Même après la réforme, les héritiers d'entreprise peuvent rester très largement exonérés s'ils poursuivent l'exploitation pendant une période prolongée et maintiennent les emplois. Le législateur met ainsi en œuvre les exigences de la Cour constitutionnelle fédérale (Bundesverfassungsgericht) de décembre 2014, qui n'admet une exonération que sous certaines conditions.
Mise à jour: septembre 2016
En savoir plus dans l'article Bundestag hat der Erbschaftsteuer-Reform zugestimmt… jetzt fehlt nur noch die Zustimmung des Bundesrats.
Questions liées
Welcher Kapitalisierungsfaktor gilt nach der Erbschaftsteuerreform für die Unternehmensbewertung?
Das Betriebsergebnis eines Unternehmens wird zur Ermittlung des erbschaftsteuerlichen Werts maximal mit dem Faktor 13,75 multipliziert. Dieser Kapitalisierungsfaktor ersetzt die zuvor deutlich höheren Werte und führt in der Regel zu einer geringeren Bemessungsgrundlage für die Erbschaftsteuer.
Welche Maßnahmen sieht die Reform gegen Missbrauch der Erbschaftsteuer-Verschonung vor?
Die Reform soll insbesondere sogenannte Cash-Gesellschaften verhindern, mit denen liquides Vermögen über eine GmbH steuerfrei übertragen werden konnte. Zudem werden Luxusgüter wie Oldtimer, Yachten oder Kunstwerke grundsätzlich von der Begünstigung ausgenommen, um eine missbräuchliche Inanspruchnahme der Steuervergünstigung zu verhindern.
Wie werden vermietete oder verpachtete Grundstücke, z.B. von Brauereien, behandelt?
Für vermietete oder verpachtete Grundstücke, wie sie etwa bei Brauereien typisch sind, gelten besondere Ausnahmen. Diese können trotz Nutzungsüberlassung an Dritte unter die Begünstigung fallen und werden nicht automatisch als schädliches Verwaltungsvermögen eingestuft.
Warum wurde die Erbschaftsteuerreform überhaupt notwendig?
Das Bundesverfassungsgericht hatte im Dezember 2014 die bisherigen Regelungen zur Erbschaftsteuer für teilweise verfassungswidrig erklärt und den Gesetzgeber zu einer Neuregelung verpflichtet. Die Reform soll die verfassungsrechtlichen Vorgaben umsetzen, insbesondere bei der Begünstigung von Betriebsvermögen.