Les taux de référence du marché sont depuis des années nettement inférieurs, parfois proches de zéro. C'est pourquoi une procédure est pendante devant le BFH afin d'examiner la constitutionnalité et la légalité du taux fixe de 6 % p. a.
Mise à jour: février 2014
En savoir plus dans l'article Sind die Nachzahlungszinsen vom Finanzamt zu hoch? Achtung: Legen Sie vorsorglich Einspruch ein!.
Questions liées
Wie hoch sind die Nachzahlungszinsen des Finanzamts?
Die Nachzahlungszinsen nach § 233a AO betragen seit über 35 Jahren unverändert 0,5 % pro Monat, also 6 % pro Jahr. Der gleiche Zinssatz gilt auch für Erstattungszinsen, die das Finanzamt an Steuerpflichtige zahlt.
Wie kann man sich gegen hohe Nachzahlungszinsen wehren?
Steuerpflichtige sollten innerhalb der Einspruchsfrist von einem Monat Einspruch gegen den Zinsbescheid einlegen. Im Einspruch sollte unter Verweis auf das beim BFH anhängige Verfahren das Ruhen des Verfahrens beantragt werden, um von einer möglichen Entscheidung zugunsten der Steuerpflichtigen zu profitieren.
Auf welches BFH-Verfahren kann man sich beim Einspruch berufen?
Im Einspruch kann auf das beim Bundesfinanzhof anhängige Verfahren mit dem Aktenzeichen IX R 31/13 verwiesen werden. Dort wird geklärt, ob die Höhe der Nachzahlungszinsen von 6 % pro Jahr angesichts des niedrigen Marktzinsniveaus noch rechtmäßig ist.
Lohnt sich ein Einspruch nur bei hohen Zinsbeträgen?
Ein Einspruch ist insbesondere bei nicht unerheblichen Zinsforderungen sinnvoll, da hier eine spürbare Entlastung möglich wäre. Bei kleineren Beträgen kann der Aufwand den möglichen Erstattungsbetrag übersteigen, eine Einzelfallprüfung ist daher ratsam.