Ein Teil der Schlussfolgerung von Ingolf Ersel: “Beim Aufbau eines Berichtwesens ist zu beachten, dass dieses dem Unternehmen entspricht. Eine reine Informationsflut ist nicht sinnvoll. Es ist wichtig, dass nur Daten und vor allem Informationen, die für das Unternehmen, absolut relevant sind, weitergegeben werden. Diese Informationen haben zum richtigen Zeitpunkt sowie an und von dem richtigen Partner zu erfolgen”. Dazu kommt Ersel, Steuerberater und Partner in der Steffen & Partner Gruppe, in seinem Aufsatz für die Bocholter Hochschulschriften, Band 10 im Jahr 2005. Thema des Artikels:”Basel II – Ist das Rating ein Damoklesschwert für den Mittelstand?” Haben Sie auch das Gefühl, ein Damoklesschwert hängt an seidenem Faden über Ihrem Haupt (– war es nicht ein Rosshaar?)? Wir helfen Ihnen, sodass Sie System in Ihr Berichtswesen bringen, Ihre Kommunikation mit den Banken stärken und Ihr Rating kontinuierlich verbessern bzw. auf gutem Niveau halten. Zum ersten Einstieg können Sie diesen Artikel lesen. Das müssen Sie jedoch nicht, denn – eine Warnung – es handelt sich um akademische Kost, wenngleich sie natürlich verständlich geschrieben wurde. Gut, dass Sie uns auch direkt ansprechen können – der Autor hat noch Urheberrecht, weilt noch unter uns und ist bis heute Partner, Steuerberater und einer unserer Rating-Experten. [wpfilebase tag=file id=29 /]
Häufige Fragen
Häufige Fragen
Was ist beim Aufbau eines unternehmensinternen Berichtswesens zu beachten?
Das Berichtswesen muss zum jeweiligen Unternehmen passen und darf keine reine Informationsflut erzeugen. Weitergegeben werden sollten ausschließlich Daten und Informationen, die für das Unternehmen tatsächlich relevant sind. Entscheidend ist zudem, dass diese Informationen zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Empfänger gelangen.
Welche Bedeutung hat das Rating nach Basel II für mittelständische Unternehmen?
Basel II verpflichtet Banken, die Kreditvergabe an die Bonität des Kreditnehmers zu koppeln, die über ein Rating bewertet wird. Für mittelständische Unternehmen bedeutet dies, dass Kreditkonditionen und teilweise auch die Kreditverfügbarkeit unmittelbar von der Rating-Einstufung abhängen. Ein systematisches Berichtswesen und eine offene Kommunikation mit der Bank sind daher zentrale Stellschrauben.
Wie können Unternehmen ihr Rating kontinuierlich verbessern oder stabil halten?
Wichtig sind ein an das Unternehmen angepasstes Berichtswesen, eine strukturierte und regelmäßige Kommunikation mit den finanzierenden Banken sowie die zeitnahe Bereitstellung relevanter betriebswirtschaftlicher Informationen. So entsteht Transparenz, die in die Rating-Beurteilung positiv einfließt. Eine fachliche Begleitung durch Rating-Experten kann den Prozess unterstützen.
Welche Rolle spielt die Kommunikation mit der Bank im Rating-Prozess?
Eine offene, regelmäßige und qualitativ hochwertige Kommunikation mit der Bank stärkt das Vertrauensverhältnis und beeinflusst das Rating positiv. Banken bewerten nicht nur Zahlen, sondern auch die Qualität, Aktualität und Verlässlichkeit der bereitgestellten Informationen. Wer aktiv und strukturiert informiert, reduziert Unsicherheiten in der Bonitätsbeurteilung.