Question

Les nouvelles exonérations fiscales prévues aux § 3a EStG et § 7b GewStG s'appliquent-elles également aux cas anciens ?

Selon le BFH, les exonérations fiscales légales prévues aux § 3a EStG et § 7b GewStG ne s'appliquent pas aux cas anciens, c'est-à-dire aux restructurations comportant des renonciations à créances antérieures à l'entrée en vigueur de la nouvelle réglementation. Les entreprises concernées ne peuvent donc invoquer ni la circulaire sur l'assainissement, désormais écartée, ni les nouvelles dispositions.

Mise à jour: octobre 2017

En savoir plus dans l'article Der Sanierungserlass ist laut BFH nicht auf Altfälle anzuwenden!.

Questions liées

  • Was besagt der Sanierungserlass des BMF?

    Der Sanierungserlass des Bundesministeriums der Finanzen sah vor, dass Gewinne aus dem Forderungsverzicht von Gläubigern im Rahmen einer Unternehmenssanierung (Sanierungsgewinne) steuerlich begünstigt werden können. Die Finanzverwaltung konnte auf dieser Grundlage Steuern auf Sanierungsgewinne stunden oder erlassen. Der Große Senat des BFH hat den Erlass mit Beschluss vom 28.11.2016 jedoch verworfen, weil er gegen den Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung verstößt.

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  • Darf der Sanierungserlass auf Altfälle vor dem 08.02.2017 weiter angewendet werden?

    Nein. Der BFH hat mit Urteilen vom 23.08.2017 (I R 52/14 und X R 38/15) entschieden, dass auch die Übergangsregelung des BMF für Altfälle gegen den Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung verstößt. Gerichte dürfen den Sanierungserlass damit auch dann nicht anwenden, wenn die Gläubiger bis einschließlich 08.02.2017 endgültig auf ihre Forderungen verzichtet haben. Nur der Gesetzgeber hätte eine solche Übergangsregelung schaffen können.

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  • Welche gesetzliche Regelung gilt heute für die Steuerbefreiung von Sanierungsgewinnen?

    Mit dem Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen vom 27.06.2017 wurden antragsgebundene Steuerbefreiungstatbestände für Sanierungsgewinne geschaffen. Maßgeblich sind § 3a EStG für die Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie § 7b GewStG für die Gewerbesteuer. Die Befreiung setzt einen entsprechenden Antrag des Steuerpflichtigen voraus.

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  • Warum verstößt der Sanierungserlass gegen den Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung?

    Der Grundsatz der Gesetzmäßigkeit verlangt, dass steuerliche Vergünstigungen eine gesetzliche Grundlage haben müssen. Der Sanierungserlass war jedoch lediglich eine Verwaltungsanweisung des BMF ohne gesetzliche Ermächtigung und gewährte sachliche Billigkeitsmaßnahmen pauschal für eine ganze Fallgruppe. Damit nahm die Verwaltung eine Aufgabe wahr, die nach Ansicht des BFH allein dem Gesetzgeber zusteht.

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