Fragen & Antworten
Antworten auf häufige Fragen.
Kuratiert aus unseren Beiträgen zu Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung — alphabetisch, nach Zielgruppe oder Thema gefiltert.
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2304 Fragen · Seite 38 / 47
Wie hoch dürfen die Kosten pro Person bei einer Jubiläumsfeier sein?
Der BFH hat im entschiedenen Fall Kosten von etwa 17 EUR pro Person bei rund 50 Gästen als unbedenklich eingestuft. Eine starre Obergrenze besteht nicht, jedoch sollten die Aufwendungen in einem angemessenen Rahmen bleiben und insgesamt das beruflich übliche Maß nicht überschreiten.
Stand: November 2016
Wie hoch ist das Baukindergeld und über welchen Zeitraum wird es gezahlt?
Pro Kind werden TEUR 1,2 jährlich für maximal zehn Jahre gezahlt, längstens bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes. Eine Familie mit drei Kindern kann somit eine maximale Förderung von TEUR 36 erhalten, sofern alle Kinder im Zehnjahreszeitraum noch nicht volljährig werden.
Stand: Dezember 2018
Wie hoch ist das Gesamtbudget der Elektroauto-Förderung und wie lange läuft sie?
Das Förderprogramm umfasst insgesamt 600 Millionen EUR und läuft bis 2019. Sobald die Mittel verbraucht sind, wird keine Prämie mehr ausgezahlt – es gilt also das Windhundprinzip.
Stand: Mai 2016
Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld und welche Rolle spielen Kinder?
Das Kurzarbeitergeld beträgt grundsätzlich rund 60 % des ausgefallenen Nettoentgelts. Lebt mindestens ein steuerlich zu berücksichtigendes Kind im Sinne des § 32 Abs. 1, 3 bis 5 EStG im Haushalt, erhöht sich das Kurzarbeitergeld auf rund 67 %. Voraussetzung ist in der Regel ein eingetragener Kinderfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte.
Stand: März 2020
Wie hoch ist das durchschnittliche Gesamtgehalt deutscher Geschäftsführer?
Laut einer Kienbaum-Studie liegt das durchschnittliche Gesamtgehalt deutscher Geschäftsführer bei rund 389.000 EUR pro Jahr. Damit stiegen die Bezüge gegenüber dem Vorjahr 2013 um etwa 3,4 Prozent.
Stand: November 2014
Wie hoch ist der Abgabesatz der Künstlersozialabgabe und wie wird er berechnet?
Der Abgabesatz liegt seit 2018 konstant bei 4,2 % und gilt durch staatliche Unterstützung auch in 2022 unverändert. Zur Berechnung wird dieser Prozentsatz auf die Summe der meldepflichtigen Entgelte angewendet. Das Ergebnis ist der vom Unternehmen an die Künstlersozialkasse abzuführende Beitrag.
Stand: Januar 2022
Wie hoch ist der Abgabesatz zur Künstlersozialabgabe 2020?
Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung beträgt im Jahr 2020 unverändert 4,2 Prozent. Damit bleibt der Satz das dritte Jahr in Folge stabil. Bemessungsgrundlage sind alle in einem Kalenderjahr an selbständige Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte.
Stand: August 2019
Wie hoch ist der Abschreibungssatz bei der degressiven AfA?
Der Abschreibungssatz beträgt das 2,5-fache des linearen Abschreibungssatzes, ist jedoch auf maximal 25% begrenzt. Er wird jeweils auf den Restbuchwert am Ende des letzten Wirtschaftsjahres angewendet (degressive Buchwertabschreibung).
Stand: Oktober 2020
Wie hoch ist der Altersentlastungsbetrag im Veranlagungszeitraum 2022?
Im VZ 2022 beträgt der Prozentsatz 14,4 % der Bemessungsgrundlage, der Höchstbetrag liegt bei 684 €. Der Betrag wird auf volle Euro aufgerundet. Höhe und Prozentsatz richten sich nach dem Jahr, das auf die Vollendung des 64. Lebensjahres folgt (Tabelle in § 24a S. 5 EStG).
Stand: Februar 2022
Wie hoch ist der Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung bei Minijobs?
Der Arbeitgeber zahlt pauschal 15 Prozent des Bruttoarbeitsentgelts zur Rentenversicherung. Bei Minijobs in Privathaushalten beträgt der Arbeitgeberanteil hingegen nur 5 Prozent. Diese Pauschalbeiträge sind unabhängig davon zu zahlen, ob der Minijobber rentenversicherungspflichtig ist oder sich befreien lässt.
Stand: September 2012
Wie hoch ist der Ausbildungsfreibetrag für ein auswärtig untergebrachtes Kind?
Der jährliche Freibetrag beträgt 924 € (Stand bezogen auf den Artikel). Er wird zusammen mit den außergewöhnlichen Belastungen vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen, soweit die zumutbare Belastung nach § 33 Abs. 3 EStG überschritten ist.
Stand: Dezember 2021
Wie hoch ist der BAV-Förderbetrag ab 2025?
Der BAV-Förderbetrag wird ab 2025 von bisher maximal 288 EUR auf maximal 360 EUR pro Jahr angehoben. Damit können Arbeitgeber zusätzliche Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung von bis zu 1.200 EUR jährlich (statt bisher 960 EUR) staatlich gefördert leisten. Der Förderbetrag wird dem Arbeitgeber im Wege der Verrechnung mit der Lohnsteuer erstattet.
Stand: Dezember 2024
Wie hoch ist der Behinderten-Pauschbetrag ab 2021?
Ab dem Veranlagungszeitraum 2021 wurden die Behinderten-Pauschbeträge verdoppelt. Sie reichen von 384 EUR bei einem Grad der Behinderung (GdB) von 20 bis zu 2.840 EUR bei einem GdB von 100. Die Pauschbeträge werden in Stufen von jeweils 10 GdB-Punkten gewährt.
Stand: November 2021
Wie hoch ist der Eigenkapitalzuschuss zur Überbrückungshilfe III gestaffelt?
Für den ersten und zweiten Monat mit Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent gibt es keinen Zuschlag. Ab dem dritten Monat beträgt der Zuschuss 25 Prozent, ab dem vierten Monat 35 Prozent und ab dem fünften Monat 40 Prozent. Die Prozentsätze werden auf die ausgezahlte Überbrückungshilfe III angewendet.
Stand: April 2021
Wie hoch ist der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende 2021?
Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende bleibt 2021 bei dem coronabedingt erhöhten Wert von 4.008 Euro für das erste Kind. Für jedes weitere Kind kommen 240 Euro hinzu.
Stand: Dezember 2020
Wie hoch ist der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende in den Jahren 2020 und 2021?
Der Entlastungsbetrag beträgt in den Jahren 2020 und 2021 jeweils 4.008 € pro Kalenderjahr für das erste Kind. Für jedes weitere berücksichtigungsfähige Kind kommen 240 € pro Kalenderjahr hinzu. Zuvor lag der Entlastungsbetrag bei lediglich 1.908 € pro Kalenderjahr.
Stand: Dezember 2021
Wie hoch ist der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende in den Veranlagungszeiträumen 2020 bis 2022?
Für das erste Kind beträgt der Entlastungsbetrag in den VZ 2020 und 2021 jeweils 4.008 EUR jährlich. Durch das JStG 2022 wurde er ab VZ 2022 auf 4.260 EUR angehoben. Für jedes weitere Kind werden zusätzlich 240 EUR pro Jahr gewährt.
Stand: Februar 2023
Wie hoch ist der Erbfallkostenpauschbetrag nach der Erhöhung?
Der Erbfallkostenpauschbetrag wurde von 10.300 EUR auf 15.000 EUR angehoben. Bis zu diesem Betrag werden Kosten des Erbfalls, etwa Bestattungskosten, pauschal und ohne Einzelnachweis anerkannt.
Stand: Dezember 2024
Wie hoch ist der Freibetrag für Betriebsveranstaltungen wie Weihnachtsfeiern?
Seit dem 01.01.2015 gilt ein Freibetrag von 110 Euro brutto je teilnehmendem Arbeitnehmer. Dieser Freibetrag kann für höchstens zwei Betriebsveranstaltungen pro Jahr in Anspruch genommen werden. Kosten für mitgebrachte Begleitpersonen werden dem jeweiligen Arbeitnehmer zugerechnet.
Stand: Dezember 2019
Wie hoch ist der Grunderwerbsteuersatz in Deutschland?
Der Grunderwerbsteuersatz wird von den Bundesländern festgelegt und liegt zwischen 3,5 % und 6,5 %. In Nordrhein-Westfalen beträgt er derzeit 6,5 %. Bei einem einheitlichen Vertragswerk wird dieser Satz auch auf die Bauerrichtungskosten angewendet.
Stand: Januar 2018
Wie hoch ist der Grundfreibetrag 2022 nach dem Steuerentlastungsgesetz?
Der Grundfreibetrag wird für 2022 ein zweites Mal angehoben, und zwar von ursprünglich geplanten 9.984 € auf 10.347 €. Zum Vergleich lag er 2021 noch bei 9.744 €. Ziel ist insbesondere die Entlastung niedriger Einkommensgruppen.
Stand: März 2022
Wie hoch ist der Grundsteuerlass bei Mietausfällen?
Bei einem Mietverlust von mehr als 50 % gegenüber dem Rohertrag werden 25 % der Grundsteuer erlassen. Bei einem vollständigen Ertragsausfall der Immobilie können 50 % der Grundsteuer erlassen werden.
Stand: März 2021
Wie hoch ist der Höchstbetrag für Kinderbetreuungskosten ab 2025?
Der abziehbare Höchstbetrag für Kinderbetreuungskosten wird ab dem Veranlagungszeitraum 2025 von 4.000 EUR auf 4.800 EUR je Kind angehoben. Dieser Betrag gilt als Obergrenze für den Sonderausgabenabzug pro Kind und Jahr.
Stand: Dezember 2024
Wie hoch ist der Kinderbonus 2021 und wer erhält ihn?
Der Kinderbonus 2021 beträgt einmalig 150 Euro pro Kind und wird zusätzlich zum Kindergeld ausgezahlt. Anspruchsberechtigt ist, wer im Mai 2021 für das Kind Kindergeld bezieht; alternativ genügt ein Kindergeldanspruch in einem anderen Monat des Jahres 2021. Die Auszahlung erfolgt nach den Regeln des Kindergeldes, sodass nur ein Elternteil den Bonus erhält. Im Rahmen des Familienleistungsausgleichs wird der Bonus mit dem Kinderfreibetrag verrechnet.
Stand: März 2021
Wie hoch ist der Mindestbeitrag zur freiwilligen Kranken- und Pflegeversicherung 2018?
Der Mindestbeitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung beträgt 2018 monatlich 377,85 EUR ohne Krankengeldanspruch und Zusatzbeitrag. Dieser Mindestbeitrag wird auch bei sehr geringem Einkommen erhoben und kann nur in Härtefällen reduziert werden.
Stand: Februar 2018
Wie hoch ist der Pflege-Pauschbetrag nach den Pflegegraden ab 2021?
Der Pflege-Pauschbetrag nach § 33b Abs. 6 EStG wird neu gestaffelt: bei Pflegegrad 2 beträgt er 600 EUR, bei Pflegegrad 3 1.100 EUR und bei Pflegegrad 4 oder 5 steigt er von bisher 924 EUR auf 1.800 EUR. Zudem ist das Kriterium 'hilflos' bei der zu pflegenden Person nicht mehr Voraussetzung.
Stand: August 2020
Wie hoch ist der Sonderausgabenabzug für Erstausbildungskosten?
Der Höchstbetrag für den Sonderausgabenabzug liegt aktuell bei 6.000 EUR pro Jahr. Diese Begrenzung verstößt nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts nicht gegen das Gebot der Steuerfreiheit des Existenzminimums. Nicht ausgeschöpfte Beträge können nicht in spätere Jahre vorgetragen werden.
Stand: Februar 2020
Wie hoch ist der Steuerabzug und bis wann muss er abgeführt werden?
Der Leistungsempfänger hat 15 % der Gegenleistung einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Bemessungsgrundlage ist das Entgelt einschließlich der darauf entfallenden Umsatzsteuer. Die Abführung muss bis zum 10. des Folgemonats nach der Zahlung erfolgen, andernfalls drohen Verspätungs- und Säumniszuschläge.
Stand: Mai 2023
Wie hoch ist der Strafzuschlag bei der Selbstanzeige nach der Neuregelung?
Bis zu einem Hinterziehungsbetrag von 25.000 Euro entfällt der Strafzuschlag. Darüber gilt eine Staffelung: 10 Prozent bei 25.000 bis 100.000 Euro, 15 Prozent bei über 100.000 bis 1 Million Euro und 20 Prozent ab 1 Million Euro. Bisher fiel erst ab 50.000 Euro ein einheitlicher Zuschlag von 5 Prozent an, jeweils zusätzlich zur Verzinsung von 6 Prozent pro Jahr.
Stand: Juli 2014
Wie hoch ist der Umsatzsteuersatz für Speisen in der Gastronomie ab dem 1. Juli 2020?
Vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 wird die Umsatzsteuer auf Speisen in der Gastronomie befristet auf den ermäßigten Steuersatz von 7 % gesenkt. Die Maßnahme wurde mit dem Corona-Steuerhilfegesetz vom 6. Mai 2020 eingeführt und soll Restaurants, Cafés und ähnliche Betriebe nach der Krise wirtschaftlich entlasten. Getränke sind von dieser Regelung nicht erfasst.
Stand: Mai 2020
Wie hoch ist der Versorgungsfreibetrag für Kinder bei einer Erbschaft?
Der Versorgungsfreibetrag für Kinder ist altersabhängig gestaffelt: bis 5 Jahre 52.000 Euro, bis 10 Jahre 41.000 Euro, bis 15 Jahre 30.700 Euro, bis 20 Jahre 20.500 Euro und bis 27 Jahre 10.300 Euro. Für den überlebenden Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner beträgt der Versorgungsfreibetrag 256.000 Euro.
Stand: Januar 2022
Wie hoch ist der Verspätungszuschlag bei zu später Abgabe der Steuererklärung?
Der Verspätungszuschlag beträgt 0,25 % der festgesetzten Einkommensteuer, mindestens jedoch 25 € pro angefangenem Verspätungsmonat. Geht die Erklärung innerhalb der ersten 14 Monate nach Jahresende beim Finanzamt ein, hat dieses einen Ermessensspielraum bei der Festsetzung des Zuschlags.
Stand: Juli 2021
Wie hoch ist der durchschnittliche Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen für 2014?
Der durchschnittliche Zusatzbeitrag für 2014 liegt bei null Euro. Grund ist, dass die voraussichtlichen Ausgaben der Krankenkassen von rund 199,6 Mrd. EUR im Schnitt vollständig durch die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds gedeckt werden.
Stand: Dezember 2013
Wie hoch ist der ermäßigte Steuersatz nach § 34 Abs. 3 EStG?
Der ermäßigte Steuersatz beträgt 56 % des durchschnittlichen Steuersatzes auf das gesamte zu versteuernde Einkommen. Als Untergrenze gilt jedoch der jeweils geltende Eingangssteuersatz von derzeit 14 %. Damit wird sichergestellt, dass der begünstigte Tarif nicht unter das allgemeine Mindestniveau fällt.
Stand: Juni 2023
Wie hoch ist der ertragsteuerliche Abzug von Bewirtungskosten?
Seit 2004 sind Bewirtungskosten nur noch zu 70% als Betriebsausgaben abziehbar. Die übrigen 30% gelten ertragsteuerlich als nicht abziehbare Betriebsausgaben. Vor 2004 lag der abziehbare Anteil bei 80%.
Stand: März 2014
Wie hoch ist der geldwerte Vorteil bei einem Bruttolistenpreis von 81.400 EUR?
Bei einem Bruttolistenneupreis von 81.400 EUR ergibt die 1%-Regelung einen monatlichen geldwerten Vorteil von 814 EUR für die private Nutzung. Dieser Betrag ist als Arbeitslohn zu versteuern, unabhängig vom tatsächlichen Fahrzeugwert.
Stand: Februar 2013
Wie hoch ist der gesetzliche Mindestlohn ab 2017?
Der gesetzliche Mindestlohn wird zum 01.01.2017 von 8,50 € auf 8,84 € brutto pro Stunde angehoben. Diese Erhöhung gilt grundsätzlich für alle Arbeitnehmer in Deutschland.
Stand: Juni 2016
Wie hoch ist der gesetzliche Mindestlohn ab dem 01.01.2017?
Ab dem 01.01.2017 steigt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland von 8,50 € auf 8,84 € brutto pro Stunde. Diese Erhöhung gilt grundsätzlich für alle Arbeitnehmer in Deutschland.
Stand: Juli 2016
Wie hoch ist der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland zur Einführung?
Der gesetzliche Mindestlohn wurde mit 8,50 Euro brutto pro Zeitstunde eingeführt und gilt grundsätzlich für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland, soweit keine gesetzlichen Ausnahmen greifen.
Stand: Juni 2015
Wie hoch ist der gesetzliche Zinssatz des Finanzamts bei Steuernachzahlungen?
Das Finanzamt setzt nach § 238 AO Zinsen in Höhe von 0,5% pro Monat fest, also 6% pro Jahr. Dieser Zinssatz gilt seit über 50 Jahren unverändert und wird sowohl bei Nachzahlungen als auch bei Erstattungen angewendet.
Stand: September 2016
Wie hoch ist der maximal absetzbare Betrag für ein häusliches Arbeitszimmer?
Sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, können Kosten bis zu einer Obergrenze von 1.250 EUR pro Jahr angesetzt werden. Bildet das Arbeitszimmer jedoch nachweislich den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit, sind die tatsächlichen Kosten in voller Höhe absetzbar.
Stand: August 2016
Wie hoch ist der maximale Erstattungsanspruch bei den Neustarthilfen Plus?
Der maximale Erstattungsanspruch bei den Neustarthilfen Plus beträgt weiterhin 4.500 Euro und entspricht 50 % des Umsatzes im Vergleich zum Referenzzeitraum. Antragsberechtigt sind insbesondere Soloselbständige und Genossenschaften.
Stand: November 2021
Wie hoch ist der neue Freibetrag für die gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Finanzierungsaufwendungen?
Der Freibetrag für die Hinzurechnung von Finanzierungsaufwendungen (z.B. Zinsen, Mieten, Leasingraten) wurde im Rahmen des Zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes von 100.000 € auf 200.000 € pro Jahr verdoppelt. Finanzierungsaufwendungen werden grundsätzlich zu 25 % hinzugerechnet, bei unbeweglichem Vermögen zu 50 %. Nur Aufwendungen oberhalb des Freibetrags erhöhen den Gewerbeertrag.
Stand: Dezember 2020
Wie hoch ist der neue Zinssatz nach § 233a AO?
Mit der Neuregelung wird der Zinssatz für Steuernachforderungen und -erstattungen rückwirkend zum 01.01.2019 auf 0,15 % pro Monat bzw. 1,8 % pro Jahr gesenkt. Zuvor betrug er 0,5 % pro Monat bzw. 6 % pro Jahr. Der Zinssatz gilt für alle in § 233a Abs. 1 AO genannten Steuern, also Einkommen-, Körperschaft-, Vermögen-, Umsatz- und Gewerbesteuer.
Stand: Mai 2022
Wie hoch ist der steuerfreie Corona-Bonus für Pflegekräfte und wer ist anspruchsberechtigt?
Der steuerfreie Corona-Bonus nach § 3 Nr. 11 EStG wurde auf 4.500 € angehoben. Anspruchsberechtigt sind neben Krankenhauspersonal auch Beschäftigte in ambulanten Operationseinrichtungen, bestimmten Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen, Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Rettungsdiensten. Die Auszahlung muss zwischen dem 18.11.2021 und dem 31.12.2022 erfolgen und zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden; auch freiwillige Arbeitgeberzahlungen sind begünstigt.
Stand: Juni 2022
Wie hoch ist die Arbeitszimmer-Jahrespauschale und wann wird sie gekürzt?
Statt der vollen Kosten kann eine Jahrespauschale von 1.260 EUR ohne Belegnachweis geltend gemacht werden (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 3 EStG). Bei unterjähriger Aufnahme der Tätigkeit ist die Pauschale für jeden vollen Monat zu kürzen, in dem die Voraussetzungen des häuslichen Arbeitszimmers nicht erfüllt waren. Sowohl Pauschale als auch voller Kostenabzug setzen voraus, dass das Arbeitszimmer Mittelpunkt der Tätigkeit ist.
Stand: September 2023
Wie hoch ist die Bagatellgrenze für die gewerbliche Infizierung einer Personengesellschaft?
Eine gewerbliche Infizierung tritt nur ein, wenn die gewerblichen Umsätze mehr als 3 % der Gesamtnettoumsätze der Gesellschaft betragen und gleichzeitig 24.500 EUR pro Kalenderjahr übersteigen. Bei kleineren Photovoltaikanlagen wurde diese Grenze in der Praxis selten überschritten.
Stand: Oktober 2023
Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze in der GKV 2014?
Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt zum 01.01.2014 auf 48.600 EUR jährlich (2013: 47.250 EUR). Bis zu diesem Betrag wird das beitragspflichtige Einkommen für die Beitragsberechnung in der GKV herangezogen.
Stand: Dezember 2013
Wie hoch ist die Betriebsausgabenpauschale für Tagesmütter?
Die Betriebsausgabenpauschale beträgt 300 Euro pro betreutem Kind und Monat bei einer wöchentlichen Betreuungszeit von 40 Stunden. Liegt die vereinbarte Betreuungszeit darunter, wird die Pauschale anteilig nach der Formel 300 € × vereinbarte Betreuungszeit / 40 Stunden berechnet. Voraussetzung ist stets, dass die Betreuung im eigenen Haushalt der Tagesmutter stattfindet.
Stand: Juli 2021
Wie hoch ist die Betriebsausgabenpauschale für hauptberufliche Schriftsteller und Journalisten ab 2023?
Ab dem Veranlagungszeitraum 2023 können hauptberuflich selbstständige Schriftsteller und Journalisten pauschal bis zu 30 % ihrer Betriebseinnahmen, maximal jedoch 3.600 EUR pro Jahr, als Betriebsausgaben abziehen. Bis 2022 lag die Obergrenze bei 2.455 EUR. Grundlage ist das BMF-Schreiben vom 06.04.2023.
Stand: Dezember 2023