen Leistungen die unbare Zahlung Voraussetzung für die Steuerermäßigung ist.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was bedeutet Beteiligungsidentität bei Personengesellschaften?

    Beteiligungsidentität liegt vor, wenn exakt dieselben natürlichen oder juristischen Personen an beiden Gesellschaften beteiligt sind. Ist eine Person nur an einer der beiden Gesellschaften beteiligt, fehlt die Beteiligungsidentität und ein Buchwertansatz scheidet aus.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was bedeutet aufgeschobene Besteuerung bei Vermögensbeteiligungen von Arbeitnehmern?

    Der geldwerte Vorteil aus der unentgeltlichen oder verbilligten Übertragung von Unternehmensanteilen wird im Zeitpunkt der Übertragung nicht sofort besteuert. Die Besteuerung erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt, etwa bei Veräußerung der Anteile, Beendigung des Dienstverhältnisses oder nach Ablauf einer gesetzlich festgelegten Frist.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was bedeutet die Dynamisierung der Einkommensgrenze für den BAV-Förderbetrag?

    Durch die Koppelung an die Beitragsbemessungsgrenze steigt die Einkommensgrenze für die Geringverdienerförderung künftig automatisch mit. Beschäftigte fallen dadurch nicht mehr allein wegen regelmäßiger Lohnerhöhungen aus der Förderung heraus. Dies schafft mehr Planungssicherheit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei der bAV.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was gilt ab 2025 als elektronische Rechnung im Sinne des UStG?

    Eine elektronische Rechnung (eRechnung) ist ab 2025 nur noch eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, das der europäischen Norm EN 16931 und den Syntaxen der Richtlinie 2014/55/EU entspricht und digital empfangen sowie maschinell verarbeitet werden kann. Auch eigene Formate (z. B. EDI) sind möglich, wenn sich die Pflichtangaben in ein EU-normkonformes Format extrahieren lassen. Eine per E-Mail versendete PDF-Rechnung gilt damit nicht mehr als elektronische Rechnung, sondern als sonstige Rechnung.

    Stand: November 2023

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  • Was gilt bei Verlustverrechnungsbeschränkungen für Kapitaleinkünfte?

    Die Beschränkungen bei der Verrechnung von Verlusten aus Kapitalvermögen stehen auf dem Prüfstand — den Stand und die Fundstelle finden Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Was gilt zur Verzinsung der Kapitalertragsteuer ausländischer Investoren?

    Zur Erstattung und Verzinsung der Kapitalertragsteuer bei ausländischen Investoren gibt es Neues — Einzelheiten und Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Was gilt, wenn die Werbungskosten höher als die Mieteinnahmen sind?

    Übersteigen die Ausgaben, die im unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang mit den Einnahmen stehen, die Einnahmen selbst, kann auf Antrag eine Besteuerung erfolgen. So lässt sich ein steuerlicher Verlust geltend machen, der mit anderen Einkünften verrechnet werden kann.

    Stand: Dezember 2023

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  • Was hat der BFH Ende 2022 zur Schätzung von Kosten beim Fahrtenbuch entschieden?

    Der Bundesfinanzhof hat Ende 2022 entschieden, dass eine Schätzung von belegmäßig nicht nachgewiesenen Aufwendungen die Anwendung der Fahrtenbuchmethode ausschließt. In diesem Fall ist die Privatnutzung zwingend nach der pauschalen 1-%-Regelung zu ermitteln.

    Stand: Dezember 2023

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  • Was ist bei Mitunternehmerschaften hinsichtlich des Sanierungsertrags festzustellen?

    Bei Mitunternehmerschaften sind sowohl die Höhe des Sanierungsertrags als auch die Höhe der mindernden Beträge gesondert festzustellen. Eine Neuregelung stellt klar, in welchen Fällen diese gesonderte Feststellung weiterhin erforderlich ist.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was ist das neue Verfahren "RABE" zur digitalen Belegeinreichung?

    "RABE" ist ein neues Verfahren zur Referenzierung auf Belege im KONSENS-Verbund, das die elektronische Einreichung von Belegen über Mein ELSTER vereinfacht. Belege können beim Erstellen der Einkommensteuererklärung direkt hinterlegt und einzelnen Eingabefeldern zugeordnet werden. Die Pilotierung startet an ausgewählten bayerischen Finanzämtern erstmals für den Veranlagungszeitraum 2023, später soll das Verfahren bundesweit verfügbar sein.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was ist der Direktauszahlungsmechanismus (DAM)?

    Der Direktauszahlungsmechanismus ist ein digitalisierter Auszahlungsweg, über den staatliche Leistungen schnell und missbrauchssicher per Kontoüberweisung an Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt werden können. Er soll insbesondere in Krisensituationen wie Pandemien oder Flutkatastrophen zum Einsatz kommen. Grundlage ist die zentrale Speicherung der Kontoverbindung zur steuerlichen Identifikationsnummer.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was ist der Unterschied zwischen ELSTER und ERiC?

    ELSTER ist das Online-Portal der Finanzverwaltung für die elektronische Übermittlung von Steuerdaten. ERiC ist die technische Schnittstelle (Client-Software), über die Drittanwendungen wie Kanzleisoftware Daten an die Finanzverwaltung übertragen können.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was ist die Förderung wohngemeinnütziger Zwecke?

    Die Förderung wohngemeinnütziger Zwecke wurde als neuer gemeinnütziger Zweck in den Katalog aufgenommen. Sie umfasst die vergünstigte Überlassung von Wohnraum an hilfsbedürftige Personen, insbesondere an Menschen, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf Hilfe angewiesen sind oder Sozialhilfe beziehen. Dadurch können entsprechende Vermietungen steuerlich als gemeinnützig anerkannt werden.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was ist die geplante "Aktivrente"?

    Mit der Aktivrente soll Weiterarbeiten im Rentenalter steuerlich attraktiver werden — wie das aussehen soll, lesen Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Was passiert steuerlich, wenn die Bonusleistungen 150 EUR pro Jahr übersteigen?

    Übersteigende Beträge gelten grundsätzlich als Beitragserstattung und mindern den Sonderausgabenabzug für Krankenversicherungsbeiträge. Der Steuerpflichtige kann jedoch nachweisen, dass es sich auch beim übersteigenden Betrag nicht um eine Beitragserstattung handelt.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was passiert, wenn das Ende der 4-Tagesfrist auf ein Wochenende oder einen Feiertag fällt?

    Fällt das Ende der 4-Tagesfrist auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, verschiebt sich der Fristablauf auf den Ablauf des nächsten Werktags. Geht ein Bescheid beispielsweise an einem Dienstag zur Post und wäre der 4. Tag ein Samstag, gilt der Bescheid erst am folgenden Montag als bekanntgegeben. Erst ab diesem Tag laufen Einspruchs- und Klagefrist.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was plant der Gesetzgeber zur Betriebsrente?

    Ein Gesetzentwurf soll die betriebliche Altersvorsorge stärken — die geplanten Punkte und die Fundstelle stehen im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Was ändert sich ab 2028 durch die zentrale Vollmachtsdatenbank für Arbeitgeber und Steuerberater?

    Ab dem 1.1.2028 müssen Arbeitgeber ihren Steuerberatern keine zahlreichen schriftlichen Einzelvollmachten für die verschiedenen Träger der sozialen Sicherung mehr ausstellen. Es genügt eine Generalvollmacht, die elektronisch in einer zentralen Vollmachtsdatenbank eingetragen und von allen Sozialversicherungsträgern abgerufen werden kann. Dies reduziert den bürokratischen Aufwand erheblich.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was ändert sich bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit?

    Die Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten gegen Schwarzarbeit werden verschärft — was das für Betriebe bedeutet, lesen Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Was ändert sich bei der Kleinunternehmerregelung?

    Bei der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmerregelung gibt es Änderungen bei Grenzen und Verfahren — Einzelheiten und Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Was ändert sich bei der Thesaurierungsbegünstigung für Personengesellschaften?

    Der Gewinneinbehalt nach § 34a EStG wird für Personengesellschaften verbessert; Einzelheiten und Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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