Question

Quelle est la portée juridique de l'art. 72 Abs. 2 GG dans le contexte de l'allocation parentale d'éducation (Betreuungsgeld) ?

L'art. 72 Abs. 2 GG limite la compétence législative concurrente de l'État fédéral : une réglementation à l'échelle fédérale n'est admissible que si elle est nécessaire à la création de conditions de vie équivalentes ou au maintien de l'unité juridique ou économique. La Cour constitutionnelle fédérale a estimé que ces conditions n'étaient pas remplies en ce qui concerne le Betreuungsgeld.

Mise à jour: août 2015

En savoir plus dans l'article Betreuungsgeld ist verfassungswidrig – Keine Gesetzgebungskompetenz des Bundes für das Betreuungsgeld.

Questions liées

  • Ist das Betreuungsgeld verfassungswidrig?

    Ja. Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat mit Urteil vom 21.07.2015 einstimmig entschieden, dass dem Bund die Gesetzgebungskompetenz für das Betreuungsgeld fehlt. Die §§ 4a bis 4d des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes, die den Anspruch begründeten, sind daher nichtig.

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  • Warum fehlt dem Bund die Gesetzgebungskompetenz für das Betreuungsgeld?

    Das Betreuungsgeld lässt sich zwar grundsätzlich der öffentlichen Fürsorge nach Art. 74 Abs. 1 Nr. 7 GG zuordnen, für die der Bund konkurrierende Gesetzgebungskompetenz besitzt. Die zusätzlichen Voraussetzungen des Art. 72 Abs. 2 GG (Erforderlichkeitsklausel) für eine bundeseinheitliche Regelung lagen nach Auffassung des Gerichts jedoch nicht vor.

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  • Welche Vorschriften wurden durch das Urteil des BVerfG für nichtig erklärt?

    Für nichtig erklärt wurden die §§ 4a bis 4d des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG). Diese Vorschriften begründeten den Anspruch auf das Betreuungsgeld.

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  • War das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld einstimmig?

    Ja, das Urteil des Ersten Senats vom 21.07.2015 ist einstimmig ergangen. Damit besteht innerhalb des Senats kein Dissens zur fehlenden Bundeskompetenz für das Betreuungsgeld.

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