Fragen & Antworten

Antworten auf häufige Fragen.

Kuratiert aus unseren Beiträgen zu Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung — alphabetisch, nach Zielgruppe oder Thema gefiltert.

2304 Fragen · Seite 45 / 47

  • Wie wirkt sich der Erschließungszustand des Grundstücks auf die Grunderwerbsteuer aus?

    Ist das Grundstück zum Zeitpunkt des Kaufvertragsabschlusses bereits erschlossen, kann nur das erschlossene Grundstück Vertragsgegenstand sein, und die Erschließungskosten unterliegen der Grunderwerbsteuer. Ist es noch nicht erschlossen, ist nach zivilrechtlichen Maßstäben zu prüfen, ob das erschlossene Grundstück Gegenstand der Übereignungsverpflichtung ist.

    Stand: Dezember 2022

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  • Wie wirkt sich der Progressionsvorbehalt auf Lohnersatzleistungen aus?

    Lohnersatzleistungen sind nach § 32b Abs. 1 Nr. 1a EStG selbst steuerfrei, erhöhen aber den Steuersatz, der auf die übrigen steuerpflichtigen Einkünfte angewendet wird. Dazu wird ein fiktives zu versteuerndes Einkommen inklusive der Lohnersatzleistungen berechnet und der daraus resultierende durchschnittliche Steuersatz nur auf die laufenden Einkünfte angewandt. Das führt regelmäßig zu Steuernachzahlungen.

    Stand: Mai 2021

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  • Wie wirkt sich die 3-Jahres-Frist auf bereits abgezogene Werbungskosten aus?

    Alle Instandsetzungs- und Modernisierungsaufwendungen innerhalb der 3-Jahres-Frist werden zusammengerechnet. Wird die 15-%-Grenze erst durch spätere Maßnahmen überschritten, müssen frühere als Werbungskosten abgezogene Beträge nachträglich umqualifiziert und über die Gebäudeabschreibung verteilt werden. Dies kann zu geänderten Steuerbescheiden führen.

    Stand: Juni 2023

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  • Wie wirkt sich die 44-EUR-Freigrenze auf Sachzuwendungen an Arbeitnehmer aus?

    Sachbezüge an Arbeitnehmer bleiben nur dann steuerfrei, wenn sie insgesamt die monatliche Freigrenze von 44,- EUR nach § 8 Abs. 2 S. 11 EStG nicht überschreiten. Wird die Grenze überschritten – etwa durch mehrere Zuwendungen im selben Monat – sind sämtliche Sachzuwendungen regulär lohnzuversteuern.

    Stand: August 2016

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  • Wie wirkt sich die Energiepreispauschale bei Gewinneinkünften aus?

    Bei ausschließlichen Gewinneinkünften nach § 13, § 15 oder § 18 EStG mindert die Energiepreispauschale die Einkommensteuer-Vorauszahlung für das 3. Quartal 2022 (Fälligkeit 10.09.2022). Beträgt die Vorauszahlung weniger als 300 €, wird sie auf 0 € reduziert und der Restbetrag im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung 2022 verrechnet bzw. ausgezahlt.

    Stand: Juli 2022

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  • Wie wirkt sich die Höhe des Veräußerungsgewinns auf den Freibetrag aus?

    Der Freibetrag beträgt grundsätzlich 45.000 EUR, vermindert sich jedoch um den Betrag, um den der Veräußerungsgewinn 136.000 EUR übersteigt. Bei einem Veräußerungsgewinn von 125.000 EUR steht der Freibetrag somit ungekürzt zur Verfügung, sofern die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

    Stand: November 2022

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  • Wie wirkt sich die Neuregelung auf die BFH-Rechtsprechung zu Betriebsveranstaltungen aus?

    Der Bundesfinanzhof hatte entschieden, dass Kosten für Saalmieten, Eventagenturen und ähnliche Gemeinkosten nicht in die Freigrenze einzurechnen sind. Der Referentenentwurf schließt diese arbeitnehmerfreundliche Rechtsprechung ab 2015 jedoch ausdrücklich aus.

    Stand: Oktober 2014

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  • Wie wirkt sich die Objektbezogenheit des Arbeitszimmer-Höchstbetrags aus?

    Die Objektbezogenheit bedeutet, dass der Höchstbetrag von 1.250 Euro pro Steuerpflichtigem und Jahr nur einmal gewährt wird, unabhängig davon, ob mehrere Arbeitszimmer genutzt werden. Sie kann sich aber auch zugunsten des Steuerpflichtigen auswirken: Laut BFH steht der volle ungekürzte Höchstbetrag auch dann zu, wenn das Arbeitszimmer nur für einige Monate im Jahr genutzt wird.

    Stand: April 2015

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  • Wie wirkt sich die Wiedereinführung der degressiven AfA auf § 7a EStG aus?

    § 7a EStG, der die Regeln für Sonderabschreibungen enthält, wurde an die wiedereingeführte degressive Gebäudeabschreibung angepasst. Damit ist sichergestellt, dass nach Ablauf einer Sonderabschreibung die weitere Abschreibung auch auf Basis des Restwerts und des für die degressive AfA geltenden Prozentsatzes berechnet werden kann.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wie wirkt sich die tageweise Vermietung einzelner Zimmer auf die Steuerbefreiung beim Hausverkauf aus?

    Laut BFH-Urteil vom 19.07.2022 (IX R 20/21) schließt die tageweise Vermietung einzelner Zimmer an Dritte für diese Räume eine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken aus. Der Veräußerungsgewinn ist daher aufzuteilen: Der Anteil, der auf die fremdvermieteten Räume entfällt, ist als sonstige Einkünfte steuerpflichtig, während die übrige selbstgenutzte Fläche steuerfrei bleibt.

    Stand: Juli 2023

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  • Wie wirkt sich ein Vorbehalt der Nachprüfung im Steuerbescheid auf das Arbeitszimmer aus?

    Steht der gesamte Steuerbescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung (§ 164 AO), kann er jederzeit zugunsten des Steuerpflichtigen geändert werden. Die Kosten für das häusliche Arbeitszimmer lassen sich somit nachträglich geltend machen, indem eine Änderung des Bescheids beantragt wird. Der Steuerpflichtige ist in diesem Fall verfahrensrechtlich auf der sicheren Seite.

    Stand: Juli 2010

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  • Wie wirkt sich eine Treuhänder-Beteiligung auf die Beteiligungsidentität aus?

    Eine Beteiligung als Treuhänder ist grundsätzlich schädlich für die Beteiligungsidentität, selbst wenn der Treuhänder kein Mitunternehmer ist. Eine Ausnahme gilt für Null-Prozent-Beteiligungen, etwa einer Komplementär-GmbH ohne Kapitalanteil.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wie wirkt sich eine unentgeltliche Betriebsübertragung auf die 6-Jahresfrist aus?

    Bei unentgeltlichen Übertragungen wie Erbfall, vorweggenommener Erbfolge oder Schenkung wird die Besitzzeit des Rechtsvorgängers auf den Rechtsnachfolger angerechnet. Im Erbfall (Gesamtrechtsnachfolge) erfolgt dies automatisch. Bei Einzelrechtsnachfolge ist Voraussetzung, dass der Rechtsnachfolger die Buchwerte fortführt; bei Ansatz des gemeinen Werts werden die stillen Reserven aufgedeckt und der § 6b-Anspruch entfällt.

    Stand: August 2022

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  • Wie wirkt sich eine vorweggenommene Erbfolge auf die Berechnung des Veräußerungsgewinns aus?

    Bei unentgeltlichem Erwerb wird dem Einzelrechtsnachfolger nach § 23 Abs. 1 S. 3 EStG die Anschaffung bzw. Überführung in das Privatvermögen durch den Rechtsvorgänger zugerechnet. Der Erbe oder Beschenkte tritt also in die steuerliche Position des Übergebers ein. Maßgeblich sind damit der Entnahmezeitpunkt und der Entnahmewert des Rechtsvorgängers.

    Stand: Juli 2022

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  • Wie wurde das Kurzarbeitergeld ab dem 22. April 2020 staffelweise erhöht?

    Bei einem Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent steigt das Kurzarbeitergeld für Kinderlose ab dem 4. Bezugsmonat auf 70 Prozent und ab dem 7. Monat auf 80 Prozent des Lohnausfalls. Für Beschäftigte mit Kindern erhöht sich die Leistung auf 77 Prozent ab dem 4. Monat und 87 Prozent ab dem 7. Monat. Diese Erhöhungen galten maximal bis zum 31. Dezember 2020.

    Stand: März 2020

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  • Wie wurde der steuerliche Verlustrücktrag im Konjunkturpaket erweitert?

    Der steuerliche Verlustrücktrag wird gesetzlich für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 5 Mio. € bzw. 10 Mio. € bei Zusammenveranlagung erweitert. Zusätzlich ist ein pauschal ermittelter Verlustrücktrag aus 2020 auf 2019 möglich: 15 % des Saldos der maßgeblichen Gewinneinkünfte bzw. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, die der Festsetzung der Vorauszahlungen 2019 zugrunde lagen, bis maximal 1 Mio. € (bzw. 2 Mio. € bei Zusammenveranlagung).

    Stand: Juni 2020

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  • Wie wurde die EEG-Umlage durch das Konjunkturpaket entlastet?

    Ab 2021 sollte die EEG-Umlage über Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden. Damit wurden Verbraucher und Unternehmen bei den Stromkosten entlastet.

    Stand: Juni 2020

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  • Wie wurde die Gewerbesteueranrechnung durch das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz verbessert?

    Der Ermäßigungsfaktor für die Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer wurde vom 3,8fachen auf das 4,0fache des Gewerbesteuermessbetrags erhöht. Dadurch können Einzelunternehmer und Gesellschafter von Personengesellschaften bis zu einem Hebesatz von 400 % vollständig von der Gewerbesteuer entlastet werden. Die Regelung gilt ab dem Veranlagungszeitraum 2020 unbefristet und nur für natürliche Personen.

    Stand: Dezember 2020

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  • Wie wurde die Polsterung einer Sitzgruppe in der Werkstatt steuerlich beurteilt?

    Die Kosten von rund 2.600 EUR für die Erneuerung von Polsterung und Bezug einer Sitzgruppe, die der Raumausstatter abgeholt und in seiner Werkstatt restauriert hatte, wurden nicht als haushaltsnahe Handwerkerleistung anerkannt. Entscheidend war, dass die Arbeiten außerhalb des Haushalts ausgeführt wurden.

    Stand: August 2016

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  • Wie wurden Speisen vor dem 1.7.2020 umsatzsteuerlich behandelt?

    Vor dem 1.7.2020 unterlagen Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle, also in Restaurant, Cafe oder Bar, dem Regelsteuersatz von 19% Umsatzsteuer. Speisen zum Mitnehmen oder zur Lieferung nach Hause waren dagegen in der Regel mit dem ermaessigten Satz von 7% zu besteuern.

    Stand: Mai 2020

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  • Wie wurden die Kommunen im Konjunkturpaket 2020 unterstützt?

    Der Bund erhöhte seinen Anteil an den Kosten der Unterkunft für Bedürftige und glich die Gewerbesteuerausfälle der Kommunen zur Hälfte aus. Zusätzlich wurden der öffentliche Nahverkehr und der Gesundheitssektor finanziell gestärkt.

    Stand: Juni 2020

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  • Wie ändern sich die Einkünfte der Gesellschafter nach der Option?

    Mitunternehmer werden zu Gesellschaftern der optierenden Körperschaft. Sondervergütungen gelten dann als lohnsteuerpflichtiger Arbeitslohn, Darlehenszinsen und Gewinnausschüttungen werden als Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG) der Kapitalertragsteuer unterworfen, und die Überlassung von Wirtschaftsgütern an die Gesellschaft kann zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG) führen.

    Stand: Juli 2021

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  • Wie ändern sich die Investitionsabzugsbeträge durch das Jahressteuergesetz 2020?

    Der Investitionsabzugsbetrag wird von 40% auf 50% der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angehoben. Zudem gilt eine einheitliche Gewinngrenze von 200.000,- EUR für alle Einkunftsarten als Voraussetzung. Die Neuregelung gilt erstmals für Investitionsabzugsbeträge und Sonderabschreibungen in Wirtschaftsjahren, die nach dem 31.12.2019 enden.

    Stand: Januar 2021

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  • Wie ändert sich der Ablauf der Ärztlichen Prüfung durch die neue Approbationsordnung?

    Der schriftliche Teil des bisherigen Zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung wird inhaltlich unverändert vor das Praktische Jahr verlegt. Die Prüfungsteile werden zu eigenständigen Abschnitten umgestaltet. Nach dem Praktischen Jahr absolvieren Studierende den mündlich-praktischen Teil als neuen Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung.

    Stand: Dezember 2013

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  • Wie ändert sich der steuerliche Verlustrücktrag durch das Dritte Corona-Steuerhilfegesetz?

    Die Höchstgrenze für den Verlustrücktrag wird von 1 Mio. Euro auf 10 Mio. Euro angehoben. Bei Zusammenveranlagung steigt der Betrag von 2 Mio. Euro auf 20 Mio. Euro. Damit sollen zusätzliche Investitionsanreize für Unternehmen geschaffen werden, die in der Pandemie hohe Verluste verzeichnet haben.

    Stand: März 2021

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  • Wie ändert sich die Gesamtnutzungsdauer für Wohnimmobilien im Bewertungsgesetz?

    Die Gesamtnutzungsdauer wird für bestimmte Gebäudearten von 70 auf 80 Jahre erhöht. Betroffen sind Ein- und Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstücke, Mehrfamilienhäuser, Wohnungseigentum sowie gemischt genutzte Grundstücke und Wohnhäuser mit Mischnutzung. Die längere Nutzungsdauer wirkt sich wertsteigernd auf die Bewertung aus.

    Stand: November 2022

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  • Wie ändert sich die Pendlerpauschale ab 2021?

    Ab 2021 bleibt es für die ersten 20 Entfernungskilometer bei 30 Cent pro Kilometer. Ab dem 21. Kilometer können dann 35 Cent pro Kilometer für den einfachen Arbeitsweg als Werbungskosten geltend gemacht werden.

    Stand: Dezember 2020

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  • Wird der Corona-Beratungskostenzuschuss des BAFA noch gewährt?

    Nein, der spezielle Corona-Beratungskostenzuschuss wurde mit Stand 15.05.2020 ausgesetzt. Das BAFA hat die DIHK-Leitstelle angewiesen, keine Inaussichtstellungnahmen mehr zu versenden, die für Beauftragung und Abrechnung erforderlich wären. Grund waren das unerwartet hohe Antragsaufkommen und vermehrte Betrugsanfälligkeiten.

    Stand: März 2020

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  • Wird der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende auch bei unterjährigem Wegfall der Voraussetzungen voll gewährt?

    Nein, der Entlastungsbetrag wird nur zeitanteilig gewährt. Für jeden vollen Kalendermonat, in dem die Voraussetzungen des § 24b Abs. 1 EStG nicht erfüllt sind, mindert sich der Betrag um ein Zwölftel. Zudem kann nur einer der beiden Elternteile den Entlastungsbetrag in Anspruch nehmen.

    Stand: Dezember 2021

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  • Wird der Höchstbetrag von 1.250 € für ein häusliches Arbeitszimmer pro Person oder pro Objekt gewährt?

    Nach den BFH-Urteilen vom 15.12.2016 (VI R 53/12 und VI R 86/13) ist der Höchstbetrag von 1.250 € personenbezogen anzuwenden. Nutzen mehrere Steuerpflichtige (z.B. Ehegatten) ein Arbeitszimmer gemeinsam, kann jeder den vollen Höchstbetrag geltend machen. Damit hat der BFH seine bisherige objektbezogene Rechtsprechung zugunsten der Steuerpflichtigen geändert.

    Stand: März 2017

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  • Wird der Kinderbonus auf Sozialleistungen wie SGB II, Kinderzuschlag oder Wohngeld angerechnet?

    Nein, der Kinderbonus 2021 wird bei Leistungen nach dem SGB II, beim Kinderzuschlag und beim Wohngeld nicht als Einkommen berücksichtigt. Dadurch kommt er insbesondere Familien mit geringem Einkommen zusätzlich zugute.

    Stand: März 2021

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  • Wird der Körperschaftsteuersatz gesenkt?

    Für Kapitalgesellschaften ist eine schrittweise Absenkung des Körperschaftsteuersatzes geplant — Zeitplan und Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Wird der Übungsleiterfreibetrag erhöht?

    Der Übungsleiterfreibetrag wird angehoben — die neuen Beträge und die Fundstelle finden Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Wird die 6-Jahresfrist bei einem vollentgeltlichen Betriebskauf fortgeführt?

    Nein. Bei einer vollentgeltlichen Betriebsveräußerung werden die stillen Reserven der Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens aufgedeckt, und die Vorbesitzzeit des Veräußerers wird nicht auf den Erwerber übertragen. Der Erwerber muss die Wirtschaftsgüter erneut mindestens 6 Jahre in seinem Betrieb halten, um die § 6b EStG-Begünstigung in Anspruch nehmen zu können.

    Stand: August 2022

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  • Wird die BAFA-Beratungsförderung für Corona-betroffene Unternehmen noch gewährt?

    Nein, die spezielle Corona-Beratungsförderung der BAFA wurde vorzeitig eingestellt. Der Fördertopf war nach weniger als zwei Monaten Programmlaufzeit vollständig ausgeschöpft, und es werden keine weiteren Mittel für dieses Modul bereitgestellt.

    Stand: Juni 2020

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  • Wird die Energiesteuerbefreiung auch für nachträglich eingebaute LKW-Tanks gewährt?

    Dies ist derzeit europarechtlich ungeklärt und Gegenstand eines Vorabentscheidungsverfahrens beim EuGH (Vorlage des FG Düsseldorf, AZ 4 K 3691/12 VE). Die deutsche Zollverwaltung lehnt die Befreiung bei nicht serienmäßig eingebauten Tanks ab. Das FG Düsseldorf hält es jedoch für vertretbar, auch von Vertragshändlern nachträglich eingebaute Tanks einzubeziehen, da an der Fahrzeugherstellung oft mehrere Unternehmen beteiligt sind.

    Stand: Juli 2013

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  • Wird die Forschungszulage ausgeweitet?

    Die Forschungszulage wird ausgeweitet — was konkret begünstigt wird, lesen Sie mit Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Wird die Insolvenzantragspflicht wegen der Corona-Krise ausgesetzt?

    Ja, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bereitet eine gesetzliche Regelung vor, mit der die Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 ausgesetzt wird. Damit sollen Unternehmen geschützt werden, die durch die Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage geraten sind.

    Stand: März 2020

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  • Wird eine vertragliche Kaufpreisaufteilung auf Immobilie und Möbel steuerlich anerkannt?

    Eine im Kaufvertrag vorgenommene Aufteilung des Kaufpreises ist grundsätzlich auch steuerlich maßgeblich, sofern sie nicht zum Schein erfolgt oder gestaltungsmissbräuchlich ist. Problematisch wird es vor allem, wenn die Aufteilung eine Wertsteigerung der Einrichtung ausweist, da Möbel üblicherweise an Wert verlieren. Der Verkäufer sollte plausibel darlegen können, warum die Aufteilung wirtschaftlich gerechtfertigt ist.

    Stand: Januar 2021

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  • Wird für jedes Förderprogramm eine eigene Schlussabrechnung erstellt?

    Ja, obwohl die Abrechnungen paketweise eingereicht werden, stellt die Prüfungsstelle für jedes Förderprogramm innerhalb eines Pakets eine eigene Schlussabrechnung aus. Die Paketlösung dient lediglich der gemeinsamen Erfassung und Bearbeitung.

    Stand: Mai 2022

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  • Wird zu Unrecht in einer Gutschrift ausgewiesene Umsatzsteuer geschuldet?

    Ja. Nach der Neuregelung schuldet eine Person die fälschlicherweise ausgewiesene Umsatzsteuer auch dann, wenn der Steuerausweis in einer zuvor vereinbarten Gutschrift erfolgt. Damit wird eine Regelungslücke geschlossen, die nach BFH-Rechtsprechung entstanden war, weil Gutschriften ohne Leistungsbezug bislang keine Steuerschuld begründeten. Die Änderung gilt ab dem Tag nach der Verkündung.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wirkt eine Rechnungskorrektur rückwirkend auf den Vorsteuerabzug?

    Ja. Nach dem EuGH-Urteil vom 15.09.2016 (C-518/14) berechtigt eine später berichtigte Rechnung bereits im Zeitpunkt der Ausstellung der ursprünglichen Rechnung zum Vorsteuerabzug. Damit entfallen die früher üblichen Vorsteuer-Rückforderungen für den Prüfungszeitraum, wenn die formalen Mängel der Rechnung nachträglich behoben werden.

    Stand: April 2017

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  • Wirkt sich der Kinderbonus auf die Steuerveranlagung der Eltern aus?

    Ja, der Kinderbonus wird im Rahmen des Familienleistungsausgleichs berücksichtigt. Bei der Günstigerprüfung zwischen Kindergeld und Kinderfreibetrag fließt der Bonus mit ein, sodass sich die steuerliche Entlastung je nach Gesamteinkommen anteilig verringern kann.

    Stand: März 2021

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  • Wirkt sich eine verzögerte Inbetriebnahme einer PV-Anlage auf die Vergütung aus?

    Nein, die sonst übliche monatliche Degression der Einspeisevergütung wird bis Anfang 2024 ausgesetzt. Damit bleiben die neuen Vergütungssätze bis Ende 2023 stabil, sodass globale Lieferengpässe und damit verbundene Verzögerungen beim Anlagenbau nicht zu einer geringeren Vergütung führen.

    Stand: September 2022

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  • Wo erfolgen An- und Ummeldungen sowie Halterwechsel von Fahrzeugen nach der Reform?

    An- und Ummeldungen, Halterwechsel sowie Außerbetriebsetzungen von Kraftfahrzeugen sind unverändert bei den Zulassungsbehörden vorzunehmen. Diese Aufgabe ist von der Umstellung der Kfz-Steuerverwaltung nicht betroffen. Lediglich die steuerliche Bearbeitung wurde auf die Zollverwaltung übertragen.

    Stand: Januar 2014

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  • Wo finden Bocholter Unternehmen gebündelte Informationen zu Corona-Wirtschaftshilfen?

    Die Wirtschaftsförderung Borken (WFG) stellt ausführliche Informationen zu Hilfen und Maßnahmen für Unternehmen während der Corona-Krise bereit. Zusätzlich bietet die Stadt Bocholt auf ihrer Website einen Bereich speziell zu Wirtschaftsthemen während der Corona-Krise an.

    Stand: März 2020

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  • Wo finden Pflegebedürftige die Informationen zur medizinischen Versorgung in Pflegeheimen?

    Die Pflegekassen sind verpflichtet, die Informationen zur ärztlichen Versorgung, zu Kooperationsverträgen und Apothekenvereinbarungen verständlich, übersichtlich und vergleichbar bereitzustellen. Die Veröffentlichung erfolgt kostenfrei sowohl im Internet als auch in anderer geeigneter Form, sodass ein direkter Vergleich zwischen Einrichtungen möglich ist.

    Stand: Dezember 2013

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  • Wo liegt die Bagatellgrenze für die gewerbliche Infizierung bei Gemeinschaftspraxen?

    Eine gewerbliche Infizierung tritt nur ein, wenn die gewerblichen Nettoumsatzerlöse sowohl 3 Prozent der Gesamtnettoumsätze als auch den absoluten Betrag von 24.500 EUR pro Jahr übersteigen. Beide Grenzen müssen kumulativ überschritten sein. Unterhalb dieser Geringfügigkeitsgrenze bleibt die freiberufliche Einordnung der Gemeinschaftspraxis erhalten.

    Stand: März 2017

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  • Wo liegt die erste Tätigkeitsstätte von Piloten und Flugbegleitern?

    Fliegendes Personal, das einem Flughafen arbeitsrechtlich dauerhaft zugeordnet ist und dort in geringem Umfang arbeitsvertraglich geschuldete Tätigkeiten erbringt (z. B. Flugvor- und -nachbereitung), hat am Flughafen seine erste Tätigkeitsstätte. Der überwiegende Einsatz im internationalen Flugverkehr ist dabei unerheblich. Auch ein großräumiges Gebiet wie ein Flughafen kann als erste Tätigkeitsstätte gelten.

    Stand: Juli 2019

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  • Wo liegt seit 2025 der umsatzsteuerliche Leistungsort bei Streaming-Angeboten?

    Bei Streaming-Leistungen an Nicht-Unternehmer liegt der Leistungsort dort, wo der Empfänger ansässig ist bzw. seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort hat. Bei Eintrittsberechtigungen an Unternehmer für deren Unternehmen mit virtueller Teilnahme gilt als Leistungsort der Sitz des empfangenden Unternehmens. Die Neuregelung gilt ab dem 1.1.2025 und löst die bisherige Anknüpfung an den Veranstaltungsort ab.

    Stand: Dezember 2024

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