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Antworten auf häufige Fragen.
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2304 Fragen · Seite 36 / 47
Wer erhält den Eigenkapitalzuschuss und in welcher Höhe?
Unternehmen mit einem durchschnittlichen Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 50% in Dezember 2021 und Januar 2022 erhalten einen Zuschlag von bis zu 30% auf die Fixkostenerstattung. Schausteller, Marktleute und private Veranstalter abgesagter Advents- und Weihnachtsmärkte mit mindestens 50% Umsatzeinbruch im Dezember 2021 erhalten einen Zuschlag von 50%.
Stand: Dezember 2021
Wer erhält eine Wirtschafts-Identifikationsnummer?
Die W-IdNr. wird allen wirtschaftlich Tätigen im Sinne des § 139a Abs. 3 AO zugeteilt. Dazu zählen natürliche Personen, juristische Personen, Personengesellschaften und andere Personenvereinigungen mit wirtschaftlicher Tätigkeit. Bei mehreren Tätigkeiten, Betrieben oder Betriebsstätten können auch mehrere W-IdNrn. erteilt werden.
Stand: September 2024
Wer führt das Zuwendungsempfängerregister?
Das Zuwendungsempfängerregister wird vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) geführt. Es dient als zentrale Datenbasis für inländische und ausländische gemeinnützige Organisationen, die spendenabzugsfähige Zuwendungen entgegennehmen.
Stand: Dezember 2024
Wer gilt als versicherungspflichtiger Künstler oder Publizist bei der Künstlersozialkasse?
Versicherungspflichtig ist, wer nicht nur zeitweise selbständig als Künstler oder Publizist tätig ist, seine Tätigkeit hauptsächlich in Deutschland ausübt und nicht mehr als einen Arbeitnehmer beschäftigt. Zur Einordnung stellt die Künstlersozialkasse zusätzlich einen Katalog mit Listenberufen bereit, der als Hilfestellung dient.
Stand: Januar 2022
Wer gilt als wirtschaftlich Berechtigter im Sinne des Geldwäschegesetzes?
Wirtschaftlich Berechtigter ist gemäß § 3 Abs. 2 GwG jede natürliche Person, die unmittelbar oder mittelbar mehr als 25% der Kapitalanteile oder Stimmrechte hält oder auf vergleichbare Weise Kontrolle ausübt. Lässt sich kein tatsächlicher wirtschaftlich Berechtigter ermitteln, sind die fiktiv wirtschaftlich Berechtigten zu melden, also z.B. der Geschäftsführer oder Vorstand. Bei Stiftungen und treuhänderischen Gestaltungen gelten erweiterte Regelungen nach § 3 Abs. 3 GwG.
Stand: August 2021
Wer haftet, wenn ein Gast nicht explodierte Böller ins Haus bringt und diese dort detonieren?
Nach einem Urteil des OLG Köln (Az. 11 U 126/99) tragen sowohl der Gast als auch der Gastgeber die Verantwortung. Der Gast handelt fahrlässig, wenn er vermeintliche Blindgänger ins Haus trägt. Der Gastgeber haftet mit, wenn er das Ablegen der Böller im Wohnraum nicht unterbindet.
Stand: Dezember 2013
Wer hat Anspruch auf Betreuungsgeld und in welcher Hoehe?
Eltern von Kindern, die ab dem 01.08.2012 geboren wurden und keinen oeffentlichen Betreuungsplatz in Anspruch nehmen, erhalten seit dem 01.08.2013 monatlich 100 Euro Betreuungsgeld. Ab dem 01.08.2014 wurde der Betrag auf 150 Euro pro Monat erhoeht. Auch Eltern, die ihr Kind privat oder zu Hause betreuen lassen, sind anspruchsberechtigt.
Stand: August 2013
Wer hat Anspruch auf den Altersentlastungsbetrag?
Anspruchsberechtigt sind alle Steuerpflichtigen, die vor dem Veranlagungszeitraum das 64. Lebensjahr vollendet haben. Maßgeblich für Prozentsatz und Höchstbetrag ist das Jahr, das auf die Vollendung des 64. Lebensjahres folgt. Bestimmte Einkünfte nach § 24a S. 2 Nr. 1-5 EStG (z.B. Versorgungsbezüge, Leibrenten) sind von der Begünstigung ausgeschlossen.
Stand: Februar 2022
Wer hat Anspruch auf den Ausbildungsfreibetrag nach § 33a Abs. 2 EStG?
Eltern können den Ausbildungsfreibetrag geltend machen, wenn für das Kind Anspruch auf Kindergeld nach § 32 Abs. 6 EStG besteht, das Kind volljährig ist, sich in einer Berufsausbildung befindet und auswärtig untergebracht ist. Alle vier Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein.
Stand: Dezember 2021
Wer hat Anspruch auf den Eigenkapitalzuschuss zur Überbrückungshilfe III?
Anspruch haben Unternehmen, die im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 in mindestens drei Monaten einen Umsatzeinbruch von mehr als 50 Prozent gegenüber den Referenzmonaten in 2019 verzeichnen. Der Zuschuss wird zusätzlich zur Überbrückungshilfe III gewährt und muss separat berücksichtigt werden.
Stand: April 2021
Wer hat Anspruch auf den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nach § 24b EStG?
Anspruch haben alleinstehende Steuerpflichtige, zu deren Haushalt mindestens ein Kind gehört, für das ihnen ein Kinderfreibetrag oder Kindergeld zusteht. Als alleinstehend gelten Personen, die nicht das Ehegattensplitting nutzen können oder verwitwet sind und keine Haushaltsgemeinschaft mit einer anderen volljährigen Person führen. Ausnahmen gelten, wenn die weitere volljährige Person ein eigenes Kind ist, für das Kindergeld oder ein Kinderfreibetrag gewährt wird.
Stand: Februar 2023
Wer hat Anspruch auf den Kinderbonus 2021?
Anspruch auf den Kinderbonus 2021 in Höhe von 150 Euro besteht für jedes Kind, für das im Jahr 2021 mindestens einen Kalendermonat Anspruch auf Kindergeld besteht. Der Bonus wurde im Rahmen des Dritten Corona-Steuerhilfegesetzes beschlossen, um Familien während der Pandemie finanziell zu entlasten.
Stand: März 2021
Wer hat Anspruch auf die Energiepreispauschale von 300 €?
Anspruch haben alle Personen, die 2022 zumindest zeitweise in Deutschland unbeschränkt einkommensteuerpflichtig waren und Einkünfte nach § 13 (Land- und Forstwirtschaft), § 15 (Gewerbebetrieb), § 18 (selbstständige Arbeit) oder § 19 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG (aktive Arbeitnehmertätigkeit) erzielt haben. Auch Minijobber, Werkstudenten, Grenzpendler und Arbeitnehmer mit steuerfreiem Arbeitslohn (z. B. Übungsleiter) sind anspruchsberechtigt. Ein vorgeschriebener Zeitpunkt oder eine Mindestdauer der Tätigkeit ist nicht erforderlich.
Stand: Juli 2022
Wer hat im FG-Münster-Fall trotz fehlender Erwerbstätigkeit Kindergeld erhalten?
Eine bulgarische Mutter, die im Juli 2020 mit ihren Kindern zu ihrem in Deutschland bereits erwerbstätigen Ehemann zog und selbst nicht arbeitete, erhielt auch für die ersten drei Monate nach dem Zuzug Kindergeld. Maßgeblich war, dass durch den Wohnsitz und die Erwerbstätigkeit des Ehemannes bereits zuvor ein fiktiver Familienwohnsitz in Deutschland bestand.
Stand: Februar 2021
Wer hat nach § 56 IfSG Anspruch auf Entschädigung bei Verdienstausfall?
Anspruch haben Personen, die als Ausscheider, Ansteckungs- oder Krankheitsverdächtige bzw. sonstige Träger von Krankheitserregern einem Tätigkeitsverbot oder einer Absonderung (Quarantäne) unterliegen. Ebenfalls anspruchsberechtigt sind Eltern, die wegen einer behördlichen Schließung von Schulen oder Kitas ihr Kind betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können. Voraussetzung ist jeweils ein konkreter Verdienstausfall infolge der behördlichen Maßnahme.
Stand: November 2020
Wer ist antragsberechtigt für die Überbrückungshilfe?
Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen, die durch die Corona-Pandemie wirtschaftlich betroffen sind. Die Förderung ist ein gemeinsames Programm von Bund und Ländern zur Abmilderung von Umsatzrückgängen.
Stand: September 2020
Wer ist beim Baukindergeld antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Familien oder Alleinerziehende mit Kindern, für die Kindergeld bezogen wird, beim Ersterwerb einer selbstgenutzten Wohnimmobilie. Das zu versteuernde Haushaltseinkommen darf TEUR 75 pro Jahr nicht übersteigen, zuzüglich eines Freibetrags von TEUR 15 pro Kind. Unerheblich ist, ob die Immobilie gekauft oder selbst gebaut wurde bzw. ob es sich um ein Haus oder eine Eigentumswohnung handelt.
Stand: Dezember 2018
Wer ist für 2020 wegen Kurzarbeitergeld zur Einkommensteuererklärung verpflichtet?
Arbeitnehmer, die im Kalenderjahr 2020 mehr als 410 Euro an Lohnersatzleistungen wie Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Elterngeld bezogen haben, sind nach § 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet. Diese Pflicht trifft viele Beschäftigte erstmalig durch die Corona-bedingten Kurzarbeitsphasen.
Stand: Mai 2021
Wer ist für die Neustarthilfe im Rahmen der Überbrückungshilfe III antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Soloselbständige (auch mit Personengesellschaft wie GbR, OHG oder KG) sowie Kapitalgesellschaften mit einem oder mehreren Gesellschaftern. Voraussetzung ist, dass mindestens 51 % der Einkünfte bzw. Umsätze aus gewerblicher (§15 EStG) oder selbständiger Tätigkeit (§18 EStG) stammen, höchstens ein Teilzeitbeschäftigter angestellt ist und die Tätigkeit bzw. Gründung vor dem 01.05.2020 erfolgte. Zudem darf kein Antrag auf Überbrückungshilfe III gestellt worden sein.
Stand: März 2021
Wer ist für die Novemberhilfe antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die aufgrund der Schließungsverordnungen vom 28.10.2020 ihren Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt Betroffene). Ebenfalls antragsberechtigt sind indirekt Betroffene, die nachweislich regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit direkt betroffenen Unternehmen erzielen, sowie verbundene Unternehmen unter denselben Voraussetzungen. Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten gelten als direkt betroffen.
Stand: November 2020
Wer ist für die außerordentliche Novemberhilfe antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind direkt von den Schließungsverordnungen ab dem 02.11.2020 betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, einschließlich Hotels. Indirekt betroffen sind Unternehmen, die nachweislich regelmäßig mindestens 80 % ihrer Umsätze mit direkt betroffenen Unternehmen erzielen. Verbundene Unternehmen sind antragsberechtigt, wenn mehr als 80 % des verbundweiten Gesamtumsatzes auf betroffene Teile entfallen.
Stand: November 2020
Wer ist für die Überbrückungshilfe (Juni–August 2020) antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze coronabedingt im April und Mai 2020 um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 % fortdauern. Bei nach April 2019 gegründeten Unternehmen sind die Monate November und Dezember 2019 als Vergleichszeitraum heranzuziehen. Die Hilfe gilt branchenübergreifend, berücksichtigt aber besonders betroffene Branchen wie Gastronomie, Hotellerie, Reisebüros, Schausteller und Veranstaltungslogistik.
Stand: Juni 2020
Wer ist für die Überbrückungshilfe II antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler mit Umsatzrückgängen von mindestens 50 % in zwei aufeinanderfolgenden Monaten zwischen April und August 2020 gegenüber den Vorjahresmonaten oder mit mindestens 30 % Umsatzrückgang im Durchschnitt dieser Monate gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die bisherige Grenze von 60 % Umsatzrückgang wurde abgesenkt.
Stand: November 2020
Wer ist für die Überbrückungshilfe III Plus im 4. Quartal 2021 antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Unternehmen, Unternehmensverbände, Selbständige und vergleichbare Antragsteller mit einem Jahresumsatz unter 750 Millionen Euro in 2020 und einem Umsatzeinbruch von mindestens 30 % gegenüber den Referenzmonaten 2019. Zusätzlich antragsberechtigt sind Unternehmen, die von der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 betroffen sind.
Stand: Oktober 2021
Wer ist für die Überbrückungshilfen III Plus im 4. Quartal 2021 antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Unternehmen, Unternehmensverbände und Selbständige mit einem Jahresumsatz unter 750 Millionen Euro in 2020 sowie einem Umsatzeinbruch von mindestens 30 % gegenüber den Referenzmonaten in 2019. Zusätzlich antragsberechtigt sind Unternehmen, die von der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 betroffen sind.
Stand: November 2021
Wer ist seit dem 01.07.2014 für die Kfz-Steuer zuständig?
Seit dem 01.07.2014 ist die Zollverwaltung mit ihren Hauptzollämtern für die Erhebung, Festsetzung und Vollstreckung der Kfz-Steuer zuständig. Zuvor hatten die Landesfinanzbehörden (Finanzämter) diese Aufgabe wahrgenommen. Die Umstellung erfolgte schrittweise im Laufe des Jahres 2014.
Stand: Januar 2014
Wer ist seit dem TraFinG zur Meldung an das Transparenzregister verpflichtet?
Seit Inkrafttreten des Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetzes (TraFinG) zum 01.08.2021 sind grundsätzlich alle juristischen Personen des Privatrechts (z.B. GmbH, AG, Genossenschaft) sowie eingetragenen Personengesellschaften (z.B. OHG, KG, Partnerschaftsgesellschaft) meldepflichtig. Auch Treuhandgestaltungen und vergleichbare Rechtsgestaltungen müssen ihre wirtschaftlich Berechtigten melden. Die bisherige Meldefiktion bei elektronisch abrufbaren Registereintragungen ist entfallen, da das Transparenzregister nun ein Vollregister ist.
Stand: August 2021
Wer ist von der neuen Beitragsberechnung zur freiwilligen GKV ab 2018 betroffen?
Betroffen sind Selbstständige, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind und deren Beiträge sich nach einem Gewinn unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze richten. Nicht betroffen sind privat Krankenversicherte, Selbstständige, die bereits Höchstbeiträge zahlen, sowie familienversicherte Selbstständige mit geringen Einnahmen.
Stand: Februar 2018
Wer ist zum Einbehalt der Bauabzugssteuer verpflichtet?
Zum Einbehalt verpflichtet sind juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie Unternehmer im Sinne des § 2 UStG, sofern sie eine Bauleistung im Inland für ihr Unternehmen empfangen. Die Pflicht gilt auch für Kleinunternehmer nach § 19 UStG und Unternehmer mit ausschließlich steuerfreien Umsätzen nach § 4 UStG. Entscheidend ist, dass die Leistung im Rahmen des Unternehmens bezogen wird.
Stand: Mai 2023
Wer ist zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet?
Verpflichtet sind Selbständige, Gewerbetreibende sowie Land- und Forstwirte, sofern sie den Grundfreibetrag überschreiten (2021: 9.744 €). Bei Arbeitnehmern besteht eine Pflicht u. a. bei Arbeitslohn von mehreren Arbeitgebern, Nebeneinkünften über 410 €, Lohnersatzleistungen über 410 € sowie bei Ehepaaren, wenn ein Partner in Steuerklasse IV, V oder VI eingetragen ist.
Stand: Juli 2021
Wer ist zur Aufstellung eines Inventars verpflichtet?
Verpflichtet sind alle Kaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuches gemäß § 240 Abs. 1 und 2 HGB. Sie müssen zum Jahresende alle Vermögensgegenstände wie Grundstücke, Waren, Forderungen und Schulden nach Anzahl und Wert erfassen. Freiberufler sowie Unternehmer, die ihren Gewinn per Einnahmenüberschussrechnung ermitteln, sind von dieser Pflicht ausgenommen.
Stand: November 2023
Wer ist zur Ausstellung einer elektronischen Rechnung verpflichtet?
Verpflichtend ist die eRechnung nur bei Leistungen zwischen zwei Unternehmern (B2B), wenn sowohl der leistende Unternehmer als auch der Leistungsempfänger im Inland bzw. im Gebiet nach § 1 Abs. 3 UStG ansässig sind. Ansässigkeit setzt Sitz, Geschäftsleitung oder eine am Umsatz beteiligte Betriebsstätte im Inland voraus; ersatzweise reichen Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt. Auch Vermieter, die nach § 9 UStG zur Umsatzsteuerpflicht optiert haben, sind betroffen.
Stand: November 2023
Wer kann als Wirtschaftsmediator tätig werden?
Wirtschaftsmediatoren verfügen über eine spezielle Ausbildung, häufig mit Abschluss als Master of Mediation oder zertifizierter Mediator. Oft handelt es sich um Personen mit fachlichem Hintergrund, etwa Steuerberater, Rechtsanwälte oder Wirtschaftsprüfer, die zusätzlich Methoden der Konfliktlösung beherrschen. Diese Kombination aus Fach- und Verfahrenskompetenz ist gerade bei wirtschaftlichen Streitigkeiten von Vorteil.
Stand: Januar 2013
Wer kann den KfW-Schnellkredit (Programm 078) beantragen?
Der KfW-Schnellkredit richtet sich an Unternehmen ab zehn Mitarbeitern, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Die Mittel dürfen für Investitionen und laufende Betriebskosten verwendet werden. Anträge werden ausschließlich über die Hausbank oder Sparkasse gestellt und seit dem 15. April 2020 angenommen. Die KfW übernimmt dabei 100 % des Kreditrisikos der Hausbank.
Stand: März 2020
Wer kann für 2020 einen Grundsteuerlass beantragen?
Vermieter, die im Kalenderjahr 2020 erhebliche und nicht selbst verschuldete Mietausfälle hatten, können einen Teilerlass der Grundsteuer beantragen. Voraussetzung ist ein nachweisbarer Ertragsausfall bei der vermieteten Immobilie. Der Antrag ist beim Steueramt der zuständigen Stadt einzureichen.
Stand: März 2021
Wer kontrolliert die Einhaltung der Künstlersozialabgabepflicht?
Die Deutsche Rentenversicherung und die Künstlersozialkasse prüfen die Einhaltung der Abgabepflicht in den Unternehmen. Ziel ist eine gerechte Lastenverteilung zwischen den abgabepflichtigen Unternehmen und eine solide Finanzbasis der Künstlersozialkasse.
Stand: Juni 2016
Wer legt den durchschnittlichen Zusatzbeitrag der Krankenkassen fest?
Der durchschnittliche Zusatzbeitrag wird durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bekanntgegeben. Die Festlegung erfolgt jährlich auf Basis der prognostizierten Einnahmen- und Ausgabenentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Stand: Dezember 2013
Wer legt die Höhe des gesetzlichen Mindestlohns fest?
Die Höhe des Mindestlohns wird von der Mindestlohnkommission festgelegt, die aus einem Vorsitzenden, je drei Vertretern der Gewerkschaften und Arbeitgeber sowie zwei beratenden Wissenschaftlern besteht. Die Anpassung erfolgt alle zwei Jahre und orientiert sich an der Tarifentwicklung, wobei der Kommission ein eigener Entscheidungsspielraum bleibt.
Stand: Juli 2016
Wer legt die Höhe des gesetzlichen Mindestlohns fest?
Die Höhe des Mindestlohns wird von der Mindestlohnkommission festgelegt, die aus einem Vorsitzenden, je drei Vertretern der Gewerkschaften und Arbeitgeber sowie zwei beratenden Wissenschaftlern besteht. Die Kommission überprüft und beschließt die Anpassung alle zwei Jahre.
Stand: Juni 2016
Wer muss die Künstlersozialabgabe zahlen?
Die Künstlersozialabgabe wird als Umlage von Unternehmen und Verwertern erhoben, die künstlerische oder publizistische Leistungen in Anspruch nehmen. Bemessungsgrundlage sind alle in einem Kalenderjahr an selbständige Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte. Der Abgabesatz wird jährlich per Verordnung neu festgelegt.
Stand: Juni 2016
Wer muss die Künstlersozialabgabe zahlen?
Die Künstlersozialabgabe ist von Unternehmen zu entrichten, die künstlerische oder publizistische Leistungen selbständiger Künstler oder Publizisten verwerten. Dazu zählen z. B. Verlage, Werbeagenturen, Theater oder auch sogenannte Eigenwerber, die regelmäßig Aufträge an Selbständige vergeben. Bemessungsgrundlage sind die im Kalenderjahr an die Künstler gezahlten Entgelte.
Stand: August 2016
Wer muss eine Schlussabrechnung für die Corona-Hilfen einreichen?
Alle Antragsteller, die Überbrückungshilfen, November- oder Dezemberhilfen erhalten haben, sind verpflichtet, eine Schlussabrechnung einzureichen. Da die Bewilligung auf Basis von Umsatz- und Kostenprognosen erfolgte, müssen die tatsächlichen Werte über einen prüfenden Dritten nachgewiesen werden.
Stand: Mai 2022
Wer organisiert den Bocholter Sankt Martinszug?
Der Bocholter Innenstadtmartinszug wird vom Verein für Heimatpflege (Heimatverein Bocholt) organisiert. Der Verein freut sich über Spenden; ab 30 Euro gibt es als Dank ein Bild der Bocholter Künstlerin Helga Wilms. Weitere Informationen und Konten stehen auf der Website des Heimatvereins.
Stand: November 2018
Wer profitiert besonders von der Erhöhung der Entfernungspauschale?
Besonders Berufspendler mit langem Arbeitsweg von mehr als 20 Kilometern profitieren von der erhöhten Pauschale. Ziel der Regelung ist insbesondere die Entlastung von Pendlern aus ländlichen Regionen, die häufig nicht auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen können.
Stand: März 2020
Wer profitiert von den vereinfachten EU-Förderverfahren ab 2013?
Profitieren werden Unternehmen, Städte und Gemeinden, Wissenschaftler sowie Studierende. Sie erhalten leichteren Zugang zu EU-Mitteln durch weniger Bürokratie, kürzere Bearbeitungszeiten und vereinfachte Abrechnungsmodalitäten.
Stand: November 2012
Wer schuldet die Umsatzsteuer beim innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäft?
Bei Anwendung der Vereinfachungsregelung nach § 25b UStG schuldet der letzte Abnehmer die Umsatzsteuer für den innergemeinschaftlichen Erwerb. Ist dieser vorsteuerabzugsberechtigt, kann er gleichzeitig die Vorsteuer in gleicher Höhe geltend machen. Dadurch wird der mittlere Unternehmer (erster Abnehmer) von einer umsatzsteuerlichen Registrierungspflicht im Bestimmungsland befreit.
Stand: Februar 2024
Wer sollte Werbungskosten tragen, wenn das Ende des Nießbrauchs nicht absehbar ist?
In diesem Fall sollte weiterhin der Nießbraucher die Werbungskosten tragen, da nur er aktuell die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erzielt. Nur so ist ein steuerlicher Abzug der Aufwendungen gesichert.
Stand: Oktober 2023
Wer trägt die Beweislast bei strittiger Unternehmereigenschaft auf eBay?
Das Finanzamt muss nachweisen, dass eine unternehmerische Tätigkeit vorliegt. Gelingt dieser Nachweis nicht, etwa weil keine Belege für einen Einkauf zum Weiterverkauf vorliegen, kann keine Umsatzsteuer erhoben werden. Im entschiedenen Fall reichten 140 verkaufte Pelzmäntel aus geerbtem Privatbesitz nicht für eine Unternehmereigenschaft.
Stand: September 2012
Wer trägt die Beweislast, dass keine Schenkung zwischen Ehegatten vorliegt?
Die Beweislast trägt der beschenkte Ehegatte, also derjenige, auf dessen Konto das Vermögen übertragen wurde. Er muss nachweisen, dass ihm das Guthaben im Innenverhältnis bereits vor der Übertragung ganz oder teilweise zuzurechnen war. Gelingt dieser Nachweis nicht, gilt die gesamte Übertragung als Schenkung.
Stand: September 2016
Wer vergibt die BAFF-Auszeichnung und wie häufig?
Initiator ist das Bündnis für Familie in Bocholt e.V. Die Auszeichnung wurde erstmals 2011 vergeben und wird seitdem im zweijährigen Rhythmus verliehen. Schirmherr ist der Bocholter Bürgermeister.
Stand: Oktober 2013