No. Según una sentencia del FG Bremen (11.2.2016, 1 K 80/15), la Agencia Tributaria no puede exigir una certificación del proveedor que vaya más allá de los requisitos legales, como por ejemplo conforme a la «Leitfaden Prävention». Lo decisivo es únicamente que los cursos cumplan, en cuanto a calidad, finalidad y orientación, los requisitos del SGB V.
Actualizado: agosto de 2016
Más sobre el tema en el artículo Gesundheitsförderung: Präventionskurse als steuerfreie Arbeitgeberleistung.
Preguntas relacionadas
Bis zu welcher Höhe sind Präventionskurse vom Arbeitgeber steuerfrei?
Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn Präventionskurse bis zu einem Höchstbetrag von 500 Euro pro Arbeitnehmer und Kalenderjahr steuerfrei bezahlen. Rechtsgrundlage ist § 3 Nr. 34 EStG. Voraussetzung ist, dass die Kurse der Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung dienen.
Welche Anforderungen müssen Präventionskurse für die Steuerbefreiung erfüllen?
Die Kurse müssen hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den gesetzlichen Anforderungen des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) entsprechen. Der Anbieter sollte mindestens für den Bereich Therapie oder Sport qualifiziert sein. Typische begünstigte Kurse sind etwa Bauch-, Rücken- und Wirbelsäulengymnastik.
Sind Massageleistungen des Arbeitgebers als steuerfreie Gesundheitsförderung anerkannt?
Reine Massageleistungen fallen nach Auffassung des FG Bremen regelmäßig nicht unter die Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 34 EStG. Es ist nicht ohne Weiteres ersichtlich, inwieweit Massagen der Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes dienen. Hier scheidet eine Steuerfreistellung daher in der Regel aus.
Muss die Gesundheitsförderung zusätzlich zum Arbeitslohn gewährt werden?
Ja. Die Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 34 EStG setzt voraus, dass die Leistungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht werden. Eine Umwandlung von bestehendem Bruttolohn in steuerfreie Präventionsleistungen ist daher nicht begünstigt.