El intercambio automático de información se considera un hito en la lucha contra la evasión fiscal internacional, ya que los datos de cuentas financieras se intercambian por primera vez de forma sistemática entre los Estados. Es previsible que entre ellos figuren cuentas y rendimientos hasta ahora desconocidos para las autoridades fiscales alemanas. Sin embargo, la eficacia real del intercambio depende de su aplicación coherente y del cierre de posibles vías de elusión.
Actualizado: septiembre de 2017
Más sobre el tema en el artículo Internationaler Informationsaustausch in Steuersachen über Finanzkonten beginnt am 30.09.2017.
Preguntas relacionadas
Was ist der automatische Informationsaustausch über Finanzkonten nach CRS?
Der Common Reporting Standard (CRS) ist ein von OECD und G20 im Jahr 2014 verabschiedeter gemeinsamer Meldestandard. Auf seiner Grundlage tauschen teilnehmende Staaten jährlich automatisch Informationen über Finanzkonten aus, um internationale Steuerhinterziehung zu bekämpfen. Inzwischen haben sich mehr als 100 Staaten und Gebiete zur Einführung des Standards bekannt.
Wann startete der erste automatische Informationsaustausch über Finanzkonten in Deutschland?
Der erste automatische Informationsaustausch über Finanzkonten nach dem OECD-Meldestandard startete am 30.09.2017. Deutschland nahm von Beginn an gemeinsam mit 49 weiteren Staaten und Gebieten teil. Zum 30.09.2018 sollten sich weitere Länder anschließen.
Wann erreichen die ausgetauschten Finanzkontendaten die deutschen Finanzämter?
Die internationalen Daten werden zunächst beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) gesammelt und gesichtet. Eine Weiterleitung an die örtlichen Finanzämter wird voraussichtlich erst im Jahr 2019 erfolgen. Erst dann können die Finanzämter die Daten konkret für Veranlagungen und Prüfungen nutzen.
Welche Umgehungsmöglichkeiten beim CRS-Informationsaustausch werden kritisiert?
Kritiker wie das Netzwerk Steuergerechtigkeit befürchten, dass der Austausch über sogenannte Wohnsitzzertifikate umgangen wird. Sehr vermögende Personen könnten sich in Schattenfinanzplätzen als ansässig melden, um den Datenaustausch mit ihrem tatsächlichen Wohnsitzstaat zu vermeiden. Damit entstünde eine Lücke im System der Transparenz.