Fragen & Antworten

Antworten auf häufige Fragen.

Kuratiert aus unseren Beiträgen zu Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung — alphabetisch, nach Zielgruppe oder Thema gefiltert.

2304 Fragen · Seite 21 / 47

  • Was gilt bei Verlustverrechnungsbeschränkungen für Kapitaleinkünfte?

    Die Beschränkungen bei der Verrechnung von Verlusten aus Kapitalvermögen stehen auf dem Prüfstand — den Stand und die Fundstelle finden Sie im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Was gilt bei einer nicht auf Dauer angelegten Vermietung steuerlich?

    Bei einer nicht dauerhaft angelegten Vermietung muss der Steuerpflichtige eine Prognose über einen Zeitraum von 30 Jahren erstellen und nachweisen, dass insgesamt ein Totalüberschuss erzielt wird. Gelingt dieser Nachweis nicht, werden Verluste steuerlich nicht anerkannt.

    Stand: Januar 2021

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  • Was gilt beim Elterngeld für Zwillinge oder Mehrlinge ab 2015?

    Ab Januar 2015 besteht der Anspruch auf Elterngeld nur noch pro Geburt und nicht mehr pro Kind. Eltern von Zwillingen oder Mehrlingen erhalten somit keinen mehrfachen Elterngeldanspruch mehr. Diese Klarstellung gilt unabhängig von den weiteren Neuregelungen, die erst für ab dem 1. Juli 2015 geborene Kinder anwendbar sind.

    Stand: Januar 2015

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  • Was gilt für Generalunternehmer nach der neuen Rechtsprechung?

    Für Generalunternehmer ändert sich nichts: Beauftragen sie Subunternehmer für eigene Bauleistungen, geht die Steuerschuld weiterhin nach § 13b UStG auf den Generalunternehmer über. Problematisch ist es nur, wenn ein Bauträger gelegentlich als Generalunternehmer tätig wird – hier ist eine genaue Aufteilung und Absprache zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer notwendig.

    Stand: Juni 2014

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  • Was gilt für noch nicht veranlagte Erbschaftsteuerfälle nach dem Urteil?

    Erklärt das BVerfG das geltende Recht für verfassungsgemäß, erfolgt die Veranlagung mit den bisherigen Verschonungsregeln. Bei einer Nichtigerklärung dürfte das Finanzamt diese Fälle nicht mehr veranlagen, sodass keine Erbschaftsteuer festgesetzt werden könnte. Wahrscheinlicher ist jedoch eine Unvereinbarkeitserklärung mit Fortgeltungsanordnung, sodass das bisherige Recht bis zu einer Neuregelung weiter anwendbar bleibt.

    Stand: August 2014

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  • Was gilt steuerlich als Betriebsveranstaltung?

    Betriebsveranstaltungen sind Events auf betrieblicher Ebene mit gesellschaftlichem Charakter, die der Förderung des Betriebsklimas und des Kontakts der Arbeitnehmer untereinander dienen. Voraussetzung für die steuerliche Begünstigung ist, dass die Veranstaltung allen Arbeitnehmern des Betriebes offensteht.

    Stand: Dezember 2019

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  • Was gilt steuerlich als Streuwerbeartikel?

    Als Streuwerbeartikel gelten Sachzuwendungen, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 10,- EUR nicht übersteigen. Solche geringwertigen Werbegeschenke müssen nicht in die Pauschalbesteuerung nach § 37b EStG einbezogen werden und bleiben damit grundsätzlich unversteuert.

    Stand: August 2016

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  • Was gilt steuerlich als typische Berufsbekleidung?

    Typische Berufsbekleidung ist Kleidung, die spezifisch auf eine Berufsgruppe zugeschnitten ist und nahezu ausschließlich beruflich genutzt wird. Dazu zählen Uniformen (z.B. Polizei), Kleidung mit dauerhafter Firmenkennzeichnung, Schutzkleidung (Helm, Sicherheitsschuhe, Arbeitshandschuhe) sowie berufstypische Stücke wie Arztkittel oder Anwaltsrobe. Eine private Mitnutzung muss praktisch ausgeschlossen sein, sonst entfällt der Werbungskostenabzug.

    Stand: Dezember 2021

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  • Was gilt steuerlich beim Minijob?

    Für geringfügige Beschäftigungen gelten besondere Pauschalierungs- und Verdienstregeln. Die Infografik finden Sie im Merkblatt-Verzeichnis unter "Geringfügige Beschäftigung Minijob". (Quelle: Deubner Verlag)

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  • Was gilt steuerlich für Vorführwagen eines KFZ-Händlers?

    Vorführwagen eines KFZ-Händlers gehören seit dem BMF-Schreiben vom 15.11.2012 zu den Fahrzeugen, bei denen eine private Nutzung typischerweise als ausgeschlossen gilt. Für sie muss daher keine Privatnutzung nach der 1%-Regelung angesetzt werden. Voraussetzung bleibt jedoch, dass eine private Nutzung tatsächlich nahezu ausgeschlossen ist.

    Stand: November 2012

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  • Was gilt zur Verzinsung der Kapitalertragsteuer ausländischer Investoren?

    Zur Erstattung und Verzinsung der Kapitalertragsteuer bei ausländischen Investoren gibt es Neues — Einzelheiten und Fundstelle im Beitrag. (Quelle: Deubner Recht & Steuern)

    Stand: Dezember 2025

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  • Was gilt, wenn der 10. Januar auf einen Samstag oder Sonntag fällt?

    Nach dem BFH-Urteil vom 27.06.2018 (X R 44/16) bleibt der steuerliche Abzug im Vorjahr auch dann möglich, wenn die Zahlung erst am nächsten Werktag erfolgt. Der 10-Tages-Zeitraum darf in diesem Fall ausnahmsweise überschritten werden. Damit widerspricht der BFH der bisherigen Auffassung der Finanzverwaltung.

    Stand: Oktober 2018

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  • Was gilt, wenn die Werbungskosten höher als die Mieteinnahmen sind?

    Übersteigen die Ausgaben, die im unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang mit den Einnahmen stehen, die Einnahmen selbst, kann auf Antrag eine Besteuerung erfolgen. So lässt sich ein steuerlicher Verlust geltend machen, der mit anderen Einkünften verrechnet werden kann.

    Stand: Dezember 2023

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  • Was hat das BVerfG zum Verlustuntergang bei GmbH-Anteilsübertragungen entschieden?

    Das Bundesverfassungsgericht hat den anteiligen Verlustuntergang bei Übertragung von mehr als 25% bis 50% der Anteile als verfassungswidrig eingestuft. Der Gesetzgeber wurde verpflichtet, den Verfassungsverstoß für die Jahre 2008 bis 2015 bis zum 31.12.2018 zu beseitigen. Ob die Verfassungswidrigkeit auch bei Übertragungen über 50% gilt, ist noch nicht abschließend geklärt.

    Stand: Dezember 2017

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  • Was hat das FG Münster zu Pflichtfortbildungen für Berufskraftfahrer entschieden?

    Das FG Münster entschied am 09.08.2016 (Az. 13 K 3218/13 L), dass die Übernahme der gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungskosten für Fahrer eines Spezial- und Schwertransportunternehmens kein Arbeitslohn ist. Der Arbeitgeber war zudem tarifvertraglich zur Übernahme verpflichtet. Das Gericht gab der Klage gegen den Lohnsteuer-Haftungsbescheid in vollem Umfang statt.

    Stand: Januar 2017

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  • Was hat das FG Münster zur Abzugsfähigkeit von Müll- und Abwassergebühren entschieden?

    Das FG Münster bestätigte die Auffassung der Finanzverwaltung, dass weder Müll- noch Abwassergebühren nach § 35a Abs. 2 EStG abziehbar sind. Begründet wurde dies damit, dass die Leistungen typischerweise nicht von Haushaltsangehörigen erbracht werden und die Gebühren ausschließlich außerhalb des Haushalts erbrachte Tätigkeiten finanzieren. Die zugelassene Revision beim BFH wurde wegen versäumter Antragsfrist als unzulässig verworfen (Beschluss vom 01.09.2022).

    Stand: Januar 2023

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  • Was hat der BFH Ende 2022 zur Schätzung von Kosten beim Fahrtenbuch entschieden?

    Der Bundesfinanzhof hat Ende 2022 entschieden, dass eine Schätzung von belegmäßig nicht nachgewiesenen Aufwendungen die Anwendung der Fahrtenbuchmethode ausschließt. In diesem Fall ist die Privatnutzung zwingend nach der pauschalen 1-%-Regelung zu ermitteln.

    Stand: Dezember 2023

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  • Was hat der BFH im Urteil III R 11/21 vom 21.06.2023 zum Kindergeld bei Auslandsstudium entschieden?

    Der BFH entschied, dass das Kindergeld bis Dezember des dritten Studienjahres zu zahlen ist. Im ersten Studienjahr waren fehlende Heimfahrten unschädlich, da das Studium zunächst nur einjährig geplant war. Im zweiten Studienjahr erfüllte ein 60-tägiger Besuch das Überwiegens-Kriterium. Erst im dritten Studienjahr stand mit dem nur 14-tägigen Besuch fest, dass die Tochter nicht mehr als die Hälfte der ausbildungsfreien Zeit zu Hause verbringen würde, sodass der inländische Wohnsitz und damit der Kindergeldanspruch ab Januar erlosch.

    Stand: Oktober 2023

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  • Was hat der BFH im Urteil X R 25/15 vom 13.03.2018 konkret entschieden?

    Der BFH hat entschieden, dass Eltern die vom Arbeitgeber des Kindes einbehaltenen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung nur dann als eigene Sonderausgaben abziehen dürfen, wenn sie diese Beträge dem Kind auch tatsächlich erstattet oder gezahlt haben. Die Gewährung von Naturalunterhalt erfüllt diese Voraussetzung nicht.

    Stand: September 2019

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  • Was hat der BFH im Urteil vom 14.04.2015 zu Vitaminen und Mikronährstoffen entschieden?

    Der BFH (Az. VI R) hat klargestellt, dass Aufwendungen für ärztlich verordnete Vitamine und Mikronährstoffe nicht automatisch unter das Diät-Abzugsverbot fallen. Das Finanzgericht muss prüfen, ob die Präparate als Arzneimittel oder als Nahrungsergänzungsmittel einzuordnen sind. Nur Diätlebensmittel sind vom Abzug ausgeschlossen.

    Stand: August 2015

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  • Was hat der EuGH am 14.05.2019 zur Arbeitszeiterfassung entschieden?

    Der EuGH hat entschieden, dass die EU-Mitgliedstaaten Arbeitgeber verpflichten müssen, die gesamte tägliche Arbeitszeit ihrer Arbeitnehmer systematisch zu erfassen. Nur so könnten die Einhaltung der Höchstarbeitszeiten und Mindestruhezeiten sowie der Gesundheitsschutz der Beschäftigten gewährleistet werden. Arbeitgeber müssen daher ein objektives, verlässliches und zugängliches Zeiterfassungssystem einrichten.

    Stand: August 2019

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  • Was hat sich durch das Alterseinkünftegesetz von 2005 für Rentner geändert?

    Mit dem Alterseinkünftegesetz wurde 2005 die nachgelagerte Besteuerung von Renten eingeführt. Renten werden seither schrittweise stärker besteuert, während Altersvorsorgebeiträge in der Ansparphase zunehmend steuerlich entlastet werden. Dadurch sind viele Rentner steuerpflichtig geworden, die zuvor keine Erklärung abgeben mussten.

    Stand: November 2011

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  • Was hat sich inhaltlich bei der Überbrückungshilfe III Plus für das 4. Quartal 2021 geändert?

    Inhaltlich bleibt die Überbrückungshilfe III Plus weitgehend unverändert. Die einzige Änderung ist der Wegfall der Restart-Prämie für wiedereröffnende Unternehmen, da diese laut Bundesregierung ihren Zweck erfüllt hat.

    Stand: November 2021

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  • Was hatte der BFH 2013 zur Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen an Bauträger entschieden?

    Der Bundesfinanzhof entschied im August 2013, dass § 13b Abs. 2 Satz 2 UStG entgegen der bisherigen Auffassung der Finanzverwaltung auf Bauträger regelmäßig nicht anzuwenden ist. Damit greift bei Bauleistungen an reine Bauträger das Reverse-Charge-Verfahren nicht. Folge war, dass viele Bauträger die von ihnen abgeführte Umsatzsteuer zurückforderten.

    Stand: Juni 2015

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  • Was ist Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer beim Grundstückskauf?

    Bemessungsgrundlage ist grundsätzlich der vereinbarte Kaufpreis einschließlich der vom Käufer übernommenen sonstigen Leistungen. Die Kaufpreisforderung wird dabei mit dem Nennwert angesetzt, sofern keine besonderen Umstände einen höheren oder niedrigeren Wert rechtfertigen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses.

    Stand: Oktober 2016

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  • Was ist ELENA (Elektronischer Entgeltnachweis)?

    ELENA war ein Verfahren, bei dem Arbeitgeber monatlich die Entgeltdaten ihrer Angestellten an eine zentrale Speicherstelle in Würzburg übermitteln mussten. Behörden sollten die Daten bei Anträgen auf Wohngeld, Arbeitslosengeld oder Elterngeld direkt abrufen können, sodass Papierbescheinigungen entfallen. Ziel war eine Reduktion des bürokratischen Aufwands für Unternehmen.

    Stand: Dezember 2010

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  • Was ist Elterngeld Plus und wie unterscheidet es sich vom regulären Elterngeld?

    Elterngeld Plus ermöglicht es Eltern, während der Elternzeit in Teilzeit zu arbeiten und dafür die doppelte Bezugsdauer von Elterngeld zu erhalten. Die monatliche Zahlung beträgt zwar nur die Hälfte des regulären Elterngeldes, dafür verlängert sich der Bezugszeitraum auf bis zu 24 Monate. Aus einem regulären Elterngeldmonat werden somit zwei Elterngeld-Plus-Monate. Eltern können zwischen beiden Varianten wählen oder sie kombinieren.

    Stand: Januar 2015

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  • Was ist Kurzarbeitergeld und wie hoch ist die Grundleistung?

    Kurzarbeitergeld ist eine Leistung der Agentur für Arbeit, die einen Teil des Nettolohnausfalls bei vorübergehendem Arbeitsausfall ersetzt. Kinderlose Beschäftigte erhalten 60 Prozent, Beschäftigte mit Kindern 67 Prozent des entfallenen Nettoentgelts. Ziel ist es, Arbeitgeber zu entlasten und Kündigungen zu vermeiden.

    Stand: März 2020

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  • Was ist Wirtschaftsmediation?

    Wirtschaftsmediation ist ein strukturiertes außergerichtliches Verfahren zur Beilegung wirtschaftlicher Konflikte. Ein neutraler Mediator unterstützt die Parteien dabei, auf sachlicher Ebene eine Lösung zu erarbeiten, mit der alle Beteiligten einverstanden sind. Ziel ist eine einvernehmliche Einigung statt eines gerichtlichen Urteils.

    Stand: Januar 2013

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  • Was ist bei Mitunternehmerschaften hinsichtlich des Sanierungsertrags festzustellen?

    Bei Mitunternehmerschaften sind sowohl die Höhe des Sanierungsertrags als auch die Höhe der mindernden Beträge gesondert festzustellen. Eine Neuregelung stellt klar, in welchen Fällen diese gesonderte Feststellung weiterhin erforderlich ist.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was ist bei ausländischen Kapitalerträgen im Zusammenhang mit der Selbstanzeige geplant?

    Die Finanzministerkonferenz hat angeregt, eine europarechtskonforme, zeitlich befristete steuerliche Anlaufhemmung für ausländische Kapitalerträge einzuführen. Damit würden Steuern auf nicht erklärte ausländische Einkünfte zunächst nicht verjähren. Die konkrete Umsetzung soll erst im Gesetzgebungsverfahren festgelegt werden.

    Stand: Juli 2014

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  • Was ist bei der Gründung einer GmbH zu beachten?

    Von der Satzung bis zur Eintragung sind bei der GmbH-Gründung mehrere Schritte zu beachten. Die Infografik finden Sie im Merkblatt-Verzeichnis unter "GmbH-Gründung". (Quelle: Deubner Verlag)

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  • Was ist beim Aufbau eines unternehmensinternen Berichtswesens zu beachten?

    Das Berichtswesen muss zum jeweiligen Unternehmen passen und darf keine reine Informationsflut erzeugen. Weitergegeben werden sollten ausschließlich Daten und Informationen, die für das Unternehmen tatsächlich relevant sind. Entscheidend ist zudem, dass diese Informationen zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Empfänger gelangen.

    Stand: April 2005

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  • Was ist das Nachbesetzungsverfahren nach § 103 SGB V?

    In zulassungsbeschränkten Gebieten kann eine Vertragsarztzulassung nicht direkt vom Inhaber an einen Erwerber verkauft werden. Stattdessen erfolgt die Vergabe in einem Nachbesetzungsverfahren, bei dem der Zulassungsausschuss über die Übertragung entscheidet. Praxisübertragungsverträge enthalten daher häufig Mitwirkungspflichten des bisherigen Zulassungsinhabers.

    Stand: Mai 2017

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  • Was ist das One-Stop-Shop-Verfahren (OSS)?

    Das OSS ist ein zum 01.07.2021 eingeführtes Verfahren zur vereinfachten Umsatzsteuererklärung für Unternehmen, die Leistungen an Privatpersonen in anderen EU-Mitgliedstaaten erbringen. Es erweitert das bisherige Mini-One-Stop-Shop-Verfahren um weitere Leistungen, insbesondere innergemeinschaftliche Fernverkäufe. Betroffene Unternehmen können die in anderen EU-Staaten geschuldete Umsatzsteuer zentral über das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) an die Bundeskasse abführen.

    Stand: Juni 2021

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  • Was ist das Realsplitting bei Unterhaltszahlungen an geschiedene Ehegatten?

    Beim Realsplitting nach § 10 Abs. 1a Nr. 1 EStG kann der Zahler Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten bis zu 13.805 € jährlich als Sonderausgaben absetzen, erhöht um übernommene Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Der Empfänger muss die Zahlungen als sonstige Einkünfte versteuern und dem Antrag auf Anlage U zustimmen. Der Zahler ist verpflichtet, alle daraus entstehenden steuerlichen und sozialrechtlichen Nachteile auszugleichen.

    Stand: April 2021

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  • Was ist das SanInsFoG und seit wann gilt es?

    Das Sanierungs- und Insolvenzrechtsfortentwicklungsgesetz (SanInsFoG) setzt die europäische Restrukturierungs- und Insolvenzrichtlinie vom 19.06.2019 in deutsches Recht um. Es wurde am 17.12.2020 vom Bundestag verabschiedet und trat am 01.01.2021 in Kraft. Ziel ist es, drohende Unternehmensinsolvenzen abzuwenden und langwierige Insolvenzverfahren zu vermeiden, indem Unternehmen mehr Eigenverantwortung erhalten.

    Stand: April 2021

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  • Was ist das Siegel „Digitale Kanzlei 2019“ der DATEV?

    Das Siegel „Digitale Kanzlei 2019“ ist eine Auszeichnung der DATEV eG für Steuerberatungskanzleien mit besonders hoher Digitalisierung in ihrer Arbeitsweise. Es wird nur an einen sehr kleinen Anteil aller Steuerberater in Deutschland vergeben – laut Angaben weniger als 0,5 % gemessen an der Gesamtzahl der Berater (Stand 01.01.2019).

    Stand: Juli 2019

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  • Was ist das Siegel „Exzellenter Arbeitgeber“ im Steuerberatungsbereich?

    Das Siegel „Exzellenter Arbeitgeber“ wird von zehn deutschen Steuerberaterverbänden in Zusammenarbeit mit der PAON GmbH, einer auf Personalthemen spezialisierten Beratungsgesellschaft, verliehen. Es zeichnet Steuerberatungskanzleien aus, die sich durch besondere Qualität als Arbeitgeber hervorheben. Die Auszeichnung wird seit einigen Jahren regelmäßig vergeben.

    Stand: Januar 2022

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  • Was ist das Vorsteuervergütungsverfahren?

    Das Vorsteuervergütungsverfahren ermöglicht es Unternehmern, sich im Ausland gezahlte Umsatzsteuer unter bestimmten Voraussetzungen erstatten zu lassen. Es greift typischerweise dann, wenn im Ausland keine steuerpflichtigen Umsätze ausgeführt wurden und somit kein regulärer Vorsteuerabzug im dortigen Besteuerungsverfahren möglich ist. Anträge werden je nach Land über das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) oder direkt im Ausland gestellt.

    Stand: März 2013

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  • Was ist das Zentrale Testamentsregister der Bundesnotarkammer?

    Das Zentrale Testamentsregister ist ein bundesweites elektronisches Register, in dem alle erbfolgerelevanten Urkunden wie Testamente und Erbverträge erfasst sind, die in notarielle oder gerichtliche Verwahrung gelangen. Es speichert auch die Daten der verwahrenden Stelle. Ziel ist es, Nachlassverfahren schneller und effizienter abzuwickeln.

    Stand: Dezember 2014

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  • Was ist das Ziel einer Kanzleianalyse im Qualitätsmanagement?

    Eine Kanzleianalyse dient dazu, die Erfolgsfaktoren und Prozessqualität einer Steuerberatungs-, Rechtsanwalts- oder Wirtschaftsprüfungskanzlei systematisch zu erfassen und zu bewerten. Ziel ist es, Schwachstellen aufzudecken und Maßnahmen zur Qualitätssteigerung abzuleiten. Im Mittelpunkt steht dabei die Sicherstellung des Qualitätsanspruchs der Mandanten.

    Stand: März 1997

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  • Was ist das Ziel eines Bank-Ratings für Unternehmen?

    Ein Rating bewertet die wirtschaftliche Lage und voraussichtliche Entwicklung eines Unternehmens sowie dessen Bonität und mögliche Risiken. Für Banken und Investoren dient es als Instrument zur Bestimmung von Schuldnerbonitäten, Ausfallwahrscheinlichkeiten und zur Minimierung von Kreditrisiken. Das Ergebnis beeinflusst maßgeblich, ob ein Kredit gewährt wird und zu welchen Konditionen.

    Stand: Dezember 2020

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  • Was ist das Ziel eines Ratings für Unternehmen?

    Ein Rating bewertet alle relevanten Leistungs- und Funktionsbereiche eines Unternehmens hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Lage und voraussichtlichen Entwicklung. Es dient Dritten wie Banken oder Investoren dazu, die Bonität des Schuldners und die Ausfallwahrscheinlichkeit einzuschätzen. So lassen sich Kreditrisiken kategorisieren und minimieren.

    Stand: August 2019

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  • Was ist das neue Verfahren "RABE" zur digitalen Belegeinreichung?

    "RABE" ist ein neues Verfahren zur Referenzierung auf Belege im KONSENS-Verbund, das die elektronische Einreichung von Belegen über Mein ELSTER vereinfacht. Belege können beim Erstellen der Einkommensteuererklärung direkt hinterlegt und einzelnen Eingabefeldern zugeordnet werden. Die Pilotierung startet an ausgewählten bayerischen Finanzämtern erstmals für den Veranlagungszeitraum 2023, später soll das Verfahren bundesweit verfügbar sein.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was ist das zentrale Ziel einer gelungenen Unternehmensnachfolge?

    Ziel ist es, das Unternehmen mit der Familie in Einklang zu bringen und dabei sämtliche persönlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekte zu berücksichtigen. Eine erfolgreiche Nachfolge betrachtet sowohl die unternehmerische Kontinuität als auch die familiären Verhältnisse. Nur so lassen sich typische Fehler – die sogenannten Todsünden der Nachfolge – vermeiden.

    Stand: April 2015

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  • Was ist der Altersentlastungsbetrag nach § 24a EStG?

    Der Altersentlastungsbetrag ist ein Freibetrag für Steuerpflichtige im Alter, der bestimmte Einkünfte steuerlich entlastet. Er soll einen Ausgleich dafür schaffen, dass Einkünfte wie Arbeitslohn oder Vermietung im Alter voll steuerpflichtig sind, während Renten nur teilweise besteuert werden. Geregelt ist er in § 24a EStG.

    Stand: Februar 2022

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  • Was ist der Amazon Dash Button?

    Der Dash Button ist ein kleines, USB-Stick-ähnliches Gerät von Amazon, mit dem per Knopfdruck Produkte des täglichen Bedarfs wie Waschmittel oder Zahnpasta nachbestellt werden können. Die Bestellung wird automatisch über WLAN bei Amazon ausgelöst und in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen geliefert. Zur Einrichtung sind ein Smartphone und die Amazon-App für iOS oder Android erforderlich.

    Stand: September 2016

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  • Was ist der Direktauszahlungsmechanismus (DAM)?

    Der Direktauszahlungsmechanismus ist ein digitalisierter Auszahlungsweg, über den staatliche Leistungen schnell und missbrauchssicher per Kontoüberweisung an Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt werden können. Er soll insbesondere in Krisensituationen wie Pandemien oder Flutkatastrophen zum Einsatz kommen. Grundlage ist die zentrale Speicherung der Kontoverbindung zur steuerlichen Identifikationsnummer.

    Stand: Dezember 2024

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  • Was ist der Goodwill einer Arztpraxis?

    Der Goodwill (auch Praxiswert) ist der immaterielle Wert einer Arztpraxis, der über die materiellen Vermögensgegenstände wie Einrichtung und Geräte hinausgeht. Er umfasst insbesondere den Patientenstamm, den Ruf der Praxis sowie die Lage und etablierten Strukturen. Beim Praxiskauf wird der Goodwill üblicherweise gesondert im Kaufpreis ausgewiesen.

    Stand: April 2007

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