De houdster van een aan de rand van de rijbaan geparkeerde auto opende de bestuurdersdeur vlak voor een naderende fietsster. De fietsster kon niet meer uitwijken, reed tegen de deur, viel op haar achterhoofd en liep ernstig schedel-hersenletsel op. Ondanks de schuld van de automobiliste werd de fietsster medeschuld toegerekend wegens het ontbreken van een helm.
Stand: september 2013
Meer hierover in het artikel Mitverschulden wegen Nichttragens eines Fahrradhelms.
Verwante vragen
Muss ein Radfahrer ohne Helm bei Unfall ein Mitverschulden hinnehmen?
Nach einem Urteil des OLG Schleswig-Holstein vom 05.06.2013 ist einem Radfahrer, der im öffentlichen Straßenverkehr mit einem verkehrswidrig handelnden Dritten kollidiert und Kopfverletzungen erleidet, grundsätzlich ein Mitverschulden anzurechnen, wenn er keinen Fahrradhelm getragen hat. Das Gericht begründet dies damit, dass der Verletzte Schutzmaßnahmen zur eigenen Sicherheit unterlassen habe.
Besteht in Deutschland eine gesetzliche Helmpflicht für Radfahrer?
Eine allgemeine gesetzliche Helmpflicht für Radfahrer besteht in Deutschland nicht. Allerdings hat das OLG Schleswig-Holstein mit seiner Mitverschuldens-Rechtsprechung faktisch eine indirekte Helmpflicht eingeführt, da Radfahrer ohne Helm bei Kopfverletzungen mit Anspruchskürzungen rechnen müssen.
Wie begründet das OLG Schleswig-Holstein die indirekte Helmpflicht?
Nach Auffassung des OLG kann heutzutage davon ausgegangen werden, dass ein verständiger Mensch zur Vermeidung eigener Schäden beim Radfahren im öffentlichen Straßenverkehr einen Helm trägt. Das besondere Verletzungsrisiko im Straßenverkehr rechtfertige diese Erwartung, auch ohne ausdrückliche gesetzliche Regelung.