Tot aan de wetswijziging behoorden banktegoeden en termijndeposito's niet tot het schadelijke beheersvermogen in de zin van § 13b Abs. 2 ErbStG. Werd liquide vermogen als termijndeposito in een GmbH aangehouden, dan konden de aandelen onder gebruikmaking van de erf- en schenkbelastingvrijstellingen voor ondernemingsvermogen belastingvrij worden overgedragen. Deze constructie stond bekend als 'Cash-GmbH'.
Stand: augustus 2013
Meer hierover in het artikel Endgültiges AUS der Cash GmbH.
Verwante vragen
Wann wurde das Modell der Cash-GmbH gesetzlich abgeschafft?
Mit dem Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz vom 26.06.2013 (BGBl. I 2013 S. 1809) hat der Gesetzgeber das Modell der Cash-GmbH rückwirkend zum 07.06.2013 beendet. Eine ursprünglich geplante Rückwirkung auf den 01.01.2013 ist im Gesetzgebungsverfahren gescheitert. Seitdem ist es nicht mehr möglich, Barvermögen in eine GmbH einzulegen und diese anschließend steuerfrei zu verschenken.
Wie werden Finanzmittel einer GmbH nun erbschaft- und schenkungsteuerlich behandelt?
Nach § 13b ErbStG in der neuen Fassung gelten Finanzmittel einer Gesellschaft als schädliches Verwaltungsvermögen, soweit sie 20 % des Wertes der Gesellschaft übersteigen. Betriebliche Schulden sind dabei vorab von den Finanzmitteln abzuziehen. Übersteigt der so ermittelte Wert die 20-%-Grenze, entfällt insoweit die schenkungs- und erbschaftsteuerliche Begünstigung.
Was zählt zu den Finanzmitteln im Sinne der Neuregelung?
Zu den Finanzmitteln zählen insbesondere Geldbestände, Bankguthaben, Festgelder, Sichteinlagen sowie vergleichbare Forderungen. Vor der Gesetzesänderung wurden diese Positionen nicht als Verwaltungsvermögen behandelt, weshalb sie sich für steuerfreie Übertragungen einsetzen ließen. Durch die Neuregelung sind sie nun grundsätzlich in die Verwaltungsvermögensprüfung einzubeziehen.
Welche Bedeutung hat die 20-%-Grenze für die Praxis?
Liegen die um betriebliche Schulden gekürzten Finanzmittel unterhalb von 20 % des Unternehmenswertes, bleibt der Verschonungsabschlag für Betriebsvermögen erhalten. Wird die Grenze überschritten, wird der übersteigende Teil als schädliches Verwaltungsvermögen behandelt und nicht begünstigt übertragen. Eine vorausschauende Liquiditätsplanung im Unternehmen ist daher vor Schenkungen oder im Erbfall entscheidend.