Fragen & Antworten

Antworten auf häufige Fragen.

Kuratiert aus unseren Beiträgen zu Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung — alphabetisch, nach Zielgruppe oder Thema gefiltert.

2304 Fragen · Seite 27 / 47

  • Welche Folgen hat der Wegfall der EEG-Umlage für Betreiber bestehender PV-Anlagen?

    Mit dem Wegfall der EEG-Umlage werden Erzeugungszähler ab 2023 entbehrlich und können ausgebaut werden, auch wenn sie vom Netzbetreiber angemietet sind. Die Jahresabrechnung vereinfacht sich dadurch erheblich, da die Erfassung des selbst verbrauchten Stroms für die Umlage entfällt.

    Stand: September 2022

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  • Welche Folgen hat die Einstufung als Arbeitslohn für den Arbeitgeber?

    Wird das Entgelt für die Fahrzeugwerbung als Arbeitslohn qualifiziert, ist darauf Lohnsteuer einzubehalten und abzuführen. Unterlässt der Arbeitgeber dies, kann das Finanzamt ihn im Wege der Lohnsteuerhaftung in Anspruch nehmen, wie es im Streitfall geschehen ist.

    Stand: Februar 2020

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  • Welche Folgen hat die Einstufung als sozialversicherungsfreies Beschäftigungsverhältnis?

    Für das Beschäftigungsverhältnis fallen keine Beiträge zur gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung an. Der Geschäftsführer muss seine Altersvorsorge und Krankenversicherung selbst organisieren, hat aber im Gegenzug keine Pflichtbeiträge zu entrichten. Wichtig ist eine vorherige Statusfeststellung bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, um Rechtssicherheit zu erhalten.

    Stand: Januar 2017

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  • Welche Folgen hat die Neuregelung für Studierende und Auszubildende?

    Studierende, die direkt nach dem Abitur ein Studium aufnehmen, befinden sich weiterhin in einer Erstausbildung mit eingeschränktem Sonderausgabenabzug. Wer jedoch zunächst eine echte Berufsausbildung absolviert und danach studiert, kann die Studienkosten als Werbungskosten geltend machen. Kurzausbildungen unter 18 Monaten reichen ab 2015 nicht mehr aus, um diesen steuerlichen Vorteil zu erlangen.

    Stand: Oktober 2014

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  • Welche Folgen hat die Vollendung des 25. Lebensjahres eines Kindes für die Steuerfreiheit eines Immobilienverkaufs?

    Mit Vollendung des 25. Lebensjahres entfällt nach § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 EStG die einkommensteuerliche Berücksichtigung des Kindes. Ab diesem Zeitpunkt liegt bei einer Überlassung der Wohnung an dieses Kind keine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken mehr vor. Wird die Immobilie innerhalb der zehnjährigen Spekulationsfrist veräußert, ist der Veräußerungsgewinn dann steuerpflichtig.

    Stand: Oktober 2023

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  • Welche Folgen hat die Wirksamkeit der Geschäftsführerabberufung für die Haftung?

    Ist die Abberufung wirksam, endet mit ihr grundsätzlich die Verantwortlichkeit des bisherigen Geschäftsführers für danach entstandene Steueransprüche. Wird die Abberufung dagegen wegen einer Firmenbestattung als nichtig angesehen, bleibt der ursprüngliche Geschäftsführer im Amt und kann weiterhin für Pflichtverletzungen in Anspruch genommen werden. Die wirksame Beendigung des Amtes ist daher für die Haftungsabgrenzung entscheidend.

    Stand: November 2014

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  • Welche Folgen hat die neue BFH-Rechtsprechung für den Vorsteuerabzug?

    Da nun eine Anschrift mit postalischer Erreichbarkeit genügt, kann der Vorsteuerabzug nicht mehr allein deshalb versagt werden, weil der angegebene Ort nicht mit dem tatsächlichen Tätigkeitsort übereinstimmt. Dies erleichtert die Anerkennung von Rechnungen erheblich und verringert das Risiko für Rechnungsempfänger.

    Stand: August 2018

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  • Welche Folgen hat ein Befreiungsantrag nach dem 02.01.2023?

    Nach dem 02.01.2023 ist in der Kranken- und Pflegeversicherung keine Befreiung von der Versicherungspflicht mehr möglich. In der Arbeitslosenversicherung wirkt eine später beantragte Befreiung erst ab Beginn des Kalendermonats, der auf die Antragstellung folgt.

    Stand: September 2022

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  • Welche Folgen hat ein Urteil für unter Vorbehalt der Nachprüfung ergangene Bescheide?

    Bescheide nach § 164 oder § 165 AO werden auch dann nicht automatisch endgültig, wenn das BVerfG das geltende Recht für verfassungsgemäß erklärt. Sie können grundsätzlich noch geändert werden, allerdings nur zugunsten des Steuerpflichtigen, da rückwirkende Verschärfungen aus Gründen des Vertrauensschutzes unzulässig sind. Es empfiehlt sich daher, beim Finanzamt einen Antrag auf Endgültigkeitserklärung zu stellen.

    Stand: August 2014

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  • Welche Folgen hat ein nicht anerkanntes Fahrtenbuch für den Steuerpflichtigen?

    Wird das Fahrtenbuch vom Finanzamt nicht anerkannt, bleibt nur die pauschale Ermittlung nach der 1-%-Regelung. Diese kann gerade bei geringer privater Nutzung deutlich ungünstiger ausfallen als die tatsächliche Kostenermittlung über ein Fahrtenbuch.

    Stand: Dezember 2023

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  • Welche Folgen hat ein nur teilweise geführtes Fahrtenbuch für die Versteuerung des Dienstwagens?

    Wird das Fahrtenbuch nicht für das gesamte Kalenderjahr geführt, ist der geldwerte Vorteil aus der privaten Nutzung des Firmenwagens zwingend nach der 1%-Regelung zu ermitteln. Die tatsächlich erfassten Fahrten bleiben dann steuerlich ohne Berücksichtigung.

    Stand: Juli 2014

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  • Welche Folgen hat ein sittenwidriger Abfindungsausschluss in der GmbH-Satzung?

    Eine sittenwidrige Satzungsklausel ist nichtig und entfaltet keine rechtliche Wirkung. Wird ein Gesellschafter auf Basis einer solchen Klausel ohne Abfindung ausgeschlossen, kann er die Auszahlung einer angemessenen Abfindung verlangen. GmbH-Gesellschafter sollten ihre Satzungen daraufhin prüfen und ggf. anpassen, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.

    Stand: Juli 2014

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  • Welche Folgen hat ein zu hoher Umsatzsteuerausweis auf einer Rechnung?

    Wird auf einer Rechnung ein zu hoher Steuersatz ausgewiesen, schuldet der Aussteller diesen überhöhten Betrag gegenüber dem Finanzamt. Der Leistungsempfänger kann jedoch keinen Vorsteuerabzug vornehmen – auch nicht in Höhe des zutreffenden Betrags. Die Rechnung muss vom Aussteller korrigiert werden, damit der Vorsteuerabzug möglich wird.

    Stand: Dezember 2020

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  • Welche Folgen hat eine Schwarzgeldabrede für den Werkvertrag?

    Eine Schwarzgeldabrede führt zur Nichtigkeit des gesamten Werkvertrags. Dies gilt nach der Rechtsprechung des OLG Schleswig-Holstein auch dann, wenn nur ein Teil der Vergütung ohne Rechnung gezahlt werden soll. Der Vertrag verstößt gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und ist damit unwirksam.

    Stand: August 2013

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  • Welche Folgen hat eine Schätzung durch das Finanzamt bei der Grundsteuer?

    Reicht der Steuerpflichtige die Grundsteuer-Feststellungserklärung längerfristig nicht ein, schätzt das Finanzamt den Steuergegenstand. Diese Schätzung fällt erfahrungsgemäß zum Nachteil des Steuerpflichtigen aus. Die Abgabepflicht der Feststellungserklärung bleibt trotz der Schätzung bestehen.

    Stand: Februar 2023

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  • Welche Folgen hat eine Umqualifizierung von Fortbildungskosten in Arbeitslohn durch das Finanzamt?

    Wird die Kostenübernahme als Arbeitslohn gewertet, fordert das Finanzamt Lohnsteuer nach und nimmt den Arbeitgeber regelmäßig per Haftungsbescheid in Anspruch. Zusätzlich können Sozialversicherungsbeiträge fällig werden. Arbeitgeber sollten daher dokumentieren, dass die Fortbildung gesetzlich oder tarifvertraglich vorgeschrieben ist und betrieblich veranlasst war.

    Stand: Januar 2017

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  • Welche Folgen hat eine unwirksame Änderungskündigung im Kleinbetrieb?

    Ist die Änderungskündigung unwirksam, muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zu den bisherigen, unveränderten Bedingungen weiterbeschäftigen. Im entschiedenen Fall musste die Zahnarztpraxis die Zahnmedizinische Fachangestellte zu den ursprünglichen Konditionen weiter beschäftigen.

    Stand: März 2016

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  • Welche Folgen hat eine wirksame fristlose Kündigung wegen Konkurrenztätigkeit?

    Mit Zugang der fristlosen Kündigung beim Arbeitnehmer endet das Arbeitsverhältnis sofort, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist. Daneben können Schadensersatzansprüche und das Eintrittsrecht des Arbeitgebers nach § 61 HGB bestehen.

    Stand: März 2013

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  • Welche Folgen hat eine Überschreitung der 110-Euro-Grenze pro Person?

    Der die 110 Euro übersteigende Betrag zählt als Arbeitslohn, kann aber pauschal mit 25 % versteuert werden. Zudem entfällt bei Überschreitung der Vorsteuerabzug für den betreffenden Kostenanteil pro Person.

    Stand: Dezember 2019

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  • Welche Folgen hat es, wenn außergewöhnliche Belastungen den Gesamtbetrag der Einkünfte übersteigen?

    Übersteigen die außergewöhnlichen Belastungen den Gesamtbetrag der Einkünfte, geht der übersteigende Teil steuerlich verloren. Ein Vor- oder Rücktrag in andere Veranlagungszeiträume ist nach geltender Rechtsprechung nicht zulässig. Ziel der gesetzlichen Regelung ist nicht die größtmögliche Steuerentlastung, sondern lediglich eine angemessene Berücksichtigung der besonderen Belastung im Jahr der Verausgabung.

    Stand: August 2015

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  • Welche Folgen hatte das BFH-Urteil für die Veräußerung geerbter KG-Beteiligungen nach mehr als fünf Jahren?

    Veräußert der Erbe eine geerbte Beteiligung erst nach Ablauf von fünf Jahren seit dem Todestag, ist die Steuerermäßigung nach § 35b EStG ausgeschlossen, selbst wenn die Erbschaftsteuer wegen langwieriger Erbenermittlung erst kurz zuvor festgesetzt wurde. Der entstehende Veräußerungsgewinn unterliegt dann ungemindert der Einkommensteuer.

    Stand: Mai 2024

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  • Welche Folgen hatte das FG-Urteil für den entschiedenen Fall mit Freikarten?

    Die Klägerin hatte Freikarten im Wert von jeweils 20.000 Euro an Geschäftsfreunde verschenkt und diese pauschal nach § 37b EStG versteuert. Den Pauschalsteuerbetrag zog sie als Betriebsausgabe ab. Das FG Niedersachsen ließ den Abzug nicht zu, da die Geschenke die 35-Euro-Grenze deutlich überstiegen und somit auch die darauf entfallende Pauschalsteuer dem Abzugsverbot unterlag.

    Stand: März 2014

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  • Welche Folgen hätte eine Gleichbehandlung der Preisabschläge für pharmazeutische Unternehmen?

    Würde der EuGH eine Gleichbehandlung verlangen, könnten pharmazeutische Unternehmen auch die Abschläge zugunsten privater Krankenversicherungen als Minderung der umsatzsteuerlichen Bemessungsgrundlage geltend machen. Dies würde zu einer entsprechenden Reduzierung der Umsatzsteuerlast führen und Erstattungsansprüche für offene Veranlagungszeiträume eröffnen.

    Stand: August 2016

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  • Welche Folgen kann die Schlussabrechnung der Corona-Hilfen haben?

    Nach Prüfung durch die Bewilligungsstelle wird die endgültige Förderhöhe festgestellt. Daraus kann sich eine Bestätigung der ursprünglichen Förderung, eine Nachzahlung zugunsten des Antragstellers oder eine Rückzahlungspflicht ergeben. Fehlerhafte Angaben aus der Antragstellung können dabei nachträglich korrigiert werden.

    Stand: Mai 2022

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  • Welche Folgen kann eine Kassennachschau bei Unregelmäßigkeiten haben?

    Stellt der Prüfer bei der Kassennachschau Auffälligkeiten oder Unregelmäßigkeiten fest, kann ohne weitere Ankündigung unmittelbar zu einer regulären Betriebsprüfung übergegangen werden. Zusätzlich drohen bei Verstößen gegen die geplanten Vorschriften Geldbußen von bis zu 25.000 Euro.

    Stand: Mai 2016

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  • Welche Forderung stellt das IDW zum zeitlichen Anwendungsbereich der Erbschaftsteuer-Neuregelung?

    Das IDW lehnt eine rückwirkende Anwendung der Neuregelungen zum 01.07.2016 ab und plädiert für eine Anwendung mit Wirkung für die Zukunft. Sollte dies nicht umsetzbar sein, müsse zumindest für den Zeitraum vom 01.07.2016 bis zur Verkündung des neuen Rechts ein Wahlrecht zwischen altem und neuem Recht eingeräumt werden.

    Stand: August 2016

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  • Welche Form der Spendenquittung ist erfasst?

    Erfasst sind sowohl die amtlich vorgeschriebenen Papier-Vordrucke als auch die elektronische Spendenquittung. Beide Formen dürfen ausländische Empfänger ab 2025 nur noch nach erfolgter Registrierung im Zuwendungsempfängerregister verwenden.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Formulierung ist bei Rechnungen in Reverse-Charge-Fällen nach § 13b UStG vorgeschrieben?

    Die Rechnung muss zwingend den Hinweis „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“ enthalten. Die Finanzverwaltung akzeptiert auch die englische Formulierung „Reverse-Charge“. Fehlt der Hinweis, hat dies jedoch keine Auswirkungen auf den Vorsteuerabzug, da dieser in Reverse-Charge-Fällen keine ordnungsgemäße Rechnung voraussetzt.

    Stand: September 2013

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  • Welche Freibeträge gelten für Ehegatten und Kinder bei Erbschaft oder Schenkung?

    Ehegatten und eingetragene Lebenspartner haben einen allgemeinen Freibetrag von 500.000 Euro, Kinder, Stiefkinder und Adoptivkinder sowie Kinder verstorbener Kinder von 400.000 Euro. Enkel erhalten 200.000 Euro, Urenkel sowie Eltern und Großeltern (bei Erbschaft) jeweils 100.000 Euro. Zusätzlich gibt es einen Freibetrag für Hausrat (41.000 Euro) und für andere bewegliche Güter (12.000 Euro).

    Stand: Januar 2022

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  • Welche Freibeträge steigen 2026?

    Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag und weitere Beträge werden 2026 angehoben — die Werte und die Fundstelle finden Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Welche Freigrenze gilt für Betriebsveranstaltungen wie Weihnachtsfeiern?

    Aufwendungen für Betriebsveranstaltungen bleiben lohnsteuerfrei, wenn pro Arbeitnehmer und Veranstaltung die Freigrenze von 110 EUR nicht überschritten wird. Begünstigt sind maximal zwei Veranstaltungen pro Jahr. Wird die Grenze überschritten, ist der gesamte Betrag als Arbeitslohn zu versteuern.

    Stand: Oktober 2013

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  • Welche Freigrenze gilt für Geschenke an Geschäftsfreunde nach § 4 Abs. 5 Nr. 1 EStG?

    Aufwendungen für Geschenke an Personen, die keine Arbeitnehmer sind (z.B. Geschäftsfreunde), dürfen den Gewinn nur dann mindern, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten pro Empfänger und Wirtschaftsjahr insgesamt 35 Euro nicht übersteigen. Wird diese Freigrenze überschritten, ist der gesamte Betrag steuerlich nicht abziehbar.

    Stand: März 2014

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  • Welche Freigrenzen gelten bei der Bauabzugssteuer?

    Der Steuerabzug entfällt, wenn die Gegenleistung an den jeweiligen Leistenden im Kalenderjahr 5.000 EUR nicht übersteigt. Erbringt der Leistungsempfänger ausschließlich umsatzsteuerfreie Vermietungs- und Verpachtungsumsätze nach § 4 Nr. 12 UStG, erhöht sich die Freigrenze auf 15.000 EUR pro Kalenderjahr. Werden diese Grenzen überschritten, ist der Abzug vorzunehmen, sofern keine gültige Freistellungsbescheinigung vorliegt.

    Stand: Mai 2023

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  • Welche Frist gilt für den Optionsantrag nach KöMoG?

    Der Optionsantrag muss beim zuständigen Finanzamt mindestens einen Monat vor Beginn des neuen Wirtschaftsjahres eingereicht werden. Voraussetzung ist ein vorher gefasster Gesellschafterbeschluss mit mindestens 75 % Zustimmung. Die gleiche Monatsfrist gilt auch für einen späteren Rücktrittsantrag.

    Stand: Juli 2021

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  • Welche Frist gilt für die Eintragung von Freibeträgen auf der Lohnsteuerkarte?

    Die Eintragung von Freibeträgen für das laufende Kalenderjahr ist nur bis zum 30. November beim Finanzamt möglich. Wer die Frist versäumt, kann die entsprechenden Aufwendungen erst über die Einkommensteuererklärung geltend machen. Der Liquiditätsvorteil während des Jahres geht damit verloren.

    Stand: November 2014

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  • Welche Frist gilt für die Meldung des Befreiungsantrags an die Minijob-Zentrale?

    Der Arbeitgeber muss den Befreiungsantrag innerhalb von 42 Kalendertagen bzw. 6 Wochen nach Eingang des Antrags bei ihm an die Minijob-Zentrale melden. Wird diese Frist eingehalten und widerspricht die Minijob-Zentrale nicht, wirkt die Befreiung rückwirkend ab dem Monat der Antragstellung, frühestens ab Beschäftigungsbeginn.

    Stand: September 2022

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  • Welche Frist gilt, wenn ein Steuerberater die Einkommensteuererklärung 2018 erstellt?

    Bei Vertretung durch einen Steuerberater verlängert sich die Abgabefrist ebenfalls um zwei Monate. Für die Einkommensteuererklärung 2018 bleibt in diesem Fall bis zum 29.02.2020 Zeit, sie beim Finanzamt einzureichen.

    Stand: Januar 2019

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  • Welche Frist hatte das Bundesverfassungsgericht zur Reform der Erbschaftsteuer gesetzt?

    Das Bundesverfassungsgericht hatte dem Gesetzgeber eine letztmalige Frist bis Ende September 2016 gesetzt, um die Erbschaftsteuerregelungen für Firmenerben neu zu regeln. Andernfalls drohte, dass die Karlsruher Richter die Verschonungsregelungen für Unternehmensnachfolger komplett streichen.

    Stand: September 2016

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  • Welche Frist ist bei der elektronischen Übermittlung der Rechnung im EU-Vorsteuervergütungsverfahren zu beachten?

    Die eingescannte Rechnung muss innerhalb der gesetzlichen Ausschlussfrist bei der zuständigen Behörde eingehen. Wird diese Frist versäumt, entfällt der Anspruch auf Vorsteuervergütung. Der Antrag ist im elektronischen Verfahren über das Bundeszentralamt für Steuern zu stellen.

    Stand: April 2016

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  • Welche Fristen gelten für die Rückmeldung und Rückzahlung der Corona-Soforthilfe?

    Die Rückmelde-Frist wurde einheitlich auf den 30. November 2020 verlängert. Eventuelle Rückzahlungen auf das in der Mitteilung der zuständigen Bezirksregierung angegebene Konto müssen bis spätestens 31. März 2021 erfolgen.

    Stand: August 2020

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  • Welche Fristen gelten für die Steuererklärung im OSS-Verfahren?

    Die Steuererklärung ist verpflichtend vierteljährlich über das BZSt-Online-Portal abzugeben. Die Fristen lauten: 30. April für das I. Quartal, 31. Juli für das II. Quartal, 31. Oktober für das III. Quartal und 31. Januar des Folgejahres für das IV. Quartal. Auch ohne entsprechende Umsätze im Quartal ist eine Nullmeldung Pflicht.

    Stand: Juni 2021

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  • Welche Fristen sind beim Vorsteuervergütungsverfahren zu beachten?

    Für Erstattungsanträge innerhalb der EU gilt grundsätzlich eine Antragsfrist bis zum 30. September des Folgejahres. Für Drittstaaten sind die Fristen unterschiedlich und liegen häufig bereits zum 30. Juni des Folgejahres. Die Fristen sind Ausschlussfristen, ein verspäteter Antrag führt zum endgültigen Verlust des Erstattungsanspruchs.

    Stand: März 2013

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  • Welche Fristen waren ursprünglich für die Rückmeldung und Rückzahlung der NRW-Soforthilfe vorgesehen?

    Ursprünglich sollte die Rückmeldung über den digitalen Vordruck bis zum 30. September 2020 an die Landesregierung übermittelt werden. Der selbst ermittelte Rückzahlbetrag wäre dann bis zum 31. Dezember 2020 zu überweisen gewesen. Diese Fristen sind durch die Aussetzung des Verfahrens hinfällig geworden.

    Stand: Juli 2020

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  • Welche Fristverlängerung gewährt das BMF zur Vermeidung der Entnahmebesteuerung?

    Mit BMF-Schreiben vom 17.07.2023 wird aus Vertrauensschutzgründen von einer Entnahmebesteuerung abgesehen, wenn die Verstrickung der stillen Reserven bis zum 31.12.2023 aus anderen Gründen wiederhergestellt wird. So bleibt Zeit, eine geeignete Gestaltung umzusetzen.

    Stand: Oktober 2023

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  • Welche Funktion hat die Bereitstellung von Brötchen und Heißgetränken im Betrieb steuerlich?

    Die unentgeltliche Bereitstellung dient der Schaffung günstiger betrieblicher Arbeitsbedingungen und hat keine Entlohnungsfunktion. Damit liegt kein Arbeitslohn vor, der zu versteuern wäre. Die Maßnahme wird als bloße Aufmerksamkeit des Arbeitgebers eingestuft.

    Stand: Oktober 2019

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  • Welche Gegenstände sind nach der Reform von der Erbschaftsteuerbegünstigung ausgeschlossen?

    Zur Missbrauchsbekämpfung wurden Freizeit- und Luxusgegenstände grundsätzlich von den Begünstigungen ausgeschlossen. Dazu zählen insbesondere Kunstwerke, Luxusyachten und Oldtimer.

    Stand: September 2016

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  • Welche Geschäftsführer-Position wird in Deutschland am höchsten vergütet?

    Am besten verdienen Vorsitzende der Geschäftsführung mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von rund 549.000 EUR. Sie liegen damit deutlich über dem Durchschnitt aller Geschäftsführungspositionen.

    Stand: November 2014

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  • Welche Gesellschaften sind vom neuen Kirchensteuerabzugsverfahren betroffen?

    Betroffen sind alle Gesellschaften, die kapitalertragsteuerpflichtige Leistungen – etwa Gewinnausschüttungen – an ihre Gesellschafter erbringen. Dies gilt ausdrücklich auch für kleine Kapitalgesellschaften wie eine Ein-Mann-GmbH. Auch sie müssen sich beim BZSt für das Kirchensteuerabrufverfahren (KiStA) registrieren und die Religionszugehörigkeit ihrer Gesellschafter abfragen.

    Stand: August 2014

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  • Welche Gestaltungen sollen durch die neue Zuordnungsregelung verhindert werden?

    Verhindert werden soll insbesondere, dass eine Gesellschaft grundbesitzlos gemacht wird, anschließend ihre Anteile ohne Auslösung eines Ergänzungstatbestands veräußert und danach das ursprüngliche Grundstücksgeschäft rückabgewickelt wird. Daher findet die Zuordnungsregelung keine Anwendung auf rückgängig gemachte Rechtsvorgänge oder zurückerworbene Grundstücke, soweit dadurch ein Erwerbsvorgang vermieden würde.

    Stand: Dezember 2024

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  • Welche Gestaltungen vermeiden eine Entnahmebesteuerung beim Wegfall der gewerblichen Infizierung?

    Möglich sind die Umwandlung in eine gewerblich geprägte Personengesellschaft (z.B. GmbH & Co. KG), die Erweiterung der PV-Anlage über die Grenzen des § 3 Nr. 72 EStG hinaus, die Aufnahme einer anderen gewerblichen Tätigkeit oder die Einbringung in eine gewerblich tätige Mitunternehmerschaft bzw. Kapitalgesellschaft. Vor der Wahl sollte geprüft werden, ob die fortgesetzte Verstrickung wirtschaftlich sinnvoll ist.

    Stand: Oktober 2023

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