Vraag

Is de forfaitaire belasting volgens § 37b EStG op geschenken aftrekbaar als bedrijfskosten?

Volgens het FG Niedersachsen (uitspraak van 16-01-2014, 10 K 326/13) is de forfaitaire belasting volgens § 37b EStG op geschenken aan zakenrelaties niet aftrekbaar als bedrijfskosten wanneer het geschenk zelf de grens van 35 euro overschrijdt. De forfaitaire belasting deelt het fiscale lot van het geschenk en valt daarmee onder het aftrekverbod van § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG. Handelsrechtelijk is er weliswaar sprake van bedrijfskosten, maar fiscaal mogen deze het inkomen niet verminderen.

Stand: maart 2014

Meer hierover in het artikel Pauschalsteuer auf Geschenke keine steuerliche Betriebsausgabe! Aktuelles FG-Urteil!.

Verwante vragen

  • Welche Freigrenze gilt für Geschenke an Geschäftsfreunde nach § 4 Abs. 5 Nr. 1 EStG?

    Aufwendungen für Geschenke an Personen, die keine Arbeitnehmer sind (z.B. Geschäftsfreunde), dürfen den Gewinn nur dann mindern, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten pro Empfänger und Wirtschaftsjahr insgesamt 35 Euro nicht übersteigen. Wird diese Freigrenze überschritten, ist der gesamte Betrag steuerlich nicht abziehbar.

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  • Was ist die Pauschalsteuer nach § 37b EStG bei Sachzuwendungen?

    § 37b EStG ermöglicht es dem Zuwendenden, Sachzuwendungen und Geschenke an Geschäftsfreunde oder Arbeitnehmer pauschal mit 30 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer zu versteuern. Dadurch entfällt die individuelle Versteuerung beim Empfänger. Der Schenker übernimmt die Steuer und meldet sie an das Finanzamt ab.

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  • Wie sollten Steuerpflichtige bei versagtem Betriebsausgabenabzug der Pauschalsteuer reagieren?

    Wenn das Finanzamt den Abzug der Pauschalsteuer nach § 37b EStG auf Geschenke als Betriebsausgabe versagt, sollten Steuerpflichtige Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegen und unter Verweis auf das anhängige Revisionsverfahren beim BFH das Ruhen des Verfahrens beantragen. So bleibt der Fall offen, bis der BFH abschließend entschieden hat.

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  • Welche Folgen hatte das FG-Urteil für den entschiedenen Fall mit Freikarten?

    Die Klägerin hatte Freikarten im Wert von jeweils 20.000 Euro an Geschäftsfreunde verschenkt und diese pauschal nach § 37b EStG versteuert. Den Pauschalsteuerbetrag zog sie als Betriebsausgabe ab. Das FG Niedersachsen ließ den Abzug nicht zu, da die Geschenke die 35-Euro-Grenze deutlich überstiegen und somit auch die darauf entfallende Pauschalsteuer dem Abzugsverbot unterlag.

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