Question

How can the risk of bogus self-employment be mitigated?

Self-employed individuals should avoid working for a single client on a permanent basis and should not derive more than 5/6 of their revenue from one customer. Being subject to instructions—for example, through participation in internal meetings—should be avoided. For legal certainty, a status determination procedure (Statusfeststellungsverfahren) can be filed with the Deutsche Rentenversicherung within one month of starting the engagement.

As of: September 2016

Read more in the article Risiko Scheinselbständigkeit: neuer Gesetzesentwurf der Bundesregierung wird voraussichtlich noch bis Januar 2017 als Gesetz verabschiedet!.

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  • Was bedeutet Scheinselbständigkeit?

    Scheinselbständig ist, wer nach außen als selbstständiger Unternehmer auftritt, dessen tatsächliche Tätigkeit aber der eines Arbeitnehmers entspricht. Maßgeblich ist die Gesamtbetrachtung der Arbeitsumstände, nicht die formale Bezeichnung im Vertrag. Liegt Scheinselbständigkeit vor, besteht Sozialversicherungspflicht wie bei einem Arbeitsverhältnis.

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  • Welche Merkmale sprechen für eine echte selbständige Tätigkeit?

    Für eine selbständige Tätigkeit sprechen unternehmerisches Handeln, Weisungsfreiheit, eigene sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer sowie die freie Wahl von Arbeitsort, Arbeitszeit und Aufträgen. Auch eine eigene Buchführung, freie Honorarverrechnung und die Möglichkeit, Aufträge abzulehnen, sind Indizien. Entscheidend ist immer das Gesamtbild der Tätigkeit.

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  • Welche Indizien deuten auf eine Scheinselbständigkeit hin?

    Indizien sind unter anderem die Tätigkeit für nur einen Auftraggeber, feste Arbeitszeiten, Arbeit in den Räumen des Auftraggebers sowie die Ausführung gleicher Aufgaben wie dessen Arbeitnehmer. Auch wenn der Selbständige zuvor beim Auftraggeber angestellt war oder in interne Abläufe eingebunden ist, spricht dies gegen eine echte Selbständigkeit.

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  • Welche Folgen drohen bei festgestellter Scheinselbständigkeit?

    Die Sozialversicherungspflicht greift rückwirkend ab Aufnahme der Tätigkeit. Der Auftraggeber kann bis zu 30 Jahre rückwirkend zu Sozialversicherungsbeiträgen herangezogen werden, der Auftragnehmer maximal 3 Monate rückwirkend. Zusätzlich drohen dem Auftraggeber Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren wegen Vorenthaltens von Arbeitsentgelt.

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