Fragen & Antworten

Antworten auf häufige Fragen.

Kuratiert aus unseren Beiträgen zu Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung — alphabetisch, nach Zielgruppe oder Thema gefiltert.

2304 Fragen · Seite 39 / 47

  • Wie hoch ist die Bezugsgröße in der Sozialversicherung 2014?

    Die Bezugsgröße steigt ab 2014 auf monatlich 2.765 EUR (2013: 2.695 EUR). Sie dient als Berechnungsbasis für zahlreiche Werte in der Sozialversicherung, etwa für die Mindestbeitragsbemessungsgrundlage freiwilliger Mitglieder in der GKV, und gilt ebenfalls für die soziale Pflegeversicherung.

    Stand: Dezember 2013

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  • Wie hoch ist die Corona-Soforthilfe je nach Mitarbeiterzahl?

    Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) erhalten eine Einmalzahlung von 9.000 € für drei Monate. Bei bis zu 10 Beschäftigten beträgt der Zuschuss 15.000 €. NRW ergänzt die Bundesförderung zusätzlich um 25.000 € für Unternehmen mit 10 bis 50 Mitarbeitern.

    Stand: März 2020

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  • Wie hoch ist die Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen mit Volleinspeisung?

    Bei Volleinspeisung erhalten neue Anlagen 13,0 Cent/kWh für die ersten 10 kWp und 10,9 Cent/kWh für den darüber hinausgehenden Leistungsanteil. Eine 13-kWp-Anlage kommt somit durchschnittlich auf 12,5 Cent/kWh. Voraussetzung ist die Inbetriebnahme ab dem 30.07.2022 sowie die ausstehende Freigabe durch die EU-Kommission.

    Stand: September 2022

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  • Wie hoch ist die Entfernungspauschale pro Kilometer?

    Für die einfache Strecke zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte können 0,30 € pro Entfernungskilometer als Werbungskosten angesetzt werden. Ab 2021 erhöht sich der Satz ab dem 21. Kilometer auf 0,35 € (2021–2023) bzw. 0,38 € (2024–2026). Die Pauschale gilt unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel.

    Stand: Januar 2022

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  • Wie hoch ist die Entschädigung nach § 56 IfSG?

    Bei Tätigkeitsverboten oder Absonderungen nach § 56 Abs. 1 IfSG wird zunächst der volle Verdienstausfall ersetzt; ab der siebten Woche reduziert sich die Leistung auf die Höhe des Krankengeldes nach § 47 Abs. 1 SGB V. Bei Schul- oder Kitaschließungen beträgt die Entschädigung 67 % des Nettoeinkommens, höchstens 2.016 € pro Monat, und wird bis zu 10 Wochen je Erwerbstätigem (bei Alleinerziehenden bis zu 20 Wochen) gezahlt.

    Stand: November 2020

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  • Wie hoch ist die Fixkostenerstattung bei der Überbrückungshilfe III gestaffelt?

    Die Erstattung erfolgt gestaffelt nach Umsatzeinbruch: bis zu 90 % der förderfähigen Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzrückgang, bis zu 60 % bei einem Rückgang zwischen 50 % und 70 % sowie bis zu 40 % bei einem Rückgang von mehr als 30 %. Die Staffelung entspricht der Systematik der Überbrückungshilfe II.

    Stand: März 2021

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  • Wie hoch ist die Freigrenze für Betriebsveranstaltungen aktuell?

    Aufwendungen des Arbeitgebers für bis zu zwei Betriebsveranstaltungen pro Jahr bleiben bis zu 110,– EUR (einschließlich Umsatzsteuer) pro Veranstaltung und Mitarbeiter steuer- und sozialversicherungsfrei. Es handelt sich um eine Freigrenze, nicht um einen Freibetrag.

    Stand: Oktober 2014

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  • Wie hoch ist die Förderung der Fixkosten in der Überbrückungshilfe IV?

    Bei Umsatzeinbußen von mehr als 70% werden bis zu 90% der förderfähigen Fixkosten erstattet. Bei Einbußen zwischen 50% und 70% sind es bis zu 60%, und bei Einbußen von mehr als 30% bis zu 40%. Die Staffelung ist deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III Plus.

    Stand: Dezember 2021

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  • Wie hoch ist die Förderung der Novemberhilfe und wie wird sie berechnet?

    Die Novemberhilfe beträgt 75% des Umsatzes aus November 2019, tageweise anteilig für die Dauer des Lockdowns. Soloselbstständige können alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz 2019 zugrunde legen. Bei Gründungen nach dem 31.10.2019 kann der Monatsumsatz Oktober 2020 oder der durchschnittliche Monatsumsatz seit Gründung herangezogen werden.

    Stand: November 2020

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  • Wie hoch ist die Förderung im NRW-Programm für digitalen Einzelhandel?

    Die Förderquote beträgt 90 % der förderfähigen Ausgaben. Der maximale Zuschuss ist auf 12.000 Euro begrenzt.

    Stand: Juli 2020

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  • Wie hoch ist die GWG-Grenze ab 2018?

    Die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) wurde ab dem Jahr 2018 von 410 EUR auf 800 EUR netto angehoben. Steuerpflichtige - egal ob Unternehmer, Freiberufler oder Arbeitnehmer - können beruflich angeschaffte Wirtschaftsgüter bis zu diesem Nettobetrag im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehen. Die Neuerung gilt für Wirtschaftsgüter, die ab 2018 angeschafft bzw. hergestellt werden.

    Stand: August 2017

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  • Wie hoch ist die Hinzuverdienstgrenze bei vorgezogener Altersrente regulär?

    Bei einer vorgezogenen Altersrente dürfen Bezieher regulär maximal 6.300 EUR pro Jahr hinzuverdienen, ohne dass die gesetzliche Rente gekürzt wird. Wird dieser Betrag überschritten, erfolgt eine anteilige Anrechnung auf die Rente.

    Stand: März 2020

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  • Wie hoch ist die Homeoffice-Pauschale 2020 und 2021?

    Für die Jahre 2020 und 2021 können Steuerpflichtige für jeden Kalendertag, an dem sie ausschließlich von zuhause arbeiten, pauschal 5,- EUR als Werbungskosten geltend machen. Der jährliche Höchstbetrag liegt bei 600,- EUR, was 120 Homeoffice-Tagen entspricht. Diese Pauschale gilt auch dann, wenn die strengen Voraussetzungen für ein häusliches Arbeitszimmer nicht erfüllt sind.

    Stand: Januar 2021

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  • Wie hoch ist die Jahresarbeitsentgeltgrenze in der GKV ab 2014?

    Ab dem 01.01.2014 steigt die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze (Pflichtversicherungsgrenze) in der gesetzlichen Krankenversicherung auf 53.550 EUR jährlich. Im Jahr 2013 lag sie noch bei 52.200 EUR. Wer mit seinem Arbeitsentgelt diese Grenze überschreitet, kann sich von der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen.

    Stand: Dezember 2013

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  • Wie hoch ist die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride?

    Beim Kauf eines reinen Elektroautos wird eine Kaufprämie von 4.000 EUR gewährt, für Plug-in-Hybride beträgt die Prämie 3.000 EUR. Bund und Industrie tragen jeweils die Hälfte des Zuschusses. Zuständig für die Auszahlung ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), bei dem Anträge auch online gestellt werden können.

    Stand: Mai 2016

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  • Wie hoch ist die Künstlersozialabgabe im Jahr 2017?

    Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung beträgt im Jahr 2017 4,8 %. Damit wurde der Satz gegenüber dem Vorjahr, in dem er noch bei 5,2 % lag, gesenkt. Die Senkung wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

    Stand: August 2016

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  • Wie hoch ist die Lieferschwelle für Versandhandel nach Frankreich?

    Die Lieferschwelle für Versendungs- und Beförderungslieferungen aus anderen EU-Mitgliedstaaten an Privatkunden in Frankreich wurde zum 01.01.2016 von 100.000 EUR auf 35.000 EUR netto herabgesetzt. Wird dieser Wert überschritten, verlagert sich der Lieferort nach Frankreich.

    Stand: April 2016

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  • Wie hoch ist die Minijob-Verdienstgrenze ab 2025?

    Aufgrund der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12,82 EUR pro Stunde steigt die monatliche Verdienstgrenze für Minijobber ab dem 1.1.2025 von 538 EUR auf 556 EUR. Damit ist eine Arbeitszeit von rund 43 Stunden pro Monat möglich; bei höherem Stundenlohn verringert sich die zulässige Arbeitszeit entsprechend.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wie hoch ist die Neustarthilfe Plus im verlängerten Zeitraum 2022?

    Die Neustarthilfe Plus wurde bis Ende März 2022 verlängert. Die Förderhöhe beträgt unverändert 1.500 € pro Monat bzw. maximal 4.500 € für den gesamten verlängerten Förderzeitraum.

    Stand: Dezember 2021

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  • Wie hoch ist die Neustarthilfe und wie wird sie berechnet?

    Die Neustarthilfe beträgt 50 % des sechsmonatigen Referenzumsatzes und ist auf maximal 7.500 € als Vorschuss begrenzt. Der Referenzumsatz wird in der Regel aus dem Jahresumsatz 2019 abgeleitet: (Jahresumsatz 2019 / 12) × 6. Für Antragsteller, die ihre Tätigkeit zwischen dem 01.01.2019 und dem 01.05.2020 aufgenommen haben, stehen drei alternative Berechnungsmethoden zur Wahl.

    Stand: März 2021

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  • Wie hoch ist die Pendlerpauschale ab 2021?

    Ab 2021 gilt die Entfernungspauschale von 30 Cent für die ersten 20 Kilometer der einfachen Wegstrecke. Ab dem 21. Kilometer wurde sie von 30 Cent auf 35 Cent angehoben. Diese Erhöhung wurde im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 beschlossen.

    Stand: Dezember 2020

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  • Wie hoch ist die Pendlerpauschale ab 2021?

    Ab 2021 bleibt die Entfernungspauschale für die ersten 20 Kilometer unverändert bei 0,30 EUR pro Entfernungskilometer. Ab dem 21. Kilometer steigt sie auf 0,35 EUR für die Jahre 2021 bis 2023 und auf 0,38 EUR für die Jahre 2024 bis 2026.

    Stand: März 2020

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  • Wie hoch ist die Risikoübernahme der KfW bei der Corona-Hilfe für KMU?

    Bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) übernimmt die KfW 90 % des Kreditrisikos, bei größeren Unternehmen und in der Konsortialfinanzierung 80 %. Die Absicherung erfolgt über eine Garantie des Bundes. Das verbleibende Risiko von 10 % bzw. 20 % trägt die antragstellende Hausbank, was die Kreditvergabe erleichtern soll.

    Stand: März 2020

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  • Wie hoch ist die Sonderabschreibung nach § 7b EStG und über welchen Zeitraum?

    Die Sonderabschreibung beträgt bis zu 5 % pro Jahr und kann im Jahr der Anschaffung/Herstellung sowie in den drei Folgejahren in Anspruch genommen werden, insgesamt also bis zu 20 % über vier Jahre. Sie wird zusätzlich zur linearen AfA nach § 7 Abs. 4 EStG gewährt. Nach Ablauf des Begünstigungszeitraums erfolgt die weitere Abschreibung linear vom verbleibenden Restwert.

    Stand: März 2023

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  • Wie hoch ist die Steuerermäßigung für energetische Sanierungen?

    Über drei Jahre können insgesamt 20 % der Aufwendungen, maximal 40.000 EUR pro Objekt, von der Einkommensteuer abgezogen werden. Im ersten und zweiten Jahr sind jeweils 7 % (max. 14.000 EUR) und im dritten Jahr 6 % (max. 12.000 EUR) absetzbar. Kosten für Energieberater bzw. Energieeffizienz-Experten sind sofort im Jahr der Zahlung zu 50 % abziehbar.

    Stand: April 2024

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  • Wie hoch ist die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen nach § 35a Abs. 2 EStG?

    Die tarifliche Einkommensteuer ermäßigt sich auf Antrag um 20 % der Aufwendungen, höchstens jedoch um 4.000 € pro Jahr. Voraussetzung ist, dass es sich um haushaltsnahe Dienstleistungen handelt, die nicht bereits unter § 35a Abs. 3 EStG (Handwerkerleistungen) fallen, und dass sie im Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden.

    Stand: Mai 2023

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  • Wie hoch ist die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen?

    Die tarifliche Einkommensteuer ermäßigt sich auf Antrag um 20 % der Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen. Der maximale Abzugsbetrag liegt bei 4.000 € pro Jahr. Berücksichtigt werden nur Arbeitskosten, nicht Materialkosten.

    Stand: April 2015

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  • Wie hoch ist die Steuerermäßigung nach § 35a Abs. 2 und Abs. 3 EStG?

    Für haushaltsnahe Dienstleistungen nach § 35a Abs. 2 EStG ermäßigt sich die tarifliche Einkommensteuer um 20 % der Aufwendungen, höchstens 4.000 EUR. Für Handwerkerleistungen nach § 35a Abs. 3 EStG beträgt die Ermäßigung ebenfalls 20 % der Aufwendungen, jedoch maximal 1.200 EUR pro Jahr.

    Stand: August 2023

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  • Wie hoch ist die Steuerermäßigung nach § 35c EStG und über welchen Zeitraum wird sie gewährt?

    Die Ermäßigung wird über drei Jahre verteilt: im Jahr des Abschlusses der Maßnahme und im Folgejahr jeweils 7 % der Aufwendungen (max. 14.000 EUR pro Jahr), im dritten Jahr 6 % (max. 12.000 EUR). Insgesamt sind somit 20 % der Aufwendungen, höchstens 40.000 EUR pro Objekt, förderfähig. Damit können maximal 200.000 EUR an Aufwendungen je Objekt berücksichtigt werden.

    Stand: September 2020

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  • Wie hoch ist die Umzugskostenpauschale für sonstige Auslagen ab April 2022?

    Ab dem 01.04.2022 beträgt der Pauschbetrag für sonstige Umzugsauslagen 886 € für den Umziehenden selbst und zusätzlich 590 € für jede weitere Person im Haushalt (Ehegatte, Lebenspartner, Kinder). Die Pauschale kann ohne Einzelnachweis geltend gemacht werden. Alternativ können die tatsächlichen Kosten per Rechnung nachgewiesen werden.

    Stand: August 2021

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  • Wie hoch ist die Verdienstgrenze für Minijobs ab 2013?

    Ab 2013 wird die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs von 400 Euro auf 450 Euro angehoben. Grund für die Anpassung ist die allgemeine Preis- und Lohnentwicklung. Damit können Minijobber bis zu 450 Euro pro Monat steuer- und sozialversicherungsfrei (mit Pauschalabgaben des Arbeitgebers) verdienen.

    Stand: September 2012

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  • Wie hoch ist die Verschonung von Betriebsvermögen bei der Erbschaftsteuer?

    Betriebsvermögen kann auch nach der Reform zu 85% (Regelverschonung) oder zu 100% (Optionsverschonung nach §13a Abs. 10 ErbStG n.F.) von der Erbschaft- und Schenkungsteuer freigestellt werden. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen fünf bzw. sieben Jahre fortgeführt wird und die Lohnsummenregelung eingehalten wird.

    Stand: Oktober 2016

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  • Wie hoch ist die Verschonung von der Erbschaftsteuer bei Unternehmensnachfolgen?

    Firmenerben können zu 85 % oder bis zu 100 % von der Erbschaftsteuer verschont bleiben. Voraussetzung ist, dass der Betrieb fünf bzw. sieben Jahre fortgeführt wird und die Arbeitsplätze erhalten bleiben.

    Stand: September 2016

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  • Wie hoch ist die Wohnungsbauprämie ab 2021?

    Ab 2021 beträgt die Wohnungsbauprämie 10 Prozent (vorher 8,8 Prozent) auf die eingezahlten Bausparbeiträge. Gefördert werden maximal 700 Euro pro Jahr bei Alleinstehenden und 1.400 Euro bei Paaren, was einer maximalen Prämie von 70 bzw. 140 Euro entspricht.

    Stand: Dezember 2020

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  • Wie hoch ist die deutsche Steuerquote laut OECD-Studie?

    Die Steuereinnahmen in Deutschland erreichen gemessen am Bruttoinlandsprodukt einen Anteil von 36,7 %. Das entspricht einer Steigerung um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr und ist ein historischer Höchststand, der nur in den Jahren 1977 und 1978 erreicht wurde.

    Stand: Dezember 2014

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  • Wie hoch ist die einfache gewerbesteuerliche Kürzung für betrieblichen Grundbesitz?

    Die einfache Kürzung beträgt 1,2 % des Einheitswertes (bis 31.12.2024) bzw. des Grundsteuerwertes (ab 01.01.2025) des zum Betriebsvermögen gehörenden, nicht von der Grundsteuer befreiten Grundbesitzes. Maßgeblich ist der Stand zu Beginn des Kalenderjahres. Nur der tatsächlich zum Betriebsvermögen gehörende Anteil eines Grundstücks ist begünstigt.

    Stand: März 2023

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  • Wie hoch ist die neue Minijob-Grenze ab Oktober 2022?

    Die Geringfügigkeitsgrenze wird von bisher 450 € auf 520 € im Monat angehoben. Damit soll verhindert werden, dass Minijobber wegen steigender Mindestlöhne ihre Arbeitszeit dauerhaft reduzieren müssen, um die Grenze einzuhalten.

    Stand: März 2022

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  • Wie hoch ist die neue Wertgrenze für die Sofortabschreibung von GwG?

    Die Wertgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde von bisher 410,– EUR auf 800,– EUR angehoben. Damit können künftig Anschaffungen bis zu einem Netto-Wert von 800,– EUR im Jahr der Anschaffung sofort vollständig abgeschrieben werden. Die Neuregelung tritt zum 01.01.2018 in Kraft.

    Stand: März 2017

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  • Wie hoch ist die pauschale Lohnsteuer bei einer Betriebsfeier mit 140 Euro Kosten pro Teilnehmer?

    Bei Kosten von 140 Euro pro Teilnehmer kann der Arbeitgeber die Zuwendung mit 25 Prozent pauschal versteuern. Die pauschale Lohnsteuer beträgt damit 35 Euro pro Arbeitnehmer. Hinzu kommen noch Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

    Stand: Oktober 2012

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  • Wie hoch ist die zumutbare Eigenbelastung bei Verheirateten mit zwei Kindern?

    Bei verheirateten Steuerpflichtigen mit zwei Kindern und einem Gesamtbetrag der Einkünfte zwischen 15.341 EUR und 51.130 EUR beträgt die zumutbare Eigenbelastung 3 Prozent. Bei 50.000 EUR Einkünften müssen die selbst gezahlten Krankheitskosten also über rund 1.500 EUR liegen, damit der übersteigende Betrag steuerlich wirksam wird.

    Stand: September 2013

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  • Wie hoch ist die Überbrückungshilfe und welche Nachweise sind erforderlich?

    Bei einem Umsatzrückgang von mindestens 50 % werden bis zu 50 % der fixen Betriebskosten erstattet, bei einem Rückgang über 70 % bis zu 80 %. Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 150.000 € für drei Monate; bei Unternehmen bis 5 Beschäftigten in der Regel max. 9.000 €, bis 10 Beschäftigten 15.000 €. Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten müssen durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer geprüft und bestätigt werden; Überzahlungen sind zu erstatten.

    Stand: Juni 2020

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  • Wie hoch sind Grundfreibetrag und Kinderfreibetrag 2021?

    Der Grundfreibetrag steigt 2021 von 9.408 Euro auf 9.696 Euro. Der Kinderfreibetrag wird je Elternteil von 2.586 auf 2.730 Euro erhöht, der Betreuungsfreibetrag von 1.320 auf 1.464 Euro je Elternteil. Insgesamt ergibt sich pro Kind ein Freibetrag von 8.388 Euro (zuvor 7.812 Euro).

    Stand: Dezember 2020

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  • Wie hoch sind der Förderhöchstbetrag und die Abschlagszahlungen?

    Der monatliche Förderhöchstbetrag wurde von 50.000 Euro auf 1,5 Millionen Euro angehoben. Abschlagszahlungen können bis zu 100.000 Euro pro Fördermonat betragen und werden allen antragsberechtigten Unternehmen gleichermaßen gewährt.

    Stand: März 2021

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  • Wie hoch sind die Behinderten-Pauschbeträge ab 2021?

    Die Behinderten-Pauschbeträge nach § 33b Abs. 3 EStG werden ab 2021 verdoppelt. Für hilflose Menschen im Sinne des § 33b Abs. 6 EStG und für Blinde erhöht sich der Pauschbetrag von 3.700 EUR auf 7.400 EUR. Die übrigen Pauschbeträge werden entsprechend dem Grad der Behinderung gestaffelt ebenfalls verdoppelt.

    Stand: August 2020

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  • Wie hoch sind die Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung 2025?

    Ab dem 1.1.2025 gelten bundeseinheitliche Werte. Die BBG in der Renten- und Arbeitslosenversicherung beträgt 8.050 EUR monatlich (96.600 EUR jährlich), in der knappschaftlichen Rentenversicherung 9.900 EUR monatlich. In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung liegt die BBG bei 5.512,50 EUR monatlich (66.150 EUR jährlich), die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze bei 73.800 EUR.

    Stand: Dezember 2024

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  • Wie hoch sind die Erbschaftsteuersätze nach Steuerklasse und Vermögenshöhe?

    In Steuerklasse I liegen die Sätze zwischen 7 % (bis 75.000 Euro) und 30 % (über 26 Mio. Euro). In Steuerklasse II reichen sie von 15 % bis 43 %, in Steuerklasse III von 30 % bis 50 %. Der jeweilige Steuersatz wird auf das den Freibetrag übersteigende Vermögen angewendet.

    Stand: Januar 2022

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  • Wie hoch sind die Kosteneinsparungen durch das EU-Einheitspatent?

    Durch die zentrale Vergabe eines Patents über das Europäische Patentamt sinken die Kosten von rund 36.000 EUR auf etwa 6.500 EUR pro Patent. Das entspricht einer Kostensenkung von bis zu 80 Prozent. Grund ist der Wegfall der bisher notwendigen länderspezifischen Bestätigungen in jedem EU-Mitgliedstaat.

    Stand: August 2013

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  • Wie hoch sind die Nachzahlungszinsen des Finanzamts?

    Die Nachzahlungszinsen nach § 233a AO betragen seit über 35 Jahren unverändert 0,5 % pro Monat, also 6 % pro Jahr. Der gleiche Zinssatz gilt auch für Erstattungszinsen, die das Finanzamt an Steuerpflichtige zahlt.

    Stand: Februar 2014

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  • Wie hoch sind die Zuschüsse zu den Fixkosten in der Überbrückungshilfe II?

    Erstattet werden bis zu 50.000 Euro pro Monat, gestaffelt nach Umsatzrückgang: 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzrückgang, 60 % bei einem Rückgang zwischen 50 % und 70 % sowie 40 % bei mehr als 30 % Umsatzrückgang. Die Personalkostenpauschale wurde von 10 % auf 20 % der förderfähigen Kosten erhöht. Die früheren Höchstgrenzen für Kleinstunternehmen mit bis zu 5 bzw. 10 Beschäftigten wurden gestrichen.

    Stand: November 2020

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  • Wie hoch sind die inländischen Verpflegungspauschalen 2024?

    Bei einer Abwesenheit von mehr als 8 Stunden von Wohnung und erster Tätigkeitsstätte können 14 € pro Kalendertag angesetzt werden. Bei einer 24-stündigen Abwesenheit sind es 28 € pro Tag. Für An- und Abreisetage bei mehrtägigen Reisen werden unabhängig von der Abwesenheitsdauer pauschal 14 € gewährt.

    Stand: Juli 2022

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