Un vendedor de eBay se considera empresario cuando actúa de forma continuada y con ánimo de obtener ingresos. Son indicios un elevado número de ventas, una actividad prolongada en el tiempo y unos ingresos periódicos de cuantía relevante. En el caso resuelto, los ingresos anuales oscilaban entre 18.000 y 66.000 euros, lo que determinó la condición de empresario.
Actualizado: mayo de 2015
Más sobre el tema en el artículo Der Verkauf einer Bierdeckelsammlung über eBay ist steuerpflichtig.
Preguntas relacionadas
Ist der Verkauf einer privaten Sammlung über eBay steuerpflichtig?
Ja, wenn der Verkauf kontinuierlich und in erheblichem Umfang erfolgt, kann er der Einkommen- und Umsatzsteuer unterliegen. Das FG Köln (Urteil vom 04.03.2015, 14 K 188/13) hat entschieden, dass langjährige und intensive Verkaufsaktivitäten zur Einstufung als Unternehmer und Gewerbetreibender führen. Maßgeblich sind der Umfang, die Dauer und die Häufigkeit der Verkäufe sowie die Verkaufsorganisation.
Worin unterscheidet sich der Verkauf einer Sammlung "en bloc" vom Einzelverkauf?
Der einmalige Verkauf einer privaten Sammlung als Ganzes ("en bloc") gilt nach BFH-Rechtsprechung als umsatzsteuerfreie Vermögensverwaltung. Werden dagegen Einzelstücke über einen längeren Zeitraum laufend veräußert, liegt eine nachhaltige unternehmerische Tätigkeit vor. Diese Differenzierung war im Urteil des FG Köln entscheidend für die Steuerpflicht.
Wie wird der Gewinn beim eBay-Verkauf aus privaten Sammlungen ermittelt?
Wenn keine ordnungsgemäßen Aufzeichnungen vorliegen, kann das Finanzamt den Gewinn schätzen. Im Fall des FG Köln wurde eine Schätzung mit 20 % des Umsatzes als angemessen bestätigt. Die Wertsteigerung der zum Verkauf bestimmten Gegenstände erfolgt im Betriebsvermögen, sobald diese mit Aufnahme der Verkaufstätigkeit in den Gewerbebetrieb eingelegt werden.
Sind geerbte Gegenstände beim Weiterverkauf einkommensteuerpflichtig?
Werden geerbte Gegenstände nachhaltig und planmäßig weiterverkauft, können daraus gewerbliche Einkünfte entstehen. Auch ergänzende Zukäufe und der Verkauf doppelter Exemplare sprechen für eine gewerbliche Tätigkeit. Die ursprüngliche Herkunft aus einer Erbschaft schützt nicht vor der Einstufung als Gewerbebetrieb, wenn die übrigen Merkmale einer gewerblichen Tätigkeit erfüllt sind.